Algen im Gartenteich

Was können Sie dagegen tun?


Der Gartenteich ist Wohlfühloase, Ort zum Entspannen sowie Genießen und ein Treffpunkt für nachmittägliche Kaffeekränzchen. An dem Gewässer können die Gedanken schweifen gelassen sowie die heimische Flora und Faune beobachtet werden. Doch was tun, wenn das sonst so schöne Nass plötzlich von grünen Algen durchzogen ist?

Algen sind ganz natürlich, können aber zur Plage werden.

Algen sind etwas ganz natürliches und sie kommen in fast jedem Gewässer vor. Ist im Wasser eine normale Nährstoffkonzentration enthalten, herrscht ein friedliches Zusammenleben von Fischen und Pflanzen. Wenn jedoch der Gehalt des Phosphats auf über 0,035 mg pro Liter ansteigt, werden die Lebensbedingungen für Algen verbessert. Kommt nun ein Anstieg der Sonneneinstrahlung und entsprechend der Wassertemperatur hinzu, kommt es zur Algenblüte. Dies ist eine explosionsartige Vermehrung von Algen. Es gilt daher, die positiven Bedingungen für den Algenwachstum zu verhindern. Dazu müssen die im Wasser enthaltenen Nährstoffe im Blick behalten werden.

Wie gelangt Phosphat in den Teich?

Für Phosphat gibt es mehrere Wege in das Gewässer. Die häufigste Ursache ist die Kombination aus Fischkot und nicht gefressenem Fischfutter. Beide Elemente legen sich auf dem Teichboden nieder und zersetzen sich dort in ihre Bestandteile. Dabei wird Phosphat freigesetzt und reichert das Wasser an. Weitere Ursache ist das Unterspülen: Bei starken Regenfällen kommt es vor, dass die Nährstoffe aus der Gartenerde herausgespült werden. Gleiches passiert mit Dünger aus benachbarten Beeten oder dem Rasen. Sie werden geradewegs in den Teich gespült und erhöhen den Phosphatgehalt. Zusätzlich führt auch Laub zu einem Anstieg der Phosphatwerte.

So ziehen Sie Nährstoffe aus dem Wasser

Algen sind nicht die einzigen Pflanzen, die u.a. Phosphat für ihr Wachstum brauchen. Auch die anderen Teichpflanzen nutzen Phosphat, Nitrat und andere Nährstoffe, um zu wachsen. Deswegen ist eine Möglichkeit das Algenwachstum zu reduzieren, indem genügend Teichpflanzen im Gewässer leben. Denn viele Teichpflanzen brauchen viele Nährstoffe. Damit werden die Stoffe schnell durch die Pflanzen gebunden und stehen den Algen nicht mehr zur Verfügung. Sind die Nährstoffe erst einmal aufgenommen, können von Zeit zu Zeit die Wasserpflanzen zurückgeschnitten werden. Nicht nur die Wasserpflanzen müssen im Blick behalten werden, sondern auch die Algen selbst sollten aus dem Gewässer entnommen werden. Dafür gibt es spezielle Stäbe, mit denen die Algen gegriffen werden können.

Mineralische Bindemittel helfen gegen Algen.

Eine weitere Möglichkeit gibt es in Form von mineralischen Bindemitteln, sogenannten Phosphatbindern. Dabei werden die Nährstoffe chemisch gebunden und können von keiner Pflanze mehr aufgenommen werden.

Renovieren Sie den Gartenteich

Mit einer sogenannten Renovierung kann effektiv gegen Algen vorgegangen werden. Dafür wird die Mulmschicht entfernt. Das ist die Schicht, die sich durch Fischkot, Futterreste und andere vermoderte Dinge am Teichboden abgesetzt hat. Nach der Entfernung wird der Boden mit neuer Teicherde aufgefüllt. Diese sollte nährstoffarm sein. Die Teichpflanzen müssen bei einer Teichrenovierung ordentlich zurückgeschnitten werden. Auch ihr Bodensubstrat sollte gegen eine nährstoffarme Erde getauscht werden. Noch besser ist es, wenn die Pflanzen in spezielle Pflanzkörbe gesetzt werden. Diese kommen ganz ohne Substrat aus.

Der Putz-Tanz

Wie Putzen unsere Seele reinigt

Putzen reinigt unsere Seele.

Putzen gehört wohl zu den Dingen, die keiner gerne macht. Staubsaugen, den Boden wischen, Oberflächen entstauben, Fenster putzen und eben alles, was dazu gehört. Doch wenn die Wohnung sauber sein soll, dann müssen wir uns da wohl oder übel durch zwingen.

Aber warum eigentlich so negativ? Was passiert, wenn der negative Schleier des „nicht-mögens“ abgelegt wird und Putzen als etwas Positives angesehen wird? Mit solch einem positiven Umdenken erschaffen Sie eine positive Atmosphäre in sich selbst. Dadurch verziehen sich die dunklen Wolken in Ihnen, wenn Sie an das Thema Putzen denken. Bis der Gedanke an Wischen und Entstauben allerdings zu einem wohlig warmen Gefühl in Ihnen wird, braucht es eine Veränderung. Sie müssen Putzen mit etwas Positivem assoziieren. Dafür gibt es den Putz-Tanz!

Beim Putz-Tanz wird der zu putzende Gegenstand zum Tanzpartner. Für das Staubwischen gilt: Den Lappen locker aus der Schulter schwingen. Erst mit der linken Hand wischen, dann mit der rechten Hand, einmal in die Hocke und dabei tief ein- sowie ausatmen. Dann das ganze von vorne. Diese Schritte lockern den Bewegungsapparat, entspannen den Geist und nebenbei verschwindet der Staub. Lassen Sie sich treiben und bauen Sie Bewegungen ein, die Ihnen gut tun. Für die geübten unter Ihnen: Mit Sprüngen erreichen Sie auch das oberste Regalbrett. Ein Sprung hier und eine Drehung da, schon wird das Putzen zur Nebensächlichkeit.

Putzen als Tanz

Lassen Sie Ihren Gefühlen freien Lauf.

Beim Thema Bodenwischen stehen Ihnen zahlreiche Choreographien offen. So zum Beispiel die „Escarabajo-Reihenfolge“: Mit beiden Händen den Mob greifen, die rechte Hand ist dabei oben. Der Rücken bleibt gerade und nun geht es fünf Schritte nach vorne. Bei jedem Schritt gehen Sie etwas mehr in die Knie. Dabei wischen Sie von links nach rechts und andersherum. Durch den Wechsel werden beide Gehirnhälften beansprucht. Nun gehen Sie drei Schritte zurück, machen sich dabei groß und kreisen die Hüfte. Auf Sprünge sollte beim nassen Boden lieber verzichtet werden. Diese können aber beim Fenster putzen umso besser eingesetzt werden.

