Deutschsprachiger Kundenservice (m/w/d) Abendstunden – Teilzeit und Vollzeit

Für unseren deutschsprachigen Kundenservice im Bereich E-Commerce suchen wir ab sofort einen Mitarbeiter (m/w/d) für die Abendstunden. Dabei ist eine Anstellung in Teilzeit oder Vollzeit möglich.

Besondere Arbeitszeiten im Kundenservice

Die Arbeitszeiten umfassen den späten Nachmittag bis hinein in den Abend. Daher lassen sich mit dieser Stelle zum Beispiel Arbeit und Studium vereinen. Doch auch für Eltern, die beide arbeiten wollen, ist diese Stelle eine attraktive Möglichkeit. Während der eine Elternteil tagsüber arbeitet, kann der andere Teil in den Abendstunden seinen Beruf ausüben. Auf diese Weise haben beide Elternteile etwas von ihrem Kind und eine eigene berufliche Basis.

Was Dich im deutschsprachigen Kundenservice erwartet

Als Teil unseres Serviceteams bist Du der erste Ansprechpartner rund um unsere Deutsch sprechenden Kunden. Wenn Kunden Fragen haben, richten sie diese an Dich und Du klärst entsprechende Anfragen per Telefon oder im Ticketsystem. Daher scheust Du Dich nicht vor dem direkten Kontakt mit den unterschiedlichsten Menschen.

Im deutschsprachigen Kundenservice bist Du erster Ansprechpartner.

Daher berätst Du unsere Kunden telefonisch oder per Mail ziel- und lösungsorientiert in ihrer Produktauswahl. Falls Probleme bei Bestellungen oder Rücksendungen auftreten, führst Du eine erste Fehleranalyse im Rahmen des After-Sales durch.

Mit Hilfe unserer Bestell-, Ticket- sowie Logistik-Systeme bearbeitest und dokumentierst Du alle Kundenfälle sorgsam. Dabei unterstützt Du aktiv die Auftragsbearbeitung durch Angebote, löst Bestellungen aus und überwachst für unsere Kunden die Liefertermine.

Mit diesem abwechslungsreichen Aufgabengebiet bist Du natürlich nicht alleine, sondern umgeben von einem freundlichen und hilfsbereiten Team. Du wirst von unseren erfahrenen Servicemitarbeitern eingearbeitet und bekommst von Ihnen wertvolle Tipps.

Das macht Dich aus

Du passt gut zu uns, wenn Du engagiert bist und idealerweise über eine abgeschlossene Berufsausbildung in den Bereichen Kauffrau/Kaufmann, Servicefachkraft, Callcenter-AgentIn oder in ähnlichen Dienstleistungsbereichen verfügst. Doch wir bieten auch Quereinsteigern eine Chance Teil unseres Serviceteams zu werden.

Dass Du kommunikativ sowie kundenorientiert bist und Dir der tägliche Kontakt zu Menschen Freude bereitet, konntest Du bereits während Deiner vergangenen Tätigkeit im Kundenservice per Telefon, E-Mail oder im E-Commerce beweisen.

Zudem ergänzen Deine eigenständige und verantwortungsvolle Arbeitsweise Dein Profil. Mit Deinem Organisationsgeschick sowie Deinem ausgeprägten Sinn für Ordnung strukturierst Du Deine Vorgehensweise und Deinen Arbeitstag effektiv.

Dank Deiner schnellen Auffassungsgabe kannst Du Dich leicht in neue Themengebiete einarbeiten. Dabei kannst Du Dich auch für Technik-Themen begeistern. Der tägliche Umgang mit Computern sowie Internet ist Dir bestens vertraut und gehört zu Deinem Arbeitsalltag.

Dein Weg zu uns

Dir gefällt, was Du liest? Dann werde Teil unserer Serviceteams. Hier findest Du die entsprechende Stellenausschreibung. Wir freuen uns auf Deine Bewerbung.

Lagermitarbeiter / Lagerhelfer /Lagerist (m/w/d) – Vollzeit

Für unsere Lager- und Versandabteilung suchen wir einen zuverlässigen und motivierten Kollegen (m/w/d) als Lagermitarbeiter / Lagerhelfer /Lagerist  in Vollzeit. Bei uns erwarten Dich je nach Kenntnisstand verschiedene Aufgaben. 

Was in unserer Lager- und Versandabteilung passiert

In der Wareneingangskontrolle wird eingehende Ware umfassend geprüft. Dabei wird kontrolliert, welche Ware angeliefert wurde und ob diese den Bestellungen entspricht. Zudem wird geschaut, ob die Ware beschädigt ist und mit den geforderten Qualitätsansprüchen übereinstimmt.

Anschließend wird die Ware zur Einlagerung weitergereicht. Hier wird der Transportauftrag angenommen, Artikel identifiziert sowie aufgenommen und schließlich ins Lager transportiert. Dort werden die Artikel in das entsprechende Lagerfach abgelegt.

In der Lager- und Versandabteilung warten vielfältige Aufgaben auf Dich

In der Lager- und Versandabteilung findet die Kommissionierung von Warensendungen statt. Das heißt, hier werden Waren entsprechend vorgegebener Aufträge aus dem Lager geholt und zu einer Sendung zusammengestellt. Diese Sendungen werden im weiteren Verlauf fertig für den Transport gemacht.

Beim Sortieren und Verpacken von Warensendungen werden bestellte Artikel auftragsentsprechend geordnet und mit geeignetem Verpackungsmitteln für den Transport verpackt. Dank sorgfältigen Einpackens erreicht die Ware unbeschadet unsere Kunden.

Wenn die bestellte Ware nicht den Vorstellungen unserer Kunden entspricht oder einen Mangel aufweist, sendet er die Artikel wieder an unsere Lager- und Versandabteilung. Deswegen gehört das Erfassen von Retouren Sendungen ebenfalls zum Aufgabengebiet unserer Lagermitarbeiter (m/w/d). Hier wird die retournierte Ware erfasst, kontrolliert und dokumentiert.

Zusätzlich gehört das Be- und Entladen von LKWs zu den abwechslungsreichen Aufgaben im Lager. Damit die Waren unsere Kunden erreicht, müssen die gepackten Artikel in die LKWs verladen werden.

Was Dich ausmacht

Damit Du zu uns passt und die Stelle zu Dir, hast Du idealerweise bereits Erfahrung in der Logistik gesammelt. Doch auch Quereinsteigern bieten wir gerne eine Chance, Teil unseres Teams zu werden.

Deine sorgfältige Arbeitsweise zeichnen Dich ebenso aus, wie Deine guten EDV Kenntnisse und Deine Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Mit deinem kollegialen Verhalten, Deiner Motivation sowie Deiner körperlichen Belastbarkeit bringst Du das Team voran.

Dein Weg zu uns

Dir gefällt, was Du liest? Dann werde Teil unseres Teams. Hier findest Du die entsprechende Stellenausschreibung. Wir freuen uns auf Deine Bewerbung.

Steckbrief: Anemonenfisch

Der Anemomenfisch gehört zu den bekanntesten Fischen in der Meerwasseraquaristik und ist unter Aquarianern sehr beliebt. Seinen Namen verdankt der Fisch seiner Lebensweise, da er in enger Symbiose mit Anemonen lebt. Aufgrund seiner Färbung wird der Anemonenfisch auch Clownfisch genannt. Beim Clownfisch handelt es sich um die Unterart Amphirion ocellaris, den falschen Anemonenfisch. Hinzu kommt der echte Anemonenfisch, Clarks Anemonenfisch und der Samtanemonenfisch. Sie zählen zu den bekanntesten Arten der Anemonenfische. Insgesamt gibt es in der Gattung Amphiprion weitere 29 Arten.

