Der Standort für den Gartenteich

Ratgeber: So finden Sie den idealen Platz

Wasser zieht unsere Blicke förmlich an. Leichtes Plätschern, sanfte Wellen oder der Anblick der umher schwimmenden Fische üben auf uns Faszination und Entspannung zugleich aus. Deshalb träumen viele Menschen von einem eigenen Gartenteich. Mit einem solchen Gewässer im heimischen Garten, befindet sich die Entspannungsoase direkt vor der eigenen Haustür. Wer sich für einen eigenen Gartenteich entscheidet, steht bald vor der Frage: Wo genau ist der ideale Standort für den Gartenteich? Um das zu beantworten, müssen einige Faktoren miteinbezogen werden. Welche das sind, erfahren Sie im folgenden Blogbeitrag.

Die Bedeutung des Standorts

Ein Gartenteich ist nicht nur mit Wasser gefüllt, sondern auch ein Sammelbecken für Leben. Hier tummeln sich unterschiedliche Tiere und Pflanzen. Damit diese Lebewesen gut gedeihen können, brauchen sie ausgewogene Umweltbedingungen. Das gelingt nur, wenn der Gartenteich optimal positioniert ist. Nur so fällt genügend Sonnenlicht auf das Gewässer, ohne dass das Wasser überhitzt. Gleichzeitig gibt es schattige Plätze, ohne dass der Teich durch herabfallendes Laub erstickt wird.

Bautechnische Faktoren

Um den richtigen Standort für den Gartenteich zu finden, sollten die Dimensionen des Gewässers bereits klar sein. Die entsprechende Tiefe muss am Standort gegeben sein. Zudem dürfen am gewünschten Standort keine Leitungen im Erdreich liegen. Wenn Sie sich unsicher sind, ob sich am beabsichtigten Platz Leitungen befinden, sollten Sie Probegrabungen durchführen. Während Fremdleitungen vermieden werden müssen, gibt es Anschlüsse, die benötigt werden. Für die Teichtechnik wird beispielsweise ein Stromanschluss benötigt und für den Ab- bzw. Zulauf sollten Sie eine Wasserleitung einplanen.

Wasserpflanzen bestimmen mit

Neben den bautechnischen Faktoren haben auch die Wasserpflanzen einen Einfluss auf die Standortbestimmung. Pflanzen gehören zum Gartenteich dazu. Sie regeln maßgeblich das Klima im Gewässer und sorgen für Sauerstoff. Durch Wasserpflanzen ist es möglich, entsprechende Teichtechnik zu entlasten. Deshalb muss der Standort des Gartenteichs ideal für die Bedürfnisse der Wasserpflanzen sein. Für ihr Wachstum benötigen die Pflanzen Sonnenlicht. Das Licht sollte mindestens vier Stunden am Tag auf das Wasser scheinen. Das ist für die Pflanzen notwendig, um Fotosynthese zu betreiben. Am Mittag sollte der Teich jedoch im Schatten liegen, um nicht zu überhitzen. Wassertemperaturen über 28°C fördern Algenwachstum, Kleinlebewesen arbeiten nicht mehr und das Gewässer weist kein lebenswertes Klima mehr auf. Für gute Lebensbedingungen und ein optimales Wasserklima sind 6 Sonnenstunden pro Tag zu empfehlen. Das gelingt mit einem Standort im Halbschatten.

Eine Frage der Lage

Der Gartenteich sollte jederzeit zugänglich sein und das von allen Seiten. Daher sollte genügend Abstand zum Nachbargrundstück, zu Wegen, Straßen und der eigenen Gartenbegrenzung eingehalten werden. Ein Standort auf einem Hügel oder in einer Kuhle sind ungeeignet. Der ebene Boden ist aus physikalischer Sicht notwendig, damit das Wasser dort bleibt, wo es soll. Eine leichte Bodenneigung lässt sich durch einen korrigierenden Aushub beheben. Ist die Unebenheit am beabsichtigten Standort allerdings ausgeprägt, kann entweder der umgebende Boden begradigt werden oder Sie entscheiden sich für einen anderen Standort. Eine stark geneigte Fläche führt ansonsten dazu, dass Regenwasser in den Teich hinein fließt und ihn übersäuert. Auf der anderen Seite läuft das Wasser aus dem Teich und überschwemmt den Garten. Der Untergrund sollte nicht felsig sein, da kleinere sowie größere Felsen den Gartenteichbau verkomplizieren. Immerhin muss ein ebener Untergrund entstehen – ohne felsige Hügel oder Löcher. Zusätzlich sollten Bereiche als Standort vermieden werden, die frostgefährdet sind. Denn auch im Winter muss das Wasserklima ausgewogen sein.