Mit Musik die Hüfte schwingen

Tanz und Musik gehen Hand in Hand. Das gilt auch für den Putz-Tanz. Mit der richtigen musikalischen Begleitung kommen Sie in Schwung. Arme hoch, Schulter kreisen, eine Drehung und schön die Spannung halten. Wählen Sie Musik, die Sie antreibt. Der Rhythmus der Musik wird die Geschwindigkeit beim Putz-Tanz beeinflussen. Während Sie Taylor Swifts „Shake it up“ beschleunigen wird, verleitet Katie Meluas „Nine Million Bicycles“ zu meditativen Tanzbewegungen.

Mh…

Das klang Ihnen zu paradox und Sie glauben nicht, dass es einen Putz-Tanz gibt? Na gut, vielleicht ist uns unsere Fantasie bei dem Thema ein wenig durchgegangen. Gerade heute, am 1. April… Wenn Sie jedoch Lust haben, unseren erfundenen Putz-Tanz auszuprobieren und sich mit positiver Energie aufzuladen, bekommen Sie bei uns Teleskopstiele sowie Bürsten für ein sauberes Zuhause.

Gartenteich für Balkon und Terrasse

Alles rund um den Miniteich

Wenn Sie keinen Garten haben, müssen Sie keinesfalls auf einen eigenen Teich verzichten. Denn Sie können einen Teich auch oberirdisch und bei wenig Platz anlegen. Ob Balkon oder Terrasse, die Lösung heißt: Miniteich.

Selbstgemachter Miniteich

Für einen Miniteich können Sie allerhand Gefäße als Basis nutzen. Hierzu gehören unter anderem Teichwannen, halbierte Weinfässer, Viehtränken, Badewannen, Steintröge, Mörtelkübel und Betonringe. Wichtig ist, dass die Behälter dicht sind und keine Inhaltsstoffe an das Wasser abgeben. Beispielsweise brauchen Gefäße wie ein Betonring noch einen geeigneten Boden. Zudem sollten Sie die Innenwände der Gefäße mit einer schadstofffreien und wasserdichten Beschichtung versehen. Alternativ können Sie die Wände mit einer geeigneten Teichfolie abdichten. Übrigens können Sie die Miniteiche auch von außen gegen die Witterung schützen. Hierfür nutzen Sie einen Anstrich bzw. eine Imprägnierung.

Fertigen Miniteich kaufen

Wer auf einen bereits fertigen Miniteich zurückgreifen will, der findet im Fachhandel eine große Auswahl. Ob rund, sechseckig, aus imprägniertem Holz, Stoff, in neutralem Beige, Grau oder auffälligem Giftgrün, für jeden Geschmack ist etwas dabei. Die Größe und Form des Miniteichs sollte zum jeweiligen Standort passen. Dieser sollte idealerweise halbschattig und windgeschützt sein. Aufgrund der Größe und oberirdischen Lage würde sich das Wasser bei sonniger Lage zu sehr aufheizen. Das würde den Teichpflanzen schaden oder sie sogar eingehen lassen. Daher empfiehlt sich ein geschützter Standort.

Mit was Sie einen Miniteich befüllen?

Da der Miniteich kleiner als der übliche Gartenteich ist, sollte auch die Bepflanzung entsprechend weniger üppig ausfallen. Wählen Sie Teichpflanzen, die klein bleiben und nicht zu stark wuchern. Bei einem Miniteich mit einer Tiefe von 40 cm und einem Durchmesser von 80 cm setzen Sie beispielsweise eine Zwergseerose, ein Zwerg-Rohrkolben, blaues Hechtkraut und eine Schwanenblume. Das Arrangement ergänzen Sie durch Stängel von Tausendblatt, Wasserpest oder Hechtkraut, damit wird der nötige Sauerstoff geliefert. Die Seerose kann auch durch eine Wasserhyazinthe, einen Froschbiss oder eine Muschelblume ersetzt werden.

Was jedoch wichtig ist: Setzen Sie austreibende Pflanzen wie den Zwerg-Rohrkolben in einen Pflanzkorb. Ansonsten verteilen sich seine Triebe und verdrängen alle anderen Teichpflanzen. Trotz des geringeren Platzes, müssen die jeweiligen Bedürfnisse beachtet werden. Deshalb sollte z.B. die Zwergrose in einen mit ungedüngter Erde sowie Langzeitdünger befüllten Gitterkorb gesetzt werden. Für die übrigen Pflanzen eignet sich ein Bodensubstrat aus Sand, ungedüngtem Lehm oder Erde. Hierauf kommt eine Schicht kalkfreier Kies. Dieser verhindert, dass das Pflanzsubstrat weggeschwemmt und das Wasser getrübt wird.

Für das Wasser im Miniteich gilt: Je weicher und weniger Kalk, desto besser. Denn kalkhaltiges Wasser führt zu Ablagerungen an den Innenwänden der Miniteiche.

Fische sind für den Miniteich eher nicht geeignet. Durch den geringeren Platz und die fehlende Filterung sowie Pumpe sollte der Miniteich lediglich für Teichpflanzen verwendet werden. Zumal der Miniteich im späten Herbst oftmals abgelassen wird. Seine oberirdische Lage und die geringe Größe würden im Winter nämlich zu einem vollständigen Zufrieren des Wassers führen. Daher wird der Miniteich im Herbst entweder geschützt im Wintergarten bzw. Gewächshaus untergestellt oder er wird geleert.

Was gibt es zu beachten?

Ein Aspekt sollte vor der Beschaffung eines Miniteichs bedacht werden: Sein Gewicht. Der Balkon muss nicht nur das Gewicht des Gefäß an sich tragen können, sondern auch die Wasserfüllung. Wird ein Steintrog gewählt und mit Wasser gefüllt, kann schnell eine Tonne an Gewicht pro m² entstehen.  Deswegen muss schon während der Planung klar sein, welche Last die Terrasse und/oder der Balkon halten. Zusätzlich spielt das Gewicht beim Standort eine weitere Rolle: Ein Verschieben wird unmöglich. Ist der Miniteich erst einmal befüllt, kann er meist nicht mehr bewegt werden. Deshalb sollten Sie sich beim Standort wirklich sicher sein. Ein nachträgliches Verschieben kann nur nach Entleerung des Teichs geschehen. Je nach Last kann ein Rollbrett, wie es für schwere Blumenkübel erhältlich ist, die Mobilität des Teichs erhöhen.