Die Beliebtheit der Anemonenfische hat mehrere Gründe. Zum einen ist es ein sehr farbintensiver Fisch, der je nach Unterart verschiedene Muster aufweist. Zum anderen ist es eine vergleichsweise gut zu pflegende Fischart. Hinzu kommt sein interessantes Sozialverhalten, da er sein Leben gemeinsam mit „seiner“ Anemone verbringt. Doch wer ist dieser Fisch genau?

Der Anemonenfisch stellt sich vor

Der falsche Clownfisch ist an den schwarzen Streifen erkennbar.

Beim Anemonenfisch handelt es sich um eine kleine bis mittelgroße Fischart. Er erreicht eine Körperlänge von 7 bis 16 cm und kann bis zu 15 Jahre alt werden. Je nach Art trägt der Fisch ein orangenes, rötliches, gelbliches oder schwärzliches Schuppenkleid. Zudem weist der Anemonenfisch je nach Art typische Streifen und Flecken auf. Beispielsweise hat der falsche Clownfisch eine kräftige Orangefärbung. Diese wird von drei weißen Querstreifen unterbrochen. Der mittlere dieser Streifen hat eine Ausbuchtung nach vorne. Zwar ist der echte Clownfisch auch orange-weiß gefärbt. Jedoch sind beim echten Clownfisch die weißen Querstreifen mit schwarzen Streifen begrenzt. Zusätzlich gibt es den falschen Clownfisch noch in einer dunklen Variante, bei der die Querstreifen hell und der Rest der Schuppen komplett schwarz gefärbt sind.

In der freien Wildbahn ist der Anemonenfisch im Indopazifik zu finden. Er kommt in tropischen Gebieten vor und bewohnt Gewässer um Malaysia, den Philippinen, Thailand, Taiwan, Indien, Indonesien, China, Japan und Australien. Die Region um Neuguinea zählt zu den artenreichsten Regionen, da dort bis zu zehn unterschiedliche Arten von Anemonenfischen vorkommen. Dabei sind die Verbreitungsgebiete der echten und falschen Anemonenfische getrennt. Der falsche Clownfisch ist nördlich von Australien sowie im Westpazifik zu finden. Dahingegen kommt der echte Clownfisch im Großraum Neuguinea vor.

Die Lebensweise der Clownfische ist polyandrisch. Das heißt, ein weiblicher Anemonenfisch lebt zusammen mit mehreren Männchen. Diese Gruppe bewohnt gemeinsam eine Anemone bzw. eine kleine Gruppe Seeanemonen.

Der Clown und seine Anemone

Was wäre der Anemonenfisch ohne seine Anemone? Immerhin ist die Anemone ausschlaggebend für seinen Namen. Dies liegt an der ausgeprägten Symbiose zwischen dem Fisch und der Seeanemone. Je nach genauer Unterart des Clownfischs lebt er nur mit einer bestimmten Art von Anemone zusammen.

Dem Clownfisch macht das Gift der Anemone nichts aus.

Der Fisch wird von einer Schleimschicht bedeckt. Während andere Tiere von den giftigen Nesseln der Anemonen verbrannt bzw. verletzt werden, geschieht dem Clownfisch nichts. Dabei ist bisher nicht geklärt, wie diese Schleimschicht entsteht, die den Fisch immun gegen das Gift macht. Manche Clownfische brauchen sogar noch eine Eingewöhnungsphase, bis sie das Gift vertragen.

Da sich andere Meereslebewesen nicht an die Anemone heran trauen, bietet sie dem Clownfisch einen geschützten Lebensraum. So ist der farbenfrohe Fisch vor Fressfeinden sicher. Dahingegen profitiert die Seeanemone von der hohen Wasserzirkulation. Diese wird durch die Aktivität der Clownfische verursacht. Abgestorbene Tentakel der Seeanemonen werden von den Clownfischen gefressen. Zudem beseitigen die Fische übrig gebliebene Essensreste der Anemonen. Damit jeder genügend Nahrung hat, locken die Clownfische Raubfische zur Anemone. Mit den bunten Schuppen ist der Clownfisch sehr auffällig und ein guter Köder. Sind die Raubfische nah genug an der Anemone, erlegt sie ihre Beute. Zusätzlich düngen die Clownfische die Seeanemone mit ihren Ausscheidungen.

Anemonenfisch im Aquarium

Für die artgerechte Haltung von Clownfischen muss direkt auf die Bedürfnisse zweier verschiedener Lebewesen geachtet werden. Denn eine Haltung ohne Seeanemone ist nicht möglich. Als Mindestmaß für das Aquarium gilt ein Becken mit 250 Litern Wasservolumen. Hierbei ist größer immer besser, da in voluminöseren Aquarien die Wasserwerte leichter stabil gehalten werden können. Zudem handelt es sich um ein Meerwasseraquarium, dass in größeren Dimensionen viel prächtiger wirkt und besser eingerichtet werden kann.

Die Wassertemperatur befindet sich zwischen 24 bis 27°C bei einem pH-Wert von 8,0 bis 8,4 sowie 0 bis 18° dGH. Anemonenfische leben ausschließlich in Salzwasser. Daher wird das Aquarium mit entsprechendem Wasser befüllt. Bei 25°C Wassertemperatur ist eine Salzdichte von 1,022 – 1,025 ideal. Damit das Aquarium stabil bleibt, braucht es eine gewisse technische Ausstattung. Typisch für Meerwasseraquarien sind eine Strömungspumpe, eine Heizquelle, ein Eiweißabschäumer und eine Beleuchtung, die für Meerwasserbecken geeignet ist.

Für die artgerechte Haltung im Aquarium braucht es Anemonen.

Der passende Bodengrund ist Korallensand. Allerdings sollte auf lebende Korallen verzichtet werden, da sie den Anemonen Verletzungen zufügen können. Was nicht fehlen darf, sind die Seeanemonen. Für den falschen Clownfisch eignen sich die Mertens Anemone, die Prachtanemone und die Riesenanemone. Es sollte mindestens eine dieser drei Anemonenarten in das Becken gesetzt werden. Die Größe der Anemone muss passend zu den Fischen und ihrer Größe sein. Wenn die Seeanemone zu klein ist, geht sie unter vielen Fischen ein.

Der Anemonenfisch kann mit anderen friedlichen Fischen vergesellschaftet werden. Jedoch sollte die Anemone nicht auf dem Speiseplan der anderen Fische stehen. Zudem sollte nur eine Art von Anemonenfischen gehalten werden, da sich die Unterarten nicht miteinander vertragen.

Die Ernährung des Clownfischs

Clownfische sind Allesfresser und schnappen sich im Meer alles, worauf sie Lust haben. Von Algen über Plankton bis hin zu Garnelen und Copepoden. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Kost tierisch oder pflanzlich ist, so lange sie den Anemonenfisch satt macht. Zudem wissen die Fische in freier Wildbahn nie, wann es die nächste Mahlzeit gibt. Daher fressen sie alles, was in ihren Mund passt. Deswegen gilt für die Haltung im Aquarium, dass Sie auf eine abwechslungsreiche Ernährung achten. Die Fische müssen ausgewogen und vitaminreich versorgt werden. Greifen Sie ebenfalls auf tierisches sowie pflanzliches Futter zurück.

Allerdings darf nicht zu viel Futter ins Aquarium gelangen. Denn der natürliche Instinkt bringt die Fische dazu, Futter zu horten. Alles, was übrig bleibt, wird von den Tieren für schlechtere Zeiten versteckt. Jedoch wird der Anemonenfisch im Aquarium regelmäßig gefüttert und der Vorrat nicht gebraucht. Schließlich schlägt sich das gehortete Futter auf die Wasserqualität nieder.