Bäume am Gartenteich?

Bei Halbschatten muss nicht direkt ein Baum in der Nähe stehen. Denn Bäume spenden zwar Schatten, jedoch machen sie auch Arbeit. Im Herbst werfen sie ihr Laub ab und bedecken damit die Wasseroberfläche. Auch Nadelbäume lassen ihr Grün im jahreszeitlichen Rhythmus fallen. Deswegen müssen Gartenteiche, die in der Nähe von Bäumen angelegt werden, häufig gereinigt werden. Abhilfe schafft ein Laubschutznetz, dass über den Gartenteich gespannt wird. Es verhindert, dass herunterfallendes Laub im Wasser landet. Ein weiterer Risikofaktor bei Bäumen sind ihre Wurzeln. Wird der Gartenteich sehr nah neben Bäumen angelegt, können die Wurzeln die Teichfolie durchstoßen. Deswegen sollte ein entsprechender Abstand zwischen Gartenteich und Bäumen eingehalten werden.

Ostern

Von Hasen, bunten Frühstückseiern und Weidenkätzchen

– Ostern und seine Bräuche –

Bunte Eier zu Ostern

Ein Korb mit bunten Ostereiern

Ein Osterfest ohne Eier ist kaum vorstellbar: Ob gekocht als Frühstücksei, bunt bemalt als dekoratives Kunstwerk, eingefärbt zum Verschenken oder bereit zum Eiertitschen. Doch wieso sind Eier zu einem festen Bestandteil von Ostern geworden? Es gibt einige Theorien, die diese Verbindung erklären wollen. Eine davon ist, dass das Ei zu einem Symbol für die Auferstehung Jesu Christi wurde. So wirkt ein Ei von außen wie tot (Jesu im Grab), trägt aber neues Leben in sich (Auferstehung). Auch in anderen Religionen und antiken Kulturen gilt das Ei seit jeher als ein Symbol für Wiedergeburt sowie Fruchtbarkeit. Deswegen werden Eier gerne verschenkt oder als Dekoration eingesetzt. Sie sollen das jeweilige Haus mit positiver Energie versetzen.

Wer sich mit farbenfrohen Frühstückseiern versorgen möchte, kann neben normalen Färbetabletten oder Stiften neue Methoden ausprobieren. Haben Sie sich zum Beispiel schon mal an Airbrush versucht? Mit Airbrush können feine Farbverläufe erzeugt werden, die mit üblichen Methoden nicht kreiert werden können. Die Airbrush-Pistole sprüht flüssige Farbe, die ganz fein vernebelt wird. Auf diese Weise können Pastellfarben, knallige Effekte und Schattierungen erzeugt werden.

Woher kommt der Osterhase?

Wer kennt ihn nicht? Lange Ohren, rosa Stupsnase, kuscheliges Fell und der Überbringer von bunten Eiern – das ist der Osterhase! Das diese Rolle von einem Hasen übernommen wurde liegt wohl an seiner Symbolik. Immerhin ist der Hase ein Götterbote und steht für Fruchtbarkeit sowie Leben. Damit ist er der passende Überbringer der Eier. Zudem ist der Hase das Tier der germanischen Erdgöttin Holda und der Liebesgöttin Aphrodite. Mit diesen positiven Eigenschaften gehört der Hase nicht nur zu Ostern, sondern auch zu den beliebtesten Haustieren.

Freilaufgehege für Hasen

Wenn der Hase als Haustier einziehen soll, gibt es unterschiedliche Arten der Unterbringung. Beim Hasenstall gibt es sehr viel Auswahl: Ob Hasenvilla, Freilaufgehege oder Hasenhaus die Möglichkeiten sind vielfältig. Die beste Variante ist eine Kombination aus einem großem Haus und einer gesicherten Fläche für den Auslauf. Denn Hasen sind aktive Tiere, die viel Bewegung brauchen. Wenn sie den ganzen Tag nur im Stall sitzen würden, macht sich das bei der tierischen Gesundheit bemerkbar. Zu wenig Platz löst bei Hasen Stress aus, der in Verhaltensauffälligkeiten und Krankheit endet. Daher ist ein geräumiges Freilaufgehege ideal. Es bietet Platz sowie Schutz und kann problemlos transportiert werden. Ist zum Beispiel der Rasen abgeknabbert, kann an einen anderen Standort gewechselt werden. Ist die Sonne gewandert, kann das Gehege neu ausgerichtet werden, sodass die Hasen Schattenplätze haben. Es gibt viele Möglichkeiten, dass Hasenleben interessant zu machen. Mit entsprechendem Gehege kann also jeden Tag Ostern sein.