Ein kindgerechter Garten

Der heimische Garten als Paradies für die Kleinen

Kinder sind neugierig, entdecken ihre Umwelt, wollen spielen, etwas erleben und ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Der heimische Garten ist der perfekte Ort, an dem Kinder selber erforschen können und dabei in einem geschützten Bereich sind. Damit der Garten für die Kleinen sicher ist, darf ein Zaun rings um das Grundstück nicht fehlen. Zudem sollten Gartenteiche abgesichert und Gartengeräte kindersicher verstaut werden. Sind diese Gefahrenquellen beseitigt, kann der heimische Garten zum Spieleparadies werden. 

Der robuste Garten

Wenn ein Garten kindgerecht werden soll, muss er robust werden. Denn die Ansage, dass vorsichtig mit gepflegten Beeten umgegangen werden soll, bringt meist nicht viel. Kinder rennen, untersuchen Wurzeln, Blüten und Blätter. Daher gehören empfindliche Zierpflanzen nicht in den kindgerechten Garten. Sie sollten robuste Stauden, Bäume und Blumen wählen, die es verkraften, von einer Kinderhand gepackt zu werden. Kinder nutzen all ihre Sinne, um die Umwelt zu entdecken. Sie nehmen die unterschiedlichsten Dinge in den Mund, darunter auch die Bepflanzung. Deswegen sollten giftige Pflanzen gar nicht erst in den kindgerechten Garten gelangen. Hierzu gehören u.a. Akazien, Anemonen, Herbstzeitlose, Maiglöckchen, Misteln, Narzissen, Oleander und Veilchen.

Genial! Ein Sandkasten in Boot-Optik.

Spielplatz im Garten

Die Möglichkeiten, um den Garten kindgerecht zu gestalten, sind vielfältig. Wie wäre es mit einem Sandkasten? Es gibt sie in unterschiedlichen Formen sowie Größen. Eine verspielte Variante ist der Sandkasten in Boot-Optik samt Flaggenmast und Sitzbank. Im Sandkasten kann gebuddelt oder mit Förmchen Burgen, Sterne und Plätzchen geformt werden. Das Spielen im Sandkasten fördert die Fantasie von Kindern und schult gleichzeitig die Motorik. Zudem kann dieser Sandkasten als Piratenschiff genutzt werden. So befinden sich die Kleinen blitzschnell auf Schatzsuche und erleben ihre ganz eigenen Abenteuer – das alles an der frischen Luft.

Eigenheim für Kinder

Ein Eigenheim für Kinder.

Kinder spielen gerne Personen oder Situationen nach, die sie im Alltag erleben. Mit dem außergewöhnlich geformten Spielhaus bekommen die Kleinen ihr ganz persönliches Eigenheim. Dort können alltägliche Szenen improvisiert werden. Zudem ist das Spielhaus mit seinen schrägen Formen und bunten Farben ein echter Hingucker. Das Haus ist aus Fichtenholz gebaut und damit sehr stabil. Die umweltfreundlichen Materialien machen das Haus nachhaltig. Das Fenster und die Tür können geöffnet werden, sodass ein echtes Eigenheim-Gefühl entstehen kann. Mit ein paar Handgriffen, kann das Haus noch wohnlicher gemacht werden. Wie wäre es mit einer kleinen Sitzgruppe im oder vor dem Haus? Am großen Fenster findet ein kleiner Blumenkasten platz. So eingerichtet können die Kinder ihr eigenes Haus in Schuss halten, ihre Blümchen gießen, Freunde zur Teestunde einladen oder andere fantasiereiche Geschichten erleben.

spielen, spielen, spielen!

Für Kinder kann im heimischen Garten alles zum Abenteuer werden: Eine dichte Hecke, ein stämmiger Baum, Steine oder Pfützen. Um noch mehr Spielvergnügen anzubieten, kann ein Klettergerüst aufgestellt werden. Dort können die Kinder Motorik und Fitness fördern. Wer einen großen, kräftigen Baum im Garten hat, kann hier eine Schaukel anbringen. Je nach Geschmack, kann eine Schalenschaukel oder eine selbstgebaute Reifenschaukel angebracht werden. Unter solchen Spielgeräten, wie dem Klettergerüst oder den Schaukeln, sollte der Boden entsprechend weicher sein. Gut geeignet ist eine dicke Schicht Rindenmulch oder Rasen. Für den Sommer darf das aufblasbare Planschbecken natürlich nicht fehlen. Es sorgt im Sommer ohne viel Aufwand für die nötige Abkühlung. Damit ohne direkte Sonneneinstrahlung geplanscht werden kann, hilft ein Sonnensegel. Somit kann der heimische Garten zum wahren Paradies für Kinder werden.  

Einrichtung für den hundegerechten Garten

Wir zeigen, worauf es ankommt

Der Garten ist für Hunde das heimische Paradies: Hier sind sie an der frischen Luft, können spielen, rennen und toben. Wenn der Garten hundegerecht gestaltet ist, fehlt es jetzt nur noch an der passenden Einrichtung. Dabei gibt es zahlreiche Möglichkeiten, dem Hund Abwechslung im Garten zu bieten. Es gibt zum Beispiel eine Fülle an Hundeliegen.

Relaxen für Vierbeiner

Eine Outdoor Relaxliege für Hunde.

Ein toller und zugleich praktischer Hingucker ist die Outdoor Relaxliege. Die Haustierliege ist robust und portabel. Die Eisenkonstruktion ist erhöht und verhindert, dass der Hund auf heißem, nassen oder matschigem Untergrund liegen muss. Das Sonnendach besteht aus Polyester und ist abnehmbar. Es schützt den Hund vor direkter Sonneneinstrahlung und ermöglicht Entspannung ohne das Risiko eines Sonnenstichs. Die Relaxliege ist in unterschiedlichen Größen und mit verschiedenfarbigen Sonnendächern erhältlich. Ob großer Schäferhund, Zwergspitz oder ein ganzes Rudel Chihuahuas, hier ist genügend Platz. Zudem sieht die Relaxliege wirklich stylisch aus und wirkt nicht wie die typische Hundeliege. Im Winter kann die Relaxliege problemlos in die eigenen vier Wände geholt werden. Mit einer Kuscheldecke wird es dann noch gemütlicher.