WilTec als Arbeitgeber – Inside WilTec

Wer kennt das nicht: Es ist Zeit für eine Veränderung und Du suchst eine neue Arbeitsstelle. Also machst Du Dich auf und recherchierst im Internet nach passenden Positionen. Dabei wird Dir wahrscheinlich eine Vielzahl an Stellen in Deiner Umgebung angezeigt und meisten sieht die eine Ausschreibung aus wie die nächste. Hierbei wird erklärt, welche Abschlüsse, Eigenschaften und Vorkenntnisse Du mitbringen solltest. Doch die für Dich interessanten und wichtigen Aspekte erfährst Du oftmals gar nicht. Denn für Deine perfekte Anstellung braucht es einen passenden Arbeitgeber. Wie wäre es also mit WilTec?

Immerhin ist es ein Geben und Nehmen. Während der Arbeitgeber vollen Einsatz, Ideenreichtum und kollegiales Verhalten erwartet, kommt es vor, dass die Erwartungen des Arbeitnehmers in Vergessenheit geraten. Daher machen wir bei WilTec das anders und wollen Dir einen Mehrwert bieten. Du sollst Dich bei uns wohlfühlen, gerne zur Arbeit kommen und mit positiver Energie Teil unseres erfolgreichen Teams werden.  

Was Du bei WilTec bekommst

  • Offenes & angenehmes Arbeitsklima – Hilfsbereite, weltoffene Kolleginnen & Kollegen
  • Dynamisches & engagiertes Arbeitsumfeld – Wir treiben uns an & stecken uns Ziele
  • Familiäre Atmosphäre – Gemeinsam finden wir eine Lösung
  • Spannende & vielseitige Aufgaben – Langeweile kommt hier nicht auf
  • Flexibilität – Teilzeit, Vollzeit oder individuelle Arbeitszeitmodelle sind möglich
  • Innovation erwünscht – Wir freuen uns über Deine neuen Ideen
  • Leibliches Wohl – Kostenloses Wasser, Tee und Kaffee
  • Sei Du selbst – Bei uns ist die ganze Woche „Casual Friday“
  • Attraktive Vergütung – Das heißt, bei WilTec erhältst Du ein Festgehalt, dass immer pünktlich kommt

Unsere Geschichte

Angefangen hat alles im Januar 2001. Damals spezialisierten die Gesellschafter Bernd Wildanger (*1977) und Frank Wildanger (*1979) ihre erste Unternehmung auf die Vermarktung von LED Produkten. Zu Beginn handelte die Gesellschaft mit einzelnen farbigen LEDs und später mit einer immer breiteren Produktpalette. Die Gebrüder Wildanger erweiterten die Warenstruktur stetig um interessante Produkte und betraten immer mehr Märkte.

Heute ist WilTec als inhabergeführtes Unternehmen einer der breitest aufgestellten Versandhändler im deutschsprachigen Raum und hat über 1.500.000 Kunden in fast allen Ländern der Welt beliefert.

Darunter sind viele bekannte Global Player wie Solaris Bus & Coach S.A, Infineon Technologies AG, Siemens AG, Lidl, ThyssenKrupp AG, Audi AG, BMW Group, Volkswagen AG, Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG, Truma Gerätetechnik GmbH & Co KG, Deutsche Bahn AG, Daimler AG u. a.

Dabei ließen uns Partnerschaften zu Herstellern und kundenorientiertes Denken schnell zu einem der großen Anbieter in diesen Märkten heranwachsen. Wir haben eine führende Marktposition erreicht und zählen zu den beliebtesten Shops für technische Produkte. Dieses starke Wachstum machte Erweiterungen unumgänglich. Daher erwarben wir 2014 ein 3,4 Hektar großes Grundstück im benachbarten Industrie und Gewerbepark. Dort entstanden in den letzten Jahren stetig neue Lagerhallen, um dem anhaltenden Wachstum zu entsprechen.

Wer wir sind

Damit ein Unternehmen funktioniert, braucht es Menschen mit unterschiedlichen Aufgabenbereichen, die gemeinsam an einem Strang ziehen. Deshalb gibt es bei uns verschiedene Abteilungen, die zum Erfolg des Unternehmens beitragen. Hierzu gehören:

Vom Lager bis zur IT: Bei WilTec ziehen wir an einem Strang
  • Einkauf
  • Lager
  • Service
  • Buchhaltung
  • Marketing
  • IT
  • Werkstatt

Was mal ganz klein begonnen hat, hat heute bereits 125 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Doch wir sind auf der Suche nach weiteren Kolleginnen und Kollegen, die unser WilTec-Team ergänzen.

Momentan suchen wir:

Mit Yoga zu Kraft und Entspannung

Den Begriff „Yoga“ hat doch jeder zumindest schon mal gehört. Doch was genau ist das eigentlich? Bei Yoga handelt es sich um eine praktische Lebensphilosophie, die dabei helfen soll, im Einklang mit dem eigenen Ich zu leben. Dabei werden körperliche Übungen mit meditativen Atemtechniken verbunden. Bereits vor zweitausend Jahren wurde diese Technik in Indien entwickelt. Mittels derer soll der Körper gekräftigt und der Geist klar werden. Der Begriff stammt aus der altindischen Sprache Sanskrit und kann mit „anjochen“ übersetzt werden. Damit ist die Verbindung von Geist und Körper gemeint, die mit Hilfe von Yoga entstehen soll. Allerdings gibt es auch viele Vorurteile bzw. Irrtümer. Beispielsweise ist es keine Religion, keine asiatische Gymnastik und auch nicht „was für Inder“.

Positive Effekte durch Yoga

Komplexe Übungen kräftigen die Muskulatur.

Während das Ziel Körper und Geist zu vereinen für den einen oder anderen recht esoterisch klingen mag, so sollten die positiven Effekte nicht unterschätzt werden. Denn beim Yoga werden teils sehr komplexe Übungen gemacht, die die Gesundheit fördern. Beispielsweise stärken die Übungen die Flexibilität, erhöhen die Koordinationsfähigkeit, kurbeln den Stoffwechsel an und helfen dabei, Kraft sowie Ausdauer aufzubauen. All das hat einen Folgeeinfluss auf das Herz-Kreislaufsystem und den Bewegungsapparat. So wirken sich die einzelnen gesundheitlichen Bereiche aufeinander aus und führen im Endeffekt zu einem stärkeren Immunsystem sowie einem besseren Befinden.

Um das zu verdeutlichen: Wenn durch die Übungen die Bauch- und Rückenmuskulatur gestärkt wird, nehmen durch die höhere Stabilität etwaige Rückenschmerzen ab. Ohne Rückenschmerzen nehmen Sie keine Schonhaltung ein, die wiederum zu anderen Beschwerden führt. Auf diese Weise hilft Yoga, sich besser zu fühlen und fitter zu sein. Natürlich hängt die positive Wirkung auch von den gemachten Übungen, der Übungsdauer und der Trainingshäufigkeit ab.

Unser Tipp: Viele Anfänger starten mit sehr viel Ehrgeiz und Enthusiasmus. Zwar ist das eine gute Einstellung, doch Sie müssen die Balance finden. Stürmen Sie nicht gleich los und starten Ihre erste Woche mit 6 Trainingseinheiten. Hierbei geschieht es schnell, dass das hohe Pensum die Lust am Yoga verdirbt, da es wie eine lästige Verpflichtung erscheint. Besser ist es, weniger Übungseinheiten in der Woche zu absolvieren, aber dafür regelmäßig. So bleibt der Spaß erhalten und die Muskulatur hat Zeit, um sich zu regenerieren.

Yoga hat viele Facetten

Insgesamt gibt es 8 Hauptrichtungen – von meditativ bis schweißtreibend.