Typische Deko: Weidenkätzchen

Bunte Eier an einem Strauch
Bunte Eier an einem Strauch

An Ostern gibt es neben Eiern und Hasen weitere typische Themen sowie Dekoration. Eines davon sind Weidenkätzchen. Auch sie haben einen religiösen Ursprung: Sie blühen im Jahr als erste und zeigen ihr zartes Frühlingsgrün. Aus einem scheinbar totem Geäst wird eine lebendig blühende Pflanze. Dieser Verlauf wird ebenfalls als Vergleich für die Auferstehung Jesu Christi genommen und geht Hand in Hand mit der Symbolik der Ostereier. 

Weidenkätzchen gibt es im Frühjahr in jedem Blumengeschäft zu kaufen. Mit wenigen Handgriffen können sie in ansprechende Dekoration verwandelt werden. Sie können beispielsweise in eine Vase oder in einen metallischen Eimer gestellt werden. Entweder die Weidenkätzchen bleiben der Eyecatcher oder sie werden mit weiterer Osterdekoration kombiniert. Dafür eignen sich u.a. ausgeblasene Eier. Diese sind leicht und können individuell bemalt werden. Natürlich können auch ausgeblasene Eier mit Airbrush verziert und anschließend an die Weidenkätzchen gehangen werden. Dies ergibt eine wunderbare Ergänzung verschiedener Osterbräuche. Wer ein Weidenkätzchen im Garten hat, kann die Eierdekoration auch direkt an den Baum hängen. So kann der Garten in das Osterfest miteinbezogen werden.

Dutch Oven Kessel

Rezeptideen für die Outdoor-Küche

Kochen und Backen ganz ohne Strom? Ja, das geht! Mit dem Dutch Oven Kessel kann direkt über dem Feuer gekocht werden. Der Dutch Oven Kessel ist aus Gusseisen gefertigt und wird mit dem passenden Deckel geliefert. Das Kochutensil eignet sich wunderbar zum Kochen in der Outdoor-Küche. Ob auf Holz, Kohle oder Briketts, die Dutch Oven Produkte vertragen Hitze. Aufgrund der massiven Form und dem hochwertigen Material, wird die Hitze gleichmäßig verteilt. Dadurch wird eine harmonische Garung erzielt. Von Eintöpfen über Fleisch, Gemüsepfannen, Kuchen bis zum Brot, im Dutch Oven Kessel gelingen vielfältige Rezepte.

Hefezopf im Dutch Oven

Benötigte Zutaten:

– 1 kg Mehl (Weizen oder Dinkel)

– 1 Würfel Hefe

– 100 gr Zucker

– 2 TL Salz

– 150 gr Butter alternativ Margarine

– ½ Liter Milch

– 3 Eier

Dauer: 45 min Backzeit

Zubereitung: Die Hefe klein bröckeln und in die Milch unterrühren. Anschließend den Zucker hinzu mischen. Wenn die Zutaten gut verrührt sind, kommen die Eier hinein. Erst jetzt werden Mehl, Butter und Salz dazu gegeben. Nun wird geknetet bis eine homogene Masse entsteht. Im nächsten Schritt wird der Teig in den Dutch Oven Kessel gelegt und gehen gelassen. Das passiert am besten in der Nähe des Feuers, damit der Teig etwas der Wärme abbekommt. Dann geht er besser auf. Ist der Teig gewachsen, kann der Zopf entstehen. Dafür wird die Masse in drei gleich große Stücke aufgeteilt. Die Teigstücke werden noch einmal geknetet und ausgerollt. Die Stränge können nun zu einem Zopf geflochten und anschließend in den mit Backpapier ausgelegten Dutch Oven gelegt werden. Die Oberfläche des Hefezopfs wird mit etwas Milch bestrichen und schon kommt der gusseiserne Deckel drauf. Für eine gleichmäßige Bräune wird nicht nur von unten befeuert, sondern es werden auch einige Briketts auf den Deckel gelegt. Nach ca. 45 Minuten ist der Hefezopf fertig gebacken. Je nach Hitze kann die Backzeit variieren. Tipp: Ab und an unter den Deckel schauen und die Bräune überprüfen.