Weitere tierische Liegeplätze

Wenn mehrere Hunde unter einem Dach wohnen, braucht es weitere Ruhezonen. Hierfür eignen sich die faltbaren Haustierliegen gut. Sie gibt es in verschiedenen Größen und Farben. Ihre Tragkraft reicht je nach Liege für Tiere bis zu 60 kg Körpergewicht. Damit ist auch für große Hunde genügend Platz auf der faltbaren Hundeliege. Durch ihren erhöhten Stand, liegt der Vierbeiner nicht direkt auf dem Untergrund. Das erhöht den Komfort für den Hund.

Damit es auch der Vierbeiner bequem hat.

Die gepolsterte Variante der Liegen ist das Haustierkissen. Das weiche Bettchen hat die Form eines übergroßen Kissens. Es besteht aus Oxfordgewebe und ist dadurch wasserabweisend sowie kratzfest. Daher können die Haustierkissen wunderbar im Garten eingesetzt werden. Bei Verschmutzungen reicht meist das Abwischen mit einem feuchten Tuch. Doch auch eine Runde in der Waschmachine bei maximal 30°C macht dem Kissen nichts aus. Die Haustierkissen können auch mit den Haustierliegen kombiniert werden.

Ein eigenes Haus für den Hund

Für einen Rückzugsort im hinteren Bereich des Gartens ist eine Hundehütte ideal. Durch die Verwendung von Fichtenholz halten die Hütten Umwelteinflüssen optimal stand. In der Hütte kann der Hund geschützt liegen und trotz Regen, Schnee oder Kälte „seinen“ Garten beobachten. Bei XXL Hundehütten kann die Fellnase nicht nur in der Hütte liegen, sondern es sich auch auf der eigenen Holzterrasse gemütlich machen. Es passt beispielsweise ein Haustierkissen der Größe M auf die Terrasse, wodurch die Hütte noch komfortabler wird.

Die verschiedenen Zonen im Gartenteich

Welche Zonen gibt es?

Ein Gartenteich ist oftmals eine Nachbildung von natürlichen Gewässern. Eine Ausnahme sind spezielle Teicharten wie etwa der Fischteich oder der Miniteich. Doch generell wird bei Gartenteichen versucht, ein Stück Natur in den heimischen Garten zu holen und damit dies gelingt, müssen die verschiedenen Tiefenzonen von natürlichen Gewässern nachgeahmt werden. Insgesamt gibt es 4 verschiedene Zonen im Gartenteich. Die Uferzone bzw. den Teichrand, die Sumpfzone, die Flachwasserzone und die Tiefwasserzone.

Die Uferzone

Den Anfang eines jeden Gartenteichs bildet die Uferzone. Dieser Rand grenzt das Gewässer vom übrigen Garten ab. Daher sollte diese Abgrenzung optisch ansprechend gestaltet werden. Hierfür eignen sich die unterschiedlichsten Materialien. Beliebt sind u.a. Steine in verschiedenen Größen, die die Uferzone natürlich wirken lassen. Allerdings sollte nicht bloß Stein an Stein gelegt werden, da das wiederum künstlich wirken würde. Vielmehr sollte eine scheinbar willkürliche Verteilung von kleineren und größeren Steinen genutzt werden – immer so, dass Tiere problemlos zum bzw. aus dem Gewässer kommen können. Doch beim Thema Stein sollte auch nicht übertrieben werden. Denn gerade bei Folienteichen kann eine Last aus Steinen  dem Folienmaterial schaden. Zusätzlich ist auch Holz ein gern genutzter Teichrand und grüner wird es mit einer bepflanzten Uferzone in Form kleiner Pflanzenbeete. Gräser und Stauden geben dem Teichrand das gewisse Extra.

Die Sumpfzone

Die Sumpfzone schließt sich an die Uferzone an. Es handelt sich um eine breite sowie flache Zone. Daher ist es wichtig, dass die Zone nicht steil angelegt wird, damit Vögel, Amphibien und andere Tiere problemlos an das Gewässer kommen. Die maximale Breite der Sumpfzone beträgt 30 cm. Hinzu kommt eine Tiefe von 10 bis 20 cm. Insgesamt macht die Sumpfzone ca. 1/3 der Teichoberfläche aus. Dieser Bereich wird mit allerlei Sumpfpflanzen besiedelt. Immerhin soll der Rand durch die Bepflanzung optisch ansprechend wirken. Allerdings darf die Bepflanzung auch nicht zu dicht ausfallen, da es den Tieren sonst nicht mehr möglich ist, sich in der Sumpfzone zu verstecken bzw. den Teich als Tränke zu nutzen.

Für die Bepflanzung der Sumpfzone eignen sich unter anderem Blutweiderich, Fieberklee, Gauklerblume, Gemeiner Frauenmantel, Laugenblume, Lungenkraut, Mädesüß, Mammutblatt, Prachtspiere, Schaublatt, Sumpfcalla, Sumpfdotterblume, Sumpfgladiole, Sumpf-Schachtelhalm, Sumpf-Vergissmeinicht.

Die Flachwasserzone

Kalmus wächst in der Flachwasserzone.

Hinter der Sumpfzone befindet sich die sogenannte Flachwasserzone. Sie kann entweder ohne Übergang folgen oder mit einer kleinen Trennung. Letztere geschieht in Form von Steinen und Kies oder durch einen kleinen Wall. Einerseits kann eine solche Abgrenzung sinnvoll sein, da in den einzelnen Zonen jeweils andere Pflanzen wachsen. Andererseits heißt das auch, dass je nach Zone und Pflanze ein anderes Bodensubstrat nötig ist. Wenn die Zonen abgetrennt sind, fällt es leichter, den Pflanzen den passenden Boden zu bieten.

Der Flachwasserbereich ist mindestens 20 bis 60 cm tief. Die Tiefe muss so gewählt sein, dass die Teichpflanzen permanent im Wasser stehen. Pflanzen der Flachwasserzone vertragen keine noch so kurze Austrocknung. Die maximale Breite der Flachwasserzone beträgt 30 bis 50 cm. Diese Zone ist wichtig, da hier die meisten algenverhindernden Pflanzen angesiedelt sind. Denn in der Flachwasserzone wachsen Teichpflanzen, die Nährstoffe aus dem Wasser und dem Boden aufnehmen. Dadurch fehlen die Nährstoffe für ein etwaiges Algenwachstum. Somit trägt die Flachwasserzone bedeutend zum ökologischen Gleichgewicht im Gartenteich bei.

Nachfolgend gibt es eine kleine Auswahl an Teichpflanzen, die für die Flachwasserzone geeignet sind: Froschlöffel, Hechtkraut, Igelkolben, Kalmus, Kardinals-Lobelie, Pfeilkraut, Rohrkolben, Schwanenblume, Sumpfschwertlilie, Tannenwedel, Teich-Schachtelhalm, Teichsimse, Wasserlobelie, Zungen-Hanenfuß und Zwerg Rohrkolben.