Falls Sie nun in die Welt des Yogas eintauchen wollen, stehen Sie vor einer großen Auswahl. Denn es gibt zahlreiche Stile, die praktiziert werden. Diese sind sehr unterschiedlich und haben jeweils einen anderen Schwerpunkt. So gibt es meditative sowie sanfte Varianten, schweißtreibende Formen, therapeutische Methoden, kraftvolle, wilde oder ekstatische Stilrichtungen. Zu den 8 Hauptrichtungen gehören das Ashtanga Yoga, Anusara Yoga, Iyengar Yoga, Jivamukti Yoga, Spirit Yoga, Kundalini Yoga, Yin Yoga und Sivananda Yoga. Um herauszufinden, welcher Stil zu Ihnen passt, probieren Sie es aus. Immerhin ist keiner der Stile besser als der andere. Vielmehr wird einer der Stile einfach besser zu Ihnen passen. Daher kann diese Frage nicht pauschal beantwortet werden.

Hinweis: Besitzen Sie ein lebhaftes Temperament und neigen zur Atemlosigkeit? Wählen Sie eine ruhige Methode. Diese ist ein Ausgleich zu Ihrem temperamentvolleren Wesen und gibt Ihnen einen Ruhepol. Dahingegen probieren Sie es bei Antriebslosigkeit oder Depression mit einer wilderen Variante, wie zum Beispiel dem Kundalini Yoga. Auf diese Weise werden Körper und Geist in Schwung gebracht.

Yoga ist für alle machbar

Um effektiv Yoga auszuüben, brauchen Sie eine Atmung. Das Atmen ist der zentrale Faktor, den es braucht. Dabei spielen Alter, Gewicht und Beweglichkeit keine Rolle. Alles, was Sie wirklich benötigen, ist Ihr Atem. Aufgrund der verschiedenen Stile und der Anpassungsfähigkeit der Lehre, ist Yoga für jeden machbar. Menschen im Rollstuhl nehmen ebenso am Yoga teil, wie an Multiple Sklerose oder Parkinson Erkrankte. Außerdem gibt es spezielle Yogakurse für bestimmte Personengruppe. Hierzu gehören Schwangeren- sowie Rückbildungs-Yoga.

Welche Ausstattung brauchen Sie?

Kurz gesagt: Sie brauchen nur sich selbst. Allerdings gibt es einige Faktoren, durch die die Übungen genauer durchzuführen sind und die innere Ruhe besser hergestellt werden kann. Hierzu gehört eine geeignete Unterlage. Selbstverständlich kann auch direkt auf dem Boden trainiert werden. Jedoch freuen sich die Gelenke über eine gewisse Polsterung. Mit einer Yogamatte schaffen Sie sich einen gepolsterten Untergrund und Ihren eigenen Trainingsbereich. Solche Matten sind in unterschiedlichen Größen erhältlich.

Der Ort spielt keine Rolle, solange Sie konzentriert bleiben.

Dabei spielt es keine Rolle, wo Sie Ihre Matte ausrollen, solange Sie konzentriert bleiben. Immerhin fokussieren Sie sich beim Yoga, sind gedanklich bei sich und blenden die Außenwelt aus. Wenn Ihnen das an hektischen Orten gelingt, sind Sie in der Lage, überall zu praktizieren. Als Anfänger wählen Sie besser einen geschützten und ruhigen Raum. Suchen Sie einen Ort, an dem Sie sich wohlfühlen.

Obwohl Yoga oft mit weiten Schlabberhosen assoziiert wird, sind diese eher hinderlich. Zwar scheinen diese Hosen eine gewisse Entspannung zu repräsentieren, doch sie sind für die Übungen oftmals im Weg. Besser sind anliegende Leggings und bequeme Shirts aus Baumwolle. Diese Art Kleidung ist komfortabel und schränkt Ihre Bewegungen nicht ein.

Typische Übungen für Anfänger

Der Sonnengruß löst Verspannungen.

Es gibt unzählige Übungen. Alle Formationen zielen auf bestimmte Effekte ab. Beispielsweise dient der Sonnengruß als wärmende Dehnung. Hierbei werden Verspannungen gelöst und der Körper gut auf die weiteren Bewegungen vorbereitet. Dahingegen ist das Dreieck auf eine Anregung des Nervensystems ausgelegt. Für eine Stärkung des Durchhaltevermögens und der geistigen Kraft, wird der Krieger ausgeführt.

Der Baum sorgt für einen besseren Gleichgewichtssinn und bringt die körperliche Festigkeit voran. Damit die Lunge gereinigt wird, setzen viele Yogis auf den Hund. Diese Trainingseinheit stärkt den Gleichgewichtssinn und hilft bei der Vorbeugung von Krampfadern sowie Verstopfung. Eine weitere Übung für die Atmung ist die Kobra. Diese Übung wird auch Sphinx genannt und sorgt für eine höhere Wirbelsäulenflexibilität. Gleichzeitig stärkt sie die Schultern sowie Arme und steigert die Aufmerksamkeit.

Für eine Dehnung der vorderen Oberschenkel sowie trainierte Bauch-, Po- und Armmuskulatur wird der Bogen ausgeführt. Zusätzlich werden bei dieser Übung die Wirbelsäule, der Rücken und die Schultern gestärkt. Um die Oberschenkel und Wirbelsäule zu strecken, praktizieren Sie das Kind. Dabei lockern Sie Ihren Unterbauch und wirken Kopfschmerzen, Müdigkeit und Schwindel entgegen. Noch mehr Dehnung gibt es mit der Schulterbrücke. Auf diese Weise werden der Hüft- und Bauchbereich gedehnt. Gleichzeitig stärken Sie Ihre Pomuskulatur sowie die Oberschenkel. Wenn Sie noch mehr Übungen für Ihre Oberschenkel machen wollen, praktizieren den Stuhl. Dieser festigt die Muskulatur, sodass die Körperhaltung stabilisiert wird. Zudem beugt diese Übung Schlaflosigkeit vor.

Mit den Yoga-Übungen verhält es sich wie mit den Stilrichtungen: Es gibt zahlreiche Varianten und Sie müssen testen, welche zu Ihnen und Ihrem Körper passen. Denn Sie sollen sich wohlfühlen und körperlich sowie geistig gestärkt aus den Yoga-Sitzungen herausgehen.

In diesem Sinne „Namasté“!

Aquascaping – Die Kunst im Aquarium

Markante Felsformationen, dichtes Moos, feinfiedriges Gras und schimmernder Kies. Was wie die Beschreibung einer unberührten Landschaft klingt, ist ein Ausschnitt des Aquascapings. Dabei handelt es sich um eine moderne Variante der Pflanzenaquaristik. Denn beim Aquascaping wird das Aquarium naturnah eingerichtet. Dafür nutzen Sie für die Gestaltung Elemente der Natur und bringen sie in abgewandelter Form ein. Die dabei entstehende Landschaft wird als Aquascaping-Layout bezeichnet. Ein solches Layout ist das Kriterium, welches das Aquascaping von der herkömmlichen Aquaristik unterscheidet, denn es ist wohlüberlegt.

Unterschiede zur klassischen Aquaristik

Die Natur hat zahlreiche Facetten. Deswegen nimmt sich ein Aquascaper die ansprechendsten Vorlagen und entwickelt daraus sein Layout. Daher steht die Inspiration an erster Stelle beim Aquascaping. Aquascaper lassen sich von der Natur Impulse geben, recherchieren im Internet, betrachten Bildbände, gehen auf Wanderung und besuchen Parks. Dabei treffen sie auf Orte oder Ausschnitte, die sie detailliert wiedergeben wollen. Daher reichen Aquascapes von detailgetreuen einzelnen Elementen bis hin zu ganzen Miniaturlandschaften.

Nach der Inspiration folgt das Konzept. In der klassischen Aquaristik wird die Aquariengestaltung eher dem Geschmack überlassen und dem zufälligen Positionieren. Dahingegen hat das Aquascaping ein Konzept. Das Layout wird bedacht und skizziert. Hierbei fließen die Inspirationen aus der vorigen Recherche ein. Nachdem das erdachte Layout auf dem Papier den gewollten Eindruck erzielt, wird es umgesetzt.