Erbsensuppe aus dem Kessel

Benötigte Zutaten (4 Portionen):

– 250 gr grüne Schälerbsen

– 250 gr Schweinenacken

– 150 gr durchwachsener Bauchspeck

– 1,5 mittelgroße Zwiebeln

– 1 Stange Lauch

– ¼ Knolle Sellerie

– 1 EL Butterschmalz

– 1 EL Senf

– ½ EL Majoran

– Salz und Pfeffer

Dauer: 3 h Kochzeit

Zubereitung: Die Erbsen werden am Vorabend in 750 ml Wasser eingelegt. Am nächsten Tag wird zunächst die Feuerstelle angeworfen. Währenddessen werden die Zwiebeln geschält und grob gewürfelt. Sellerie und Bauchspeck werden in 1 cm große Würfel, der Schweinenacken in 2 cm große Würfel und der Lauch in Ringe geschnitten. Sind die Briketts durchgeglüht, wird der Dutch Oven Kessel auf die Feuerstelle gesetzt. Anschließend wird das Butterschmalz in den Kessel gegeben. Zwiebeln und Speck werden in dem heißen Fett angebraten. Sellerie, Lauch sowie das Fleisch gesellen sich dazu.  Schließlich kommen die Erbsen samt dem Wasser hinein, der Deckel wird geschlossen und die Suppe muss 3 Stunden vor sich hin kochen. In dieser Zeit sollte immer mal wieder umgerührt und je nach Bedarf Wasser aufgefüllt werden. Wer eine dickflüssigere Suppe wünscht, sollte die Wassermenge entsprechend anpassen. Im letzten Schritt wird die Suppe mit Majoran, Senf, Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Die Suppe ist nun fertig zum Verzehr, kann aber auch mit allerlei Toppings verziert werden: Crème  frâiche, frischen Erbsen, Minze, Naturjoghurt, Würstchen, Croûtons und vieles mehr!

Nudelauflauf aus dem Dutch Oven

Benötigte Zutaten (4 Portionen):

– 500 gr Nudeln

– 500 gr Datteltomaten

– 500 ml passierte Tomaten

– 400 gr Rinderhackfleisch

– 200 gr Pizzakäse

– 150 ml Sahne

– 2 Zwiebeln

– 1 EL Butterschmalz

– 1 TL Zucker

– 1 TL italienische Kräuter

– ½ TL Salz

– ½ TL Pfeffer

– ½ TL Oregano

Dauer: 40 min Kochzeit

Zubereitung: Während die Feuerstelle lodert, werden die Zwiebeln geschält und klein gewürfelt. Die Tomaten werden halbiert und die Nudeln in Salzwasser gekocht. Dabei sollten die Nudeln 2 Minuten kürzer gekocht werden, als es auf der Verpackungsanweisung empfohlen wird. Immerhin kommen die Nudeln noch in den Dutch Oven Kessel und garen dort nach. Die italienischen Kräuter, Oregano, Salz und Pfeffer werden mit Zucker, Sahne und den passierten Tomaten in einem Gefäß vermengt. Nun wird der Dutch Oven auf die durchgeglühten Briketts gestellt und das Butterschmalz in den Kessel gefüllt. Es folgen die Zwiebeln und das Hackfleisch. Die Zutaten werden angebraten und die halbierten Tomaten kommen hinzu. Nach 2 bis 3 Minuten sollte der Dutch Oven von der Glut genommen werden. Anschließend werden die Nudeln sowie die Sauce untergerührt. Als krönender Abschluss wird die Nudel-Sauce-Mischung mit dem Pizzakäse gleichmäßig bestreut. Jetzt kommt der Deckel auf den Kessel und der Dutch Oven zurück in die Glut. Nach ca. 40 Minuten heißt es: Guten Appetit!

Algen im Gartenteich

Was können Sie dagegen tun?


Der Gartenteich ist Wohlfühloase, Ort zum Entspannen sowie Genießen und ein Treffpunkt für nachmittägliche Kaffeekränzchen. An dem Gewässer können die Gedanken schweifen gelassen sowie die heimische Flora und Faune beobachtet werden. Doch was tun, wenn das sonst so schöne Nass plötzlich von grünen Algen durchzogen ist?

Algen sind etwas ganz natürliches und sie kommen in fast jedem Gewässer vor. Ist im Wasser eine normale Nährstoffkonzentration enthalten, herrscht ein friedliches Zusammenleben von Fischen und Pflanzen. Wenn jedoch der Gehalt des Phosphats auf über 0,035 mg pro Liter ansteigt, werden die Lebensbedingungen für Algen verbessert. Kommt nun ein Anstieg der Sonneneinstrahlung und entsprechend der Wassertemperatur hinzu, kommt es zur Algenblüte. Dies ist eine explosionsartige Vermehrung von Algen. Es gilt daher, die positiven Bedingungen für den Algenwachstum zu verhindern. Dazu müssen die im Wasser enthaltenen Nährstoffe im Blick behalten werden.

Wie gelangt Phosphat in den Teich?