Die Tiefwasserzone

Der letzte Bereich im Gartenteich ist die Tiefwasserzone. Diese beginnt ab einer Tiefe von 90 cm. Sollten in dem gewünschten Teich Fische gehalten werden, muss die Tiefwasserzone mindestens 120 bis 150 cm tief sein. Ansonsten heizt sich das Gewässer im Sommer zu schnell auf und kann andererseits im Winter komplett zufrieren. Beides wäre schädlich für die Tiere. Die Tiefwasserzone sollte eine Grundfläche von mindestens 2 m² aufweisen.

Ein besonderer Anblick: Schwimmpflanzen von unten.

In der Tiefwasserzone fühlen sich Schwimmpflanzen wohl. Sie schwimmen an der Wasseroberfläche während ihre Wurzeln frei im Wasser umher treiben. Die beliebte Seerose findet ebenso in der Tiefwasserzone ihren Platz. Andere geeignete Pflanzen für die Tiefwasserzone sind: Durchwachsenes Laichkraut, Kamm-Laichkraut, Krauses Laichkraut, Großes Nixenkraut, Kanadische Wasserpest, Quirlblättriges Tausendblatt, Raues Hornkraut, Stumpfkantiger Wasserstern, Sumpf Teichfaden, Wasserfeder, Buckelige Wasserlinse, Dreifurchige Wasserlinse, Kleine Wasserlinse, Froschbiss, Krebsschere, Schwimmfarn, Sternlebermoos, Wassernuss, Wasserschlauch und Zwerg-Wasserlinse.

Der hundegerechte Garten 

Das A und O der Gartengestaltung für Hunde

Ein Garten bedeutet für Hunde Spiel, Spaß und Toben. Das sollte Gartenbesitzern klar sein, die sich für einen Hund entscheiden. Wenn die Fellnase also in den heimischen Garten darf, sollte er entsprechend hundegerecht gestaltet werden. Mit Hund kann es passieren, dass ein Beet durchwühlt wird oder ein Pflanzgefäß umgestoßen wird. Wer das mögliche energiegeladende Verhalten eines Hundes bei der Einrichtung des Gartens berücksichtigt, wird keine Probleme bekommen. Doch wie wird ein Garten hundegerecht eingerichtet?

Gut eingezäunt ist wichtig

Eine sichere Umzäunung ist wichtig.

Das Wichtigste eines hundegerechten Gartens ist die sichere sowie robuste Gestaltung. Deswegen ist es ratsam, den Garten einzuzäunen. Dafür sollte ein Zaun mit einer Mindesthöhe von 120 cm gewählt werden. Da Hunde gerne buddeln, sollte unterirdisch entlang des Zauns ein Untergrabensschutz angebracht werden. Es eignet sich beispielsweise ein Maschendraht, der ca. 15 cm tief eingegraben wird. Alternativ kann ein etwas erhöhtes und schmales Blumenbeet vor dem Zaun das Durchbuddeln verhindern.

Bei Beeten aller Art gilt: Nehmen Sie robuste sowie große Pflanzen und bepflanzen Sie dicht. Wenn Hunde Erde sehen, animiert sie das oft zum Buddeln. Bei dicht bepflanzten Beeten verringert sich die Wahrscheinlichkeit, dass der Vierbeiner alles ausgräbt. Mit einer Beeteinfassung entsteht eine saubere Trennung vom bepflanzten Bereich zur Rasenfläche. Wer ganz sicher gehen will, setzt auf Hochbeete. Allerdings können Pflanzbeete für Hunde sehr spannend werden. Für Abwechslung sorgen zum Beispiel extra angelegte Trampelpfade zwischen den Sträuchern und Büschen.

Achtung giftig!

Nicht jede Pflanze eignet sich für einen hundegerechten Garten. Manche Pflanzen sind für Hunde giftig und sollten nicht im Garten vorkommen. Denn Hunde knabbern gerne an Rinde, Blättern, Zweigen oder Wurzeln herum. Bei manchen stark giftigen Pflanzen reicht das bereits, um dem Hund lebensgefährlich zu schaden. Hierzu gehören: Adonisröschen, Buchsbaum, Christrose, Eibe, Eisenhut, Engelstrompete, Fingerhut, Goldregen, Kirchlorbeer, Lebensbaum, Maiglöckchen, Narzisse, Oleander, Pfaffenhütchen, Rhododendron, Rittersporn, Robine, Stechpalme, Seidelbast, Wandelröschen und Wurmfarn.

Die Hauptattraktion ist Rasen

Rasenfläche ist die Hauptattraktion für Hunde.

Für den hundegerechten Garten ist der Rasen die Hauptattraktion. Je größer die Rasenfläche, desto besser für die Fellnase. Denn das saftige Grün bietet Platz zum Rennen, Jagen und Faulenzen. Eben alles, was das Hundeherz begehrt. Jedoch kommt es bei Hundegärten oft vor, dass sich braune Flecken auf dem Rasen zeigen. Das sind die Stellen, an denen der Hund sich erleichtert hat. Der hohe Nitratgehalt im Urin verbrennt den Rasen. Damit keine unschönen braunen Stellen entstehen, sollten frische Pfützen direkt reichlich gewässert werden. Das verdünnt das Nitrat und verhindert Verbrennungen.

In einem gepflasterten Bereich kann zusätzlich ein Wasseranschluss angebracht werden. Dieser ist nicht nur zur Gartenwässerung nützlich, sondern kann auch als Hunde-Waschcenter genutzt werden. So zum Beispiel nach einem matschigen Spaziergang. Damit muss der Schmutz nicht ins heimische Badezimmer getragen werden. Außerdem ist der Wasseranschluss ideal für den Sommer: Bei heißen Temperaturen gibt es hier die Abkühlung.

Einen Gartenteich anlegen

Hier erfahren Sie: So wird’s gemacht

Ein Gartenteich gilt für viele Gartenbesitzer als ultimative Wohlfühloase. Dort tummeln sich farbenfrohe Fische, beeindruckende Insekten, exotische Blüten, feinfiedrige Gräser und je nach Geschmack plätschern Springbrunnen oder Fontänen. Dieser Ausblick lädt zum Genießen und Entspannen ein. Wer sich den Traum vom eigenen Gartenteich erfüllen möchte, kann dies auch in Eigenregie hinbekommen. Wir verraten, welche Schritte zum Anlegen eines Folienteichs gehören.