Wissenswert: Interessant ist, dass die Inspiration nicht etwa von anderen Unterwasserlandschaften kommt, sondern von Landschaften oberhalb der Wasseroberfläche. Verschiedene Gebirgsketten sind ein gern gestaltetes Layout. Ob tiefe Schluchten, dichte Wälder oder lange Hügelketten, sie alle werden aufwendig arrangiert.

Das Hardscape ist anders

Dieses Hardscape wird von „Felsen“ dominiert.

Zusätzlich ist es das Hardscape, das das Aquascaping von der herkömmlichen Aquaristik unterscheidet. Denn ein modernes Aquascape setzt auf ein ausgeprägtes Hardscape, also dekorative Elemente aus harten Materialien. Beispielsweise gehören Steine und Wurzeln zum Hardscape. Vergleichend fällt bei einem herkömmlichen Naturaquarium hauptsächlich die Bepflanzung auf. Zudem sind in der klassischen Variante die Pflanzen akkurat angeordnet, ähnlich einem strukturiertem Garten. Dabei fehlt jegliche Spontanität und Wildheit. Diese Kreativität und „Unordnung“ wird beim Aquascape dargestellt.

Das Hardscape ist scheinbar willkürlich. Doch in Wahrheit ist selbst das chaotische Erscheinungsbild akribisch durchdacht. Bei dieser genau geplanten Anordnung wird oftmals nach der Methode „Wabi-Sabi“ vorgegangen. Das beschreibt die Wahrnehmung durch Schönheit und geht auf Takashi Amano, eine führende Kraft des Aquascapings, zurück. Der japanische Naturfotograf revolutionierte die Aquaristik mit seinen modernen Designs und prägte das Layout vieler Naturaquarien.

Pflanzen im Aquascape

Pflanzen geben dem Aquascape Akzente.

Ergänzend zum zentralen Hardscape dürfen auch beim Aquascaping die Pflanzen nicht fehlen. Ebenso wie Steine, Wurzeln und Co. sind sie nicht dem Zufall überlassen. Wählen Sie die Pflanzen in perfekter Harmonie zum Hardscape. Somit ordnen Sie die Aquarienpflanzen gezielt an und erschaffen ein perfektes Bild. Während klassische Aquarien mit einer Vielzahl von Pflanzen aufwarten, kann es im Aquascape vorkommen, dass lediglich eine Pfanzenart verwendet wurde. Bei Formationen, die durch Steine geprägt sind, werden meist maximal drei verschiedene Pflanzenarten eingesetzt.

Eine gern genutzte Aquarienpflanze ist Moos. Denn Moose integrieren Sie auf die verschiedensten Arten in das Layout. Entweder als Farbklekse auf Wurzeln und Steinen, als dichte Mooslandschaften entlang einer Felskette oder als kleiner Baum. Sollten Sie eine bewaldete Landschaft kreieren wollen, greifen Sie auf sogenanntes Christmas-Moos zurück. Dessen Triebe ähneln Tannenzweigen und ergeben die perfekte Wald-Illusion.

Tiefenwirkung unter Wasser

Damit die Landschaft echt wirkt, müssen die Dimensionen und Perspektiven stimmen. Daher wird der Bodengrund schon fast strategisch beim Aquascape eingesetzt. Mit höher sowie tiefer liegenden Bereichen entsteht eine Tiefenwirkung im Aquarium. Mit niedrig bleibenden Pflanzen im Vordergrund und höheren Aufbauten im Hintergrund wird dieser Effekt verstärkt. Mit diesem Vorgehen schaffen Sie Dynamik und Ausgeglichenheit.

Um alles richtig in Szene zu setzen, darf beim Aquascaping eine passende Beleuchtung nicht fehlen. Immerhin soll alles im optimalen Licht erscheinen. Hierbei sollte die Wirkung von Licht und Schatten nicht unterschätzt werden. Da die Aquarienpflanzen Ihr Aquascape vervollständigen, ist eine CO2-Anlage empfehlenswert. Diese sorgt für ein gesundes Wachstum der Pflanzen.   

Hygge – Bringen Sie Glück ins Leben

Haben Sie schon mal was von „Hygge“ oder „hyggelig“ gehört? Wenn Sie in Dänemark waren, werden Sie den Begriff wohl kennen. Oder Sie haben ohne es zu wissen Hygge erlebt. Denn das dänische Hygge beschreibt ein ganzes Lebensgefühl und kann mit Wohlbefinden übersetzt werden. Dabei kommt das Wort gar nicht aus dem Dänischen, sondern hat seinen Ursprung in Norwegen. Im 18. Jahrhundert tauchte der Begriff in der dänischen Schriftsprache auf und wurde sich von den Dänen zu Eigen gemacht.  

Was ist Hygge?

Hygge ist eine Lebensphilosophie.

Entgegen seiner Übersetzung als „Wohlbefinden“ ist Hygge noch viel mehr. Es kann in nahezu jede Alltagssituation hinein gebracht werden. Denn Hygge ist Gemütlichkeit, Warmherzigkeit, eine gute Atmosphäre, Zeit zum Genießen und Beisammensein. Wer sein Zuhause hyggelig macht, sorgt für kuschelige Decken und Kissen, warme Socken, leckere Kekse, schmackhaften Kakao, ein gutes Buch und ein Gefühl von vollkommener Entspannung.

Im Sommer wird es hyggelig, wenn Sie gemeinsam mit Freunden im Garten an einem großen Tisch sitzen, der Duft von verschiedenen Speisen in Ihre Nase steigt, Sie sich stundenlang unterhalten, Spaß haben und die gemeinsame Zeit genießen. Das Hygge-Gefühl löst Glück aus. Kein Wunder also, dass Dänemark, Finnland und Norwegen die ersten Plätze der glücklichsten Länder belegen.

Die Dänen haben es geschafft, aus einem freundschaftlichen Beisammensein, knisternden Kaminfeuer und Leckereien eine ganze Lebensphilosophie zu machen. Denn sie leben Hygge in ihrem Alltag und erschaffen sich ein ausgewogenes Wohlbefinden. Währenddessen ist es in unseren Breitengraden so, dass wir uns ab und an eine Auszeit gönnen. Aber diese kann den Stress und die Belastungen nicht wegradieren.

Besser ist es, Hygge in das Leben einzubauen, sodass Sie die eigenen Energiereserven nicht immer aufbrauchen und wieder aufladen müssen.

Wie Sie Hygge bekommen

Hygge kaufen Sie nicht einfach. Damit es in Ihrem Leben hyggelig wird, räumen Sie in sich selbst um. Ein Aspekt ist die Entschleunigung.  Beispielsweise legen Sie das Handy einfach mal weg und nehmen Ihre Umwelt wahr. 35 % der Handynutzer haben das Gefühl, ihre Zeit mit dem Handy zu verschwenden. In der Tat wird Lebenszeit verschwendet, wenn drei Stunden täglich ziellos im Internet gesurft wird. Die Flut an Informationen strömt in das Gehirn und löst Gedankenprozesse aus. Das sorgt nicht für eine Entspannung, sondern hebt den Stresspegel an.

Möbel und Materialien machen es hyggelig.

Neben der Veränderung im Inneren kann die eigene Umgebung das Hygge-Gefühl unterstützen. Beispielsweise kann das Zuhause hyggelig werden. Individuelle Möbel, die Sie selber herstellen, formen einen gemütlichen Wohncharakter. Kombinieren Sie DIY-Möbel mit flauschigen Kissen und samtigen Decken.