Hinweis: Ein Teich aus Folie lohnt sich ab einer Fläche von 5 m². Ist Ihr Traum vom Gartenteich kleiner, empfiehlt sich eine Teichwanne. Diese hat eine vorgefertigte Form und wird in den Boden eingelassen. Alles, was größer als 5 m² sein soll und eine individuelle Form bekommen soll, ist mit einem Folienteich besser aufgehoben.

Der Weg zum eigenen Gartenteich beginnt mit der Planung.

Nichts geht über gute Planung!

Für all diejenigen, die einen eigenen Folienteich anlegen wollen, steht die Planung an erster Stelle. Hierzu gehört die Ermittlung des bestens Standorts. Also: Wo soll der Gartenteich hin? Ideal ist ein Standort im Halbschatten. Mit einer Sonneneinstrahlung von 6 Stunden täglich, geht es den Teichpflanzen richtig gut. Der Standort sollte so gewählt sein, dass der Teich zu jeder Zeit zugänglich ist. Liegt der Teich zu nah am Nachbarsgrundstück, zu nah am eigenen Gartenzaun oder eben so, dass der Teich unzugänglich ist, dann ist der Platz nicht geeignet.

Zudem sollte darauf geachtet werden, dass der Teich nicht direkt unter Bäumen steht. Ansonsten wird die Wasseroberfläche im Herbst vom abfallenden Laub bedeckt und es entsteht jede Menge Arbeit für Sie. Immerhin muss das Laub aus dem Wasser geholt werden. Alternativ kann ein Laubschutznetz angebracht werden. Dann dürfen auch Bäume in der Nähe des Gartenteichs stehen.

Wie groß soll es werden?

Haben Sie einen Platz für den Folienteich gefunden? Dann können nun Form und Maße festgelegt werden. Damit Sie sich die Ausmaße besser vorstellen können, kann mit einem Gartenschlauch die Kontur des Teichs gelegt werden. Beim Gartenteich herrscht das Motto: Je größer, desto besser. Nicht nur, dass größere Gewässer natürlicher wirken, sondern in großen Teichen stellt sich auch leichter ein ökologisches Gleichgewicht ein.

Ein Spaten hilft dabei, die Kontur des Teiches zu markieren.

Wenn alles passt, beginnt die Markierung. Mit einem Spaten wird die Kontur eingestochen und die Grasnarbe entfernt. Jetzt können die einzelnen Erdschichten abgetragen werden. Beim Aushub werden die einzelnen Gartenteichzonen festgelegt. Arbeiten Sie sich von außen nach innen. Erst entsteht die 10 bis 20 cm tiefe Sumpfzone. Daran schließt sich die 20 – 60 cm tiefe Flachwasserzone an und im letzten Schritt entsteht der 120 bis 150 cm tiefe Tiefwasserbereich. Zwischen den einzelnen Zonen sollte das Gefälle maximal 30° steil sein.

Wichtig ist, dass sich die Ränder des Teichs auf einer Ebene befinden. Mittels Wasserwaage und Dachlatte kann das leicht überprüft werden. Das Teichbett muss frei von spitzen Gegenständen wie Steinen, Scherben oder Wurzeln sein. Anderenfalls könnte die Teichfolie beschädigt werden und der Teich wäre undicht. Wenn das Teichbett geprüft wurde, wird eine Schicht Sand aufgebracht. Sie gibt eine Extraportion Schutz. Nun kommt eine Schicht Gartenteichvlies über den Sand. Gartenteichvlies ist ein synthetisches Material, welches sehr widerstandsfähig ist.

Wie wird die Größe der Teichfolie bemessen?

Im nächsten Schritt muss die passende Größe der Teichfolie ermittelt werden. Für die Maße gilt: Folienbreite ist gleich Teichbreite plus 2 mal Teichtiefe plus 60 cm Rand. Ähnlich ist es bei der Folienlänge. Sie ist gleich Teichlänge plus 2 mal Teichtiefe plus 60 cm Rand. Mit den Extrazentimetern am Rand kann nachher ein abschließender Uferbereich entstehen.

Die Teichfolie wird nun über den Aushub gezogen. Das klappt am besten ab einer Außentemperatur von 15°C. Dann ist die Folie ziemlich flexibel und das Verlegen wird leichter. Wenn die Folie liegt und nicht spannt, kann überschüssiger Rand abgeschnitten werden. Der restliche Rand wird mit Erde und Steinen festgetreten. Die Tiefwasserzone wird anschließend mit Bodensubstrat sowie Teichkies befüllt. Dann darf das Wasser folgen. Der Teich sollte langsam befüllt werden und bei einem Drittel Füllung sollte erst einmal gestoppt werden.

Pflanzen für den Gartenteich

Dekorative Fontänen sorgen für mehr Sauerstoff im Wasser und sind schön anzusehen.

Jetzt werden die Teichpflanzen in die Tiefwasserzone gesetzt. Steht die Bepflanzung im tiefsten Bereich, kann weiter Wasser eingefüllt und die anderen Zonen bepflanzt werden. Arbeiten Sie sich mit der Bepflanzung von innen nach außen. Je nach Teichart und Inhalt werden schließlich noch Pumpen und Filtersysteme angebracht. Zudem können Spielereien wie ein Bachlauf oder andere dekorative Wasserspiele montiert werden.

Die letzten Handgriffe

Der letzte Schritt ist die Gestaltung des Uferbereichs. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die Grasnarbe kann wieder angebracht werden, Steine und Wurzeln können als Ufer genutzt werden oder es werden Blumenbeete als Uferzone kreiert. Werden die Beete mit Stauden und Gräsern bepflanzt, wirkt der Gartenteich dekorativ und natürlich zugleich. Der Fantasie sind beim Anlegen eines Folienteichs kaum Grenzen gesetzt.

Airbrush für Anfänger

Willkommen in der Welt der Farben!

Sie sind gerne kreativ? Malen, Zeichnen und Fotografieren sind Themen, die Sie interessieren? Wenn ja, haben Sie sich denn auch schon mit Airbrush beschäftigt? Denn Airbrush ist eine andere Art der Kunst, bei der die vielfältigsten Werke entstehen können. Ob Möbel, Leinwände, Figuren, Fahrzeuge, Instrumente, Torten, Fingernägel oder Make-up – mit Airbrush kann (fast) alles besprüht werden.

Was ist Airbrush?

Wortwörtlich übersetzt handelt es sich beim Airbrush um einen Luftpinsel. Allerdings hat sich der englische Begriff „Airbrush“ durchgesetzt. Damit ist ein Spritzgerät gemeint, durch das flüssige Farbe gezielt gesprüht werden kann. Solch ein Spritzgerät ist mit einem Luftschlauch an einem elektrisch betriebenen Kompressor angeschlossen. Dadurch entsteht ein Luftdruck, der ein feines Zerstäuben der flüssigen Farbe ermöglicht. An diesem Spritzgerät befindet sich entweder ein befestigter Behälter oder ein aufgesetzter Becher, in dem die Farbe enthalten ist.

Der Becher wird oberhalb des Geräts aufgesetzt und bedient sich des Fließsystems. Ist die Farbe unterhalb des Gerätes angesetzt, handelt es sich um ein Saugsystem. Airbrush unterscheidet sich von Lackier- sowie Spritzpistolen durch die sehr feinen Düsen. Beim Airbrush ist ein Einsatzbereich von 0,15 und 0,6 mm möglich, was bei anderen Pistolen nicht der Fall ist. Die Luft- und Farbzufuhr werden via Hebel reguliert und erst an der Düsenspitze zusammengeführt.

Freie Bahn für die Kreativität.

Welche Möglichkeiten bietet Airbrush?

Was Airbrush so besonders macht: Die Pistole berührt nicht den Untergrund. Dadurch kann (fast) jedes Material und jede Oberfläche bemalt werden. Zudem sind beim Airbrush sehr feine Arbeiten möglich. Durch die Pistole wird die Farbe dünn, schnell sowie gleichmäßig aufgetragen. Bei gekonnter Auftragung der Farbe, ist diese direkt trocken. Dadurch können atemberaubende Schattierungen und weiche Farbübergänge geschaffen werden. Mittels Schablonentechniken können ebenfalls harte Kanten und Muster hergestellt werden. Airbrush ist in der freien Kunst sehr beliebt, um fotorealistische Effekte zu erzielen.

Welches Zubehör brauchen Anfänger?

Das Airbrush-Gerät ist das A und O.

Das wichtigste Zubehör ist das Airbrush-Gerät. Die auf dem Markt erhältlichen Geräte unterscheiden sich durch ihre Nadelgrößen, Düsen, die Farbzufuhr und den Grad ihrer Bedienbarkeit. Beim Bedienen gibt es Unterschiede in einfacher Hebelfunktion, doppelter Hebelfunktion und gekoppelter bzw. kontrollierter Hebelfunktion. Zum weiteren Equipment gehört der Kompressor. Er variiert in Lautstärke, Gewicht und Leistungsstärke.

Ein essentielles Zubehör ist auch die Airbrush-Farbe. Vor allem dünne Flüssigkeiten eignen sich sehr gut zum Airbrushen. Abhängig vom Einsatzgebiet gibt es spezielle Airbrush-Farben. Diese sind dann für die Verwendung auf Kunststoff, Papier, Metall, Leinwand, Textilien, Torten oder dem Körper geeignet. Wenn nicht auf vorgemischte Farben zurückgegriffen wird, braucht es zusätzlich einen Verdünner. Damit das System Airbrush funktioniert, ist ein Schlauch notwendig. Dieser verbindet den Kompressor mit der Airbrush-Pistole. Letztlich gehört noch ein Airbrush-Halter zur Grundausstattung. Dort wird das Airbrush-Gerät abgelegt, wenn es nicht in Gebrauch ist.

Der Airbrush Kompressor

Der Kompressor ist dafür zuständig, den Luftdruck konstant zu halten, um ein gleichmäßiges Sprühbild zu erzeugen.  Am besten ist ein ölfreier Kompressor, da dieser leichter zu reinigen und meist wartungsfrei ist. Hat der Kompressor einen Lufttank, muss das Gerät nicht dauerhaft angeschaltet bleiben, um den Luftdruck aufrecht zu halten. Ein guter Kompressor sollte über einen Wasserabschneider verfügen. Dieser sorgt dafür, dass kein Wasser in die Druckluft gelangt. Ansonsten kommt es zu einem unregelmäßigen Spritzbild der Farbe und Kleckse können entstehen.

Ein Kompressor ist gut für das Airbrushen geeignet, wenn er im Bereich von 1,5 bis 2,2 Bar eingestellt werden kann. Damit erzeugt er den passenden Luftdruck. Um den Druck genau zu bestimmen, sollte der Kompressor ein Nanometer bzw. eine Druckanzeige haben. Bei der Wahl des Airbrush Kompressors spielt die Lautstärke eine untergeordnetere Rolle. Zwar sind leisere Geräte angenehmer für das Arbeitsklima, doch solange ein Lufttank vorhanden ist, kann die Lautstärke ignoriert werden.

Jetzt wirds bunt!

Bunt, bunter, Airbrush!

Für das Airbrushen sind so gut wie alle Farben geeignet. Doch gerade am Anfang sollte sich erst an Sprühbild, Farbkonsistenz und Farbeigenschaften herangetastet werden. Am besten steigen Sie mit Acrylfarbe ein. Diese wird normal verdünnt und ergibt ein harmonisches Sprühbild. Farben mit ätzender Wirkung sollten nicht beim Airbrush verwendet werden. Denn ätzende Farben greifen die Dichtungen der Airbrush-Pistole an. Lacke sind eher etwas für Profis. Sie benötigen eine spezielle Vorbereitung, da sie ansonsten bereits in der Düse trocknen können. Um Farben zu mischen braucht es Wasser bzw. Farbverdünner, einen verschließbaren Behälter sowie eine Pipette. Mit dem verschließbaren Behälter wird verhindert, dass die gemischten Farben austrocknen. Gut gemischte Farbe hat eine milchige Konsistenz. Um das zu testen, kann die Farbe an die Behälterinnenseite gedrückt werden. Fließt die Farbe von selbst herunter, hinterlässt einen durchsichtigen Farbschleier und es bilden sich keine Tropfen? Dann ist die Mischung ideal.

Noch ein paar Tipps

Wer zum ersten Mal Airbrushen will, sollte auf einem Blatt Papier üben. Dabei bekommen Sie ein Gefühl für die Pistole, das Sprühbild und Sie sehen, ob die Farbe richtig gemischt ist. Wenn Sie sich im Umgang mit der Airbrush-Pistole sicher fühlen, sollten Sie nicht komplett auf die eigentlichen Modelle über gehen. Testen Sie erst, ob die Farbe auf dem jeweiligen Modell hält. Dafür kann z.B. am Rahmen oder einem äußeren Rand geübt werden. Sollte die Farbe nicht halten, kann das Material aufgeraut werden.