Zusätzlich zum Kuschelfaktor spielt beim Einsatz der Materialien auch die Urigkeit eine Rolle. Natürliche Materialien wie Kork, Wolle und Leder sind im Hygge-Design ebenso zu finden. Denn die Materialien sollen nicht nur das Wohlbefinden, sondern auch die Sinne anregen. Hierzu gehören auch Körbe aus Sisal, Schaukelstühle und Poufs, Langfloor-Teppiche und Plaids. Wer Fell einsetzen will, greift zur künstlichen Variante.

Farblich ist Hygge ähnlich der Materialien im natürlichen Bereich unterwegs. Daher kommen Braun- sowie Grüntöne, Grau, Schwarz und Blau zum Einsatz.

Es werde Licht, aber das Richtige

Kerzen sind perfekt für Hygge.

Damit ein hyggeliges Wohnen gelingt, brauchen Sie Kerzen. Die Dänen verbrauchen nicht grundlos 6 bis 8 Kilogramm Kerzen pro Jahr! In Deutschland sind es nur 2 bis 3 Kilogramm. Also her mit den Kerzen. Das schummrige Licht, ein leichtes Flackern und der Geruch von Wachs machen jedes Zuhause gemütlich. Zum Beispiel positionieren Sie große Stumpenkerzen auf ein Tablett und stellen es auf einen Tisch oder eine Kommode. Zudem vermitteln Kerzenhalter eine warme Atmosphäre. Ein schöner Blickfang sind Schwimmkerzen. 

Hinweis: Was für die Dänen jedoch gar nicht geht sind Duftkerzen. Der künstliche Duft ist eben nicht hyggelig.

Wem das Licht der Kerzen nicht ausreicht, kann indirektes Licht einsetzen. Hierzu verwenden Sie Lichterketten, die Sie dezent drapieren. Ebenfalls können Sie ein Ambiente-Licht verwenden. Bei diesem kann die Farbtemperatur eingestellt werden und oftmals sind Ambiente-Lichter dimmbar.

Entspannung pur

Hygge ist vor allem im Herbst und Winter willkommen.

Gerade an kalten Tagen ist Hygge willkommen. Immerhin wärmt auch das wohlige Gefühl von innen. Wenn das Kaminfeuer knistert, die heiße Schokolade duftet, der Körper in der Lieblingsdecke eingehüllt ist und die Katze schnurrend auf Ihnen liegt, dann ist es richtig kuschelig. Auch wenn es zu jeder Jahreszeit hyggelig werden kann, so sind es doch der Herbst und Winter, in dem wir es gemütlich mögen. Also versuchen Sie es mit einer wohltuenden Massage, einem erholsamen Schaumbad und einer ruhigen Zeit mit Ihren Liebsten.

Ein schrauriges Willkommen zum B(Pf)lockbeitrag

Es war einmal an Halloween…

Draußen wird es bereits dunkel, Sie haben sich auf das Sofa gekuschelt, knabbern Chips und schauen gespannt die neuste Folge Ihrer liebsten Gruselserie. Plötzlich sehen Sie einen Schatten am Fenster vorbeiziehen, schnell und flüchtig. Die Bewegung ist so unscheinbar, dass Sie ihr nicht mehr Aufmerksam schenken, als nötig. Zu vertieft sind Sie in das Geschehen Ihrer Serie und warten gespannt, ob Ihre liebsten Charaktere dem nächsten Zombieangriff gewachsen sind.

Im nächsten Moment sehen Sie erneut den Schatten. Jetzt ist er nicht flüchtig, sondern deutlich und schnell. „Was ist das?“, fragen Sie sich und pausieren den Fernseher. Sie warten einige Sekunden regungslos auf dem Sofa und lauschen aufmerksam. Es ist windstill und Sie vernehmen kein Geräusch. „Es ist leise.“, denken Sie, „Zu leise.“ Nun stehen Sie auf und schleichen Richtung Fenster. Mit höchster Konzentration blicken Sie in Ihren Garten. Der Mondschein verleiht den Bäumen und Sträuchern ein eigenwilliges Aussehen. Damit Sie besser hören, kippen Sie das Fenster und halten inne. Nach scheinbar endlosen Sekunden: „Endlich!“, flüstern Sie. Ein leises, dezentes und zaghaftes…„Flattern?“, fragen Sie sich verwundert. Dann wird es lauter, kommt näher und Sie sehen, dass Ihnen etwas entgegen kommt. Sekundenschnell bildet sich eine pechschwarze Wolke vor dem Fenster und das Flattern erlischt.

Das Mondlicht offenbart zwei weiße, spitze Formen auf Ihrer Augenhöhe. Dann verfliegt der Nebel und aus den undeutlichen Formen werden lange Zähne. Das imposante Gebiss gehört zu einer bleichen Kreatur mit länglichem Gesicht, dunklen Haaren und schwarzer, barocker Kleidung. Gehüllt in einem Umhang starrt Sie dieses Wesen an. Sie bewegen sich nicht und können nicht glauben, was Sie gerade sehen. Mit einem beherzten Griff nach vorne wollen Sie das Fenster schließen, doch in diesem Moment faucht die Gestalt und greift durch den Spalt Ihre Hand. Sie schreien und blicken dem Geschöpf tief in seinen Rachen. Plötzlich schrillt ein Läuten auf. Der Griff des mysteriösen Fremden löst sich. Das Läuten ertönt erneut, die Kreatur ist verschwunden und Sie hören in der Ferne „Süßes oder Saures!“ Sie öffnen Ihre Augen und schrecken hoch. Die Chips fallen zu Boden und beim dritten Klingeln laufen Sie zur Tür.

Misstrauisch öffnen Sie Ihre Haustür, nur einen Spalt und schauen vorsichtig nach draußen. Dort stehen vier kleine Kinder, die Ihnen Tüten und Körbchen entgegenstrecken. Die kleinen Mumien, Piraten und Einhörner wiederholen Ihre Forderung „Süßes oder Saures!“. Sie greifen nach der bereitgestellten Schüssel  mit Süßigkeiten ohne den Blick von den Kindern abzuwenden und strecken diese durch die Tür. Noch immer halten Sie einen Sicherheitsabstand und stehen halb hinter dem schützenden Eingang. Die Kinder bedanken sich und rennen freudig weiter. Irritiert und erleichtert schließen Sie die Tür und gehen auf Kontrollgang durch das Haus. Bewaffnet mit Ihrem 3-in-1-Mehrzweckbeil von WilTec und einer Taschenlampe durchsuchen Sie jede Ecke. Doch Sie finden nichts und kehren zurück auf das Sofa. Sie schauen sich um, stehen erneut auf und schließen das Fenster. Nun widmen Sie sich wieder Ihrer Serie.

Vampir, Zombie und Co.

Ob Traum oder nicht, damit Sie einen Angriff solcher Kreaturen lebend überstehen, finden Sie bei uns nützliche Hilfsmittel. Dazu gehört zum Beispiel unser 3-in-1-Mehrzweckbeil. Damit haben Sie Axt, Hammer und Spaltbeil in einem und sind jedem Vampir-, Zombie- oder Werwolfangriff gewappnet.

Machen Sie den Gartenteich winterfest

So bereiten Sie den Teich auf die kalte Jahreszeit vor

Mittlerweile ist es schon Ende Oktober und der Winter naht. Das ist der Zeitpunkt, um den Gartenteich auf den bevorstehenden Winter vorzubereiten. Denn Kälte, Schnee und Frost schaden einem unvorbereiteten Gartenteich. Daher machen Sie den Gartenteich rechtzeitig winterfest, um auch im nächsten Jahr den Anblick Ihrer Wohlfühloase zu genießen. Als Faustregel gilt, dass bei einer dauerhaften Wassertemperatur von unter 10°C Vorbereitungen getroffen werden.

Welche Gefahren gibt es im Winter?

Wenn die Temperaturen kälter werden, beginnen im Gartenteich Prozesse. Beispielsweise wird die organische Masse im Teich zersetzt. Dieser Vorgang benötigt viel Sauerstoff. Sollte zugleich die Wasseroberfläche gefroren sein, wird es ernst. Denn einerseits wird viel Sauerstoff verbraucht und andererseits verhindern die Eisdecke sowie eine mangelnde Umwälzung des Wassers, dass neuer Sauerstoff in den Gartenteich gelangt. Damit wird der Gartenteich zur Todesfalle für Fische, Frösche und andere größere Tiere, die im Teich leben.

Ist der Teich nicht für den Winter vorbereitet, wird es zur Zersetzung von Faulschlamm kommen. Hierbei entstehen Faulgase wie Methan und Schwefelwasserstoff.

Die Teichtechnik im Winter

Bevor es Winter wird, schützen Sie Ihre Teichpumpe. Denn gefrorenes Wasser lässt den Druck ansteigen. Dieser wiederum beschädigt das Förderrad Ihrer Teichpumpe und macht sie letztlich kaputt. Daher schalten Sie die Pumpe rechtzeitig ab. Nun läuft die Pumpe leer und wird gereinigt. Doch die Pumpe wird nicht einfach über den Winter in ein Regal gestellt. Wichtig ist, dass die Pumpe feucht bleibt. Nur so werden die Dichtungen der Pumpe nicht beschädigt. Immerhin würde die Pumpe samt ihrer Dichtungen bei einer trockenen Lagerung austrocknen und die Dichtungen könnten hart sowie porös werden. Das heißt, die Teichpumpe wird in einem Behältnis mit Wasser gelagert. Etwas Pflegemittel im Wasser wird Ihrer Teichpumpe gut tun. Bedenken Sie: Der Lagerplatz muss frostfrei sein. Hierfür eignet sich zum Beispiel der Keller oder ein Platz in der Garage.

Zudem entnehmen Sie auch die übrige Teichtechnik, die nicht frostsicher ist. Hierzu gehören Filteranlagen, Fontänen und andere Wasserspiele. Nach der Entnahme werden diese Dinge gründlich gereinigt und trocken gelagert. Doch auch diese Utensilien müssen frei von Frost und Eis überwintern.

Damit die Beleuchtung im Winter keinen Schaden nimmt, empfiehlt es sich, die Teichbeleuchtung ebenfalls aus dem Teich zu holen. Zwar sind zahlreiche Leichtmittel als frostsicher gekennzeichnet, jedoch kann es auch hier zu kältebedingte Schäden geben. Auf diese Weise verhindern Sie teure Neuanschaffungen im Frühling.

Eine Reinigung vor dem Winter

Vor dem Winter muss das Laub aus dem Gartenteich.

Wie eingangs erwähnt, wird  Faulschlamm zu einer Gefahr für den Gartenteich. Um das zu verhindern, nehmen Sie einen Kescher zur Hilfe. Entfernen Sie Fremdmaterial, das die Teichflora unnötig belastet. Dazu gehört auf der Wasseroberfläche schwimmendes Laub. Das abgesunkene Laub wird andernfalls zu Faulschlamm, der wiederum die Konzentration der Nährstoffe im Wasser erhöht und eine Algenbildung provoziert.

Entfernen Sie das Laub alle zwei Tage. Zusätzlich kann ein Laubschutznetz bei der Teichpflege helfen. Hierbei ist es dem Großteil des Laubes nicht mehr möglich, in den Gartenteich zu fallen. Um möglichst viel Laub vom Wasser fern zu halten, ist eine Maschenweite von 20 Millimeter gut.

Außerdem reduzieren Sie den Faulschlamm am Boden des Gartenteichs. Dafür entfernen Sie den Schlamm entweder mit einem Schöpfeimer per Hand oder Sie setzen einen Teichschlammsauger ein. Der Sauger zieht den Schlamm mittels einer Düse vom Boden hinein in einen Auffangbehälter.

Unser Tipp: Werfen Sie den Schlamm nicht einfach weg. Immerhin befinden sich in dem Faulschlamm zahlreiche Nährstoffe, die Sie wunderbar als Dünger oder Beigabe für Ihren Kompost nutzen können.

Was passiert mit den Teichfischen?

Der Gartenteich muss tief genug sein, damit die Fische darin überwintern können.

Damit die Fische im Gartenteich überwintern können, sollte das Gewässer mindestens 80 cm – besser noch 100 cm – tief sein. Denn die Fische verbringen den Winter in den tiefen Zonen des Teichs. Sobald die Wassertemperatur dauerhaft bei 8°C liegt, fallen die Fische in eine Winterstarre. Dabei fährt ihr Bedarf an Sauerstoff herunter und die Fische nehmen keine Nahrung mehr auf.

Unabdingbar ist, dass die Wasseroberfläche im Gartenteich nicht zufriert. Trotz des geringeren Bedarfs an Sauerstoff der Fische, muss ein Gasaustausch stattfinden. Ansonsten ersticken die Fische. Deswegen ist ein Eisfreihalter Pflicht. Diese gibt es in verschiedenen Ausführungen, eine davon ist ein Ring aus Styropor, der das Wasser daran hindert, zuzufrieren.

Sollte Ihr Gartenteich flacher als 80 cm sein, entnehmen Sie die Fische für die Wintersaison. Errichten Sie ein ruhiges, frostfreies Winterquartier. Passen Sie die Wassertemperatur an die jeweilige Fischart an.

Teichpflanzen vorbereiten

Seerosen brauchen eine ausreichende Tiefe, um den Winter im Teich zu meistern.

Neben den Tieren brauchen auch die Pflanzen im Teich einige Vorbereitungen. So schneiden Sie die Schwimmpflanzen gründlich herunter und entfernen alle abgestorbenen Blätter. Für Seerosen gilt auch eine Mindesttiefe des Teichs von 80 cm. Ansonsten schaffen Sie es nicht im Teich über den Winter.

Die Unterwasserpflanzen bereiten Sie auf den Winter vor, indem Sie sie mit einem Rechen auslichten. Dabei sollten Sie ein Mittelmaß finden: Entfernen Sie zu wenig Unterwasserpflanzen, kann der Sauerstoff aufgrund vieler abgestorbener Pflanzenteile knapp werden. Andererseits wird der Sauerstoff knapp, wenn Sie zu viele Unterwasserpflanzen herausnehmen. Immerhin sind diese Pflanzen Sauerstoffproduzenten.

Die Uferpflanzen dünnen Sie ebenfalls aus. Sollte es sich um wuchernde Uferpflanzen handeln, werden diese bis 15 cm über der Wasseroberfläche gestutzt. Diese aus dem Wasser ragenden Halme helfen beim Gasaustausch im Teich.

Alle Arten von frostgefährdeten Pflanzen überwintern außerhalb des Gartenteichs in Behältern. Daher ist es ratsam, solche Gewächse nur mit Pflanzkorb in den Teich zu setzen. Dieser kann im Herbst einfach aus dem Wasser gehoben werden. Somit ersparen Sie sich das Ausgraben der Pflanzen.

Jetzt wird gelötet – Löten für Anfänger

Das Löten gehört zu den unentbehrlichen Arbeiten rund um Elektronik. Denn beim Löten werden zwei Teile miteinander verbunden, um Strom oder Wärme zu leiten. Diese Verbindung geschieht unter dem Einsatz von hohen Temperaturen. Daher kann auch von einer Verschmelzung gesprochen werden. Mit etwas Übung und Geduld kann jeder Löten lernen.

Doch nicht nur die Elektronik nutzt diese Technik, sondern auch andere Bereiche machen sich ähnliche Verfahren zu Nutze. Welche Bereiche das sind und was Sie über das Löten wissen sollten, erfahren Sie im heutigen Blogbeitrag.