Wird das Airbrushen unterbrochen, sollte der Hebel der Maschine immer in die Ausgangslage zurückgeschoben werden. Ansonsten würde die Farbe aus der Düse laufen. Wenn das Airbrush-Gerät auseinander genommen werden sollte, wird die Nadel idealerweise vorne aus der Maschine gezogen. Damit wird verhindert, dass die Farbreste durch das komplette Gerät gezogen werden. 

Ratgeber: Der Koiteich

Farbenfrohe Exoten im eigenen Garten

Ein edles und zugleich farbenfroh wirkendes Gewässer ist der Koiteich.  Kois stammen aus Japan und gelten als Juwele des Wassers. Jeder einzelne Karpfen hat eine individuelle und einzigartige Farbzeichnung. Die possierlichen Tierchen lieben die Gesellschaft anderer Kois und sollten keinesfalls alleine gehalten werden. Sie fühlen sich in Gruppen ab mindestens 10 bis 20 Karpfen wohl. Dazu kommt, dass Kois bis zu 100 cm lang und bis zu 5 kg schwer werden. Dementsprechend groß muss der Koiteich angelegt sein. Ideal ist es, wenn pro Koi 5.000 Liter Wasser zur Verfügung stehen. Da die japanischen Karpfen bis zu 60 Jahre alt werden, ist ein Koiteich ein Vorhaben, an dem Sie lange Freude haben.

Die Dimensionen eines Koiteichs

Neben dem Wasservolumen spielen auch weitere Maße eine Rolle. Die Wassertiefe sollte 200 cm betragen. Wenn Sie die Seitenwände sehr senkrecht anlegen, erhöht sich die Schwimmfläche. Je nachdem welche Dimensionen der Koiteich letztlich einnehmen soll, wird eine Baugenehmigung nötig. Halten Sie auch die erforderlichen Mindestabstände zu Straßen und Nachbargrundstücke ein, damit alles reibungslos klappt. Zudem sollten Sie derart große/ tiefe Teiche gut abgesichern, damit Kinder, Tiere oder andere Lebewesen nicht in das Gewässer stürzen können.

Ein Koiteich braucht genug Platz.

Der richtige Standort

Um den passenden Standort für Ihren Koiteich zu finden, bedenken Sie einige Kriterien:

Zunächst ist die Größe ein wichtiger Faktor. Der nötige Platz muss vorhanden sein. Zudem braucht es einen Standort mit schattigen sowie sonnigen Bereichen. Bäume im direkten Umfeld erhöhen Ihren Arbeitsaufwand, da beispielsweise abfallendes Laub regelmäßig aus dem Wasser entfernt werden muss.

Der Teich sollte von jeder Seite zugänglich sein und die nötigen Mindestabstände zu anderen Grundstücken einhalten. Wenn der Teich an die Terrasse anschließen soll, muss zwischen Stromanschluss und Gewässer ein Abstand von mindestens 3 Metern eingehalten werden.

Auf die Technik kommt es an

Bei einem Schwarm Kois brauchen Sie einen geeigneten Filter. Dieser sollte auf zwei Ebenen arbeiten, um einerseits Abfallstoffe mechanisch aus dem Wasser zu filtern und andererseits müssen giftige Abfallstoffe mittels biologischem Filter (Bakterien) umgewandelt werden. Denn im Teich entsteht giftiges Ammoniak, welches Bakterien erst in Nitrit und schließlich in ungiftiges Nitrat verarbeiten. Beide Filter benötigen ihren festen Platz und sollten bei der Teichplanung bedacht werden.

Neben dem Filter benötigen Sie auch eine Teichpumpe, die das Wasser fördert. Die Pumpe speist zum einen den Filter und sorgt zum anderen für eine kontinuierliche Zirkulation des Wassers. Damit wird die Wasserqualität rundum verbessert. Zwar baut das Filtersystem bereits im Wasser gelöste Schadstoffe sowie andere Schwebstoffe ab, jedoch empfiehlt sich zusätzlich ein UVC-Gerät. Durch den UVC-Klärer werden die pathogenen Keime und die Keimzahl der Abwasserbakterien niedrig gehalten.

Die farbenfrohen Karpfen sind ein echter Hingucker.

Gute Wasserqualität für Kois

Eine hohe Wasserqualität fördert die Gesundheit von Kois, lässt sie besser wachsen und agiler sein.  Verunreinigtes Wasser belastet die Karpfen. Beim Koiteich sollte der Sauerstoffgehalt konstant im Blick sein. Denn Sauerstoff ist lebenswichtig und schwankt durch Temperatur, Fischbesatz, Bepflanzung und tierischer Verdauung. Ein weiterer elementarer Faktor ist der pH-Wert des Wassers. Dieser sollte bei 7 liegen. Maximal ist ein pH-Wert von 6,5 bis 8 tolerierbar.

Am besten messen Sie den pH-Wert mittags, da er zu dieser Zeit seinen Höchststand hat. Zudem ist die Karbonathärte sowie die Gesamthärte des Wassers wichtig. Die Karbonathärte stabilisiert den pH-Wert und liegt idealerweise zwischen 6° bis 8° dH. Die Gesamthärte sollte zwischen 10° und 15° dh liegen, da die japanischen Karpfen eher hartes Wasser bevorzugen. Letztlich sollte auch regelmäßig die Konzentration von Ammonium, Ammoniak und Phosphat kontrolliert werden. Hierfür eignet sich zum Beispiel ein Multi Testkit für Teichwasser.

Ein Hauch von Japan

Japan im heimischen Garten: Mit einem Koiteich

Damit der Koiteich harmonisch wirkt, darf die passende Bepflanzung und Dekoration nicht fehlen. Dies gilt nicht nur im Teich, sondern auch außerhalb. Innerhalb des Gewässers eignen sich u.a. Rohrkolben, Seerosen, Hornblatt und andere robuste Pflanzen. Diese Eigenschaft ist wichtig, da Kois gerne knabbern.

Schwimminseln und Deko

Eine gute Methode sind sogenannte Schwimminseln. Das sind schwimmende Pflanzbereiche, auf denen sich Sumpfpflanzen wohlfühlen, die normal im Flachwasserbereich wachsen. Die Inseln bieten den Kois Schutz, werden zum Ablaichen und Knabbern genutzt werden. Rund um den Teich kann eine Vielzahl an Pflanzen gesetzt werden: Roter Ahorn, Rhododendron, Azalee, Kiefer, Schilf, verschiedene Gräser und Bambus (mit Rhizomsperre). Nicht nur die Bepflanzung sorgt für die japanische Optik, sondern auch Kies, Steinplatten, Findlinge, Steinlaternen, Löwenwächter, Sitzbänke und Brücken. Bei der Gestaltung sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.