Unterschiede beim Löten

Für Elektronik wird das Weichlöten genutzt.

Löten ist nicht gleich Löten. Zwar hat die Technik immer das Resultat, dass zwei Materialien miteinander verbunden werden, doch die Arbeitsweisen unterscheiden sich. Hierfür ist die Schmelztemperatur des sogenannten Lotes entscheidend. Dabei handelt es sich um das Material, dass während des Lötens verflüssigt wird und die beiden Hauptmaterialien miteinander verbindet. Werden beim Schmelzen des Lotes unter 450 °C erreicht, wird vom Weichlöten gesprochen. Hierbei wird das Lot meist schon in einem Temperaturbereich von 180 °C bis 250 °C flüssig. Dieses Verfahren wird für Elektronik verwendet.

Dahingegen gibt es eine weitere Technik, bei der höhere Temperaturen ab 450 °C notwendig sind. Damit ist das sogenannte Hartlöten gemeint. Bei dieser Vorgehensweise werden Materialien wie Silber, Kupfer, Stahl oder Messing in stabile Verbindungen gebracht. Aufgrund des hohen Schmelzpunktes sind Verbindungen, die beim Hartlöten entstehen, thermisch höher belastbar.

Zusätzlich existiert in der Industrie ein Lötverfahren mit über 900°C, welches im Privatgebrauch nicht angewendet wird.

Löten verbindet

Ohne das Lot gibt es kein Löten. Beim Lot wird umgangssprachlich auch vom Lötzinn gesprochen. Das liegt an der typischen Zusammensetzung für das Weichlöten. Immerhin besteht das Lot hierfür hauptsächlich aus Zinn. Zudem beinhaltet das Lot andere Materialien wie zum Beispiel Silber, Blei, Zink, Kupfer und Antimon. Neben diesen Inhaltsstoffen enthält das Lot ein Flussmittel, welches das Oxidieren bei der Verarbeitung verhindert. Als Flussmittel wird meist Kolophonium verwendet.

Für das Lot kann kein exakter Schmelzpunkt genannt werden, da es sich um Legierungen handelt. Deshalb verfügt das Lot über einen Schmelzbereich. Für das Löten erwerben Sie im Handel Lötdraht. Dieser dient als Lot und wird in unterschiedlichen Stärken angeboten. Beispielsweise ist ein Draht mit einer Stärke zwischen 1 bis 1,5 mm gut für den Einsatz in der Elektronik geeignet. Zusätzlich zum Lötdraht ist auch eine Paste zum Löten erhältlich.

Das Lot kann auch verschiedenen chemischen Elementen bestehen.

Damit Sie wissen, welche Materialien sich im Lötdraht befinden, tragen die Drahtspulen Kurzkennzeichen. Zum Beispiel finden Sie dort „PbSn40“. Das sagt Ihnen, dass das Lot zu 60 % aus Blei besteht und 40 % Zinn enthält. Es gibt auch Drähte mit mehr als zwei Inhaltsstoffen. Hierzu gehört Sn50PbCu. Aus dieser Kennzeichnung lesen Sie eine Zusammensetzung aus 50 % Zinn, 49 % Blei und 1 % Kupfer heraus.

Hinweis: Sn = Zinn, Pb = Blei, Cu = Kupfer, Ag = Silber, Sb = Antimon

Das richtige Werkzeug

Zum Löten braucht es die richtige Ausstattung.

Um mit dem Löten zu starten, brauchen Sie geeignetes Werkzeug. Immerhin sollen Legierungen geschmolzen werden. Hierfür eignen sich ein Lötkolben oder eine Lötpistole. Die meist verbreitete Variante ist der Lötkolben. Er ist ein gern genutztes Hilfsmittel bei Arbeiten mit gedruckten Schaltungen. Der Kolben verfügt über einen praktischen Griff und seine Spitze besteht aus Metall. Seinen Strom erhält der Lötkolben via Akku, mittels Kabel samt Steckdose oder einer temperaturgeregelten Lötstation. Demnach wird die Spitze elektrisch erhitzt.

Während der Kolben wie ein Stift in der Hand liegt, wird die Lötpistole anders gehändelt, wie der Name bereits verrät. Durch ihre ergonomische Form wird die Pistole anders gehalten und bei längeren Löteinheiten als komfortabler empfunden. Die Lötpistole verfügt über eine schlaufenförmige Spitze. Diese wird durch hohen Strom erhitzt, der gleichmäßig durch die Schlaufe fließt.

Doch ob Lötkolben oder -pistole, mit beiden Varianten lässt sich richtig löten.

Bereiten Sie das Löten vor

Jetzt ist es so weit: Sie haben alle Arbeitsgeräte Zuhause und wollen zum ersten Mal Löten. Dafür bereiten Sie den Arbeitsplatz und die Materialien vor. Zunächst säubern Sie die zu verlötenden Teile. Hierbei können Feilen, Alkohol oder Schleifpapier zum Einsatz kommen. Anschließend überprüfen Sie die Spitze des Lötgeräts. Es sollte ebenfalls sauber sein. Nun prüfen Sie, ob Ihr Lot mit der Leistung des Kolbens bzw. der Pistole vereinbar ist. Entspricht die Leistung nämlich nicht dem Schmelzbereich des Lotes, wird es nichts mit dem Löten.

Schließlich legen Sie eine Unterlage aus, die den Tropfen von geschmolzenem Zinn Stand hält. Hinzu kommt eine Ablage, der hohe Temperaturen nichts ausmachen. Darauf wird das Lötgerät bei Bedarf abgelegt. Ebenso halten Sie einen Schraubstock sowie einen feuchten Schwamm bereit.

Final schließen Sie das Lötgerät an und bringen es auf Betriebstemperatur.

Das Löten beginnt

Während sich das Lötgerät erhitzt, bringen Sie die zu verlötenden Elemente in ihre Position. Dafür eignet sich der Schraubstock, da er alles festhält und nichts verrutschen kann. Noch exakter wird das Löten, wenn die zu verlötenden Teile schon vorher provisorisch miteinander verbunden werden. Beispielsweise wickeln Sie Drähte so ineinander, dass die Elemente fest aneinander halten. Alternativ nutzen Sie Zinn und überziehen die sich berührenden Flächen leicht mit dem Material. Dafür erhitzen Sie den Zinn mit der Lötspitze und streichen etwas von dem Material auf die Kontaktflächen.

Das Lot wird an die Lötspitze gehalten und schmilzt.

Sobald alles in Position ist, kann das eigentliche Löten beginnen. Prüfen Sie, ob die Lötspitze heiß genug ist. Dafür halten Sie die Spitze an den Lötdraht. Schmilzt das Lot sofort, dann ist alles bereit. Nun wird die Lötspitze dort hingehalten, wo Sie eine Verbindung schaffen wollen. Der Lötdraht wird zwischen die Spitze und das Werkstück geführt. Der Draht schmilzt und landet auf die zu verlötenden Segmente. Führen Sie den Draht behutsam nach und benetzen Sie die zu verbindenden Elemente vollständig. Anschließend betrachten Sie Ihre Arbeit und prüfen, ob wirklich alles mit dem Lot versehen ist. Währenddessen wird das Lot bereits erstarren.

Unser Tipp: Drehen Sie die Lötstation nicht direkt auf volle Hitze. Gerade beim Weichlöten ist Vorsicht besser. Eine geringere Hitze mit einer kurzen Kontaktzeit ist beim Weichlöten optimal.

Zu viel Hitze kann zum sogenannten Hitzetod der Bauteile führen. Daher sollte der Lötvorgang nur maximal 5 Sekunden andauern. Allerdings ist auch zu geringe Hitze schlecht. Dadurch entstehen instabile Lötstellen, die schnell brechen. Jedoch können kalte Lötstellen repariert werden, indem der Lötvorgang wiederholt wird.