Für Phosphat gibt es mehrere Wege in das Gewässer. Die häufigste Ursache ist die Kombination aus Fischkot und nicht gefressenem Fischfutter. Beide Elemente legen sich auf dem Teichboden nieder und zersetzen sich dort in ihre Bestandteile. Dabei wird Phosphat freigesetzt und reichert das Wasser an. Weitere Ursache ist das Unterspülen: Bei starken Regenfällen kommt es vor, dass die Nährstoffe aus der Gartenerde herausgespült werden. Gleiches passiert mit Dünger aus benachbarten Beeten oder dem Rasen. Sie werden geradewegs in den Teich gespült und erhöhen den Phosphatgehalt. Zusätzlich führt auch Laub zu einem Anstieg der Phosphatwerte.

So ziehen Sie Nährstoffe aus dem Wasser

Algen sind nicht die einzigen Pflanzen, die u.a. Phosphat für ihr Wachstum brauchen. Auch die anderen Teichpflanzen nutzen Phosphat, Nitrat und andere Nährstoffe, um zu wachsen. Deswegen ist eine Möglichkeit das Algenwachstum zu reduzieren, indem genügend Teichpflanzen im Gewässer leben. Denn viele Teichpflanzen brauchen viele Nährstoffe. Damit werden die Stoffe schnell durch die Pflanzen gebunden und stehen den Algen nicht mehr zur Verfügung. Sind die Nährstoffe erst einmal aufgenommen, können von Zeit zu Zeit die Wasserpflanzen zurückgeschnitten werden. Nicht nur die Wasserpflanzen müssen im Blick behalten werden, sondern auch die Algen selbst sollten aus dem Gewässer entnommen werden. Dafür gibt es spezielle Stäbe, mit denen die Algen gegriffen werden können.

Eine weitere Möglichkeit gibt es in Form von mineralischen Bindemitteln, sogenannten Phosphatbindern. Dabei werden die Nährstoffe chemisch gebunden und können von keiner Pflanze mehr aufgenommen werden.

Renovieren Sie den Gartenteich

Mit einer sogenannten Renovierung kann effektiv gegen Algen vorgegangen werden. Dafür wird die Mulmschicht entfernt. Das ist die Schicht, die sich durch Fischkot, Futterreste und andere vermoderte Dinge am Teichboden abgesetzt hat. Nach der Entfernung wird der Boden mit neuer Teicherde aufgefüllt. Diese sollte nährstoffarm sein. Die Teichpflanzen müssen bei einer Teichrenovierung ordentlich zurückgeschnitten werden. Auch ihr Bodensubstrat sollte gegen eine nährstoffarme Erde getauscht werden. Noch besser ist es, wenn die Pflanzen in spezielle Pflanzkörbe gesetzt werden. Diese kommen ganz ohne Substrat aus.

Der Putz-Tanz

Wie Putzen unsere Seele reinigt

Putzen gehört wohl zu den Dingen, die keiner gerne macht. Staubsaugen, den Boden wischen, Oberflächen entstauben, Fenster putzen und eben alles, was dazu gehört. Doch wenn die Wohnung sauber sein soll, dann müssen wir uns da wohl oder übel durch zwingen.

Aber warum eigentlich so negativ? Was passiert, wenn der negative Schleier des „nicht-mögens“ abgelegt wird und Putzen als etwas Positives angesehen wird? Mit solch einem positiven Umdenken erschaffen Sie eine positive Atmosphäre in sich selbst. Dadurch verziehen sich die dunklen Wolken in Ihnen, wenn Sie an das Thema Putzen denken. Bis der Gedanke an Wischen und Entstauben allerdings zu einem wohlig warmen Gefühl in Ihnen wird, braucht es eine Veränderung. Sie müssen Putzen mit etwas Positivem assoziieren. Dafür gibt es den Putz-Tanz!

Beim Putz-Tanz wird der zu putzende Gegenstand zum Tanzpartner. Für das Staubwischen gilt: Den Lappen locker aus der Schulter schwingen. Erst mit der linken Hand wischen, dann mit der rechten Hand, einmal in die Hocke und dabei tief ein- sowie ausatmen. Dann das ganze von vorne. Diese Schritte lockern den Bewegungsapparat, entspannen den Geist und nebenbei verschwindet der Staub. Lassen Sie sich treiben und bauen Sie Bewegungen ein, die Ihnen gut tun. Für die geübten unter Ihnen: Mit Sprüngen erreichen Sie auch das oberste Regalbrett. Ein Sprung hier und eine Drehung da, schon wird das Putzen zur Nebensächlichkeit.

Putzen als Tanz

Beim Thema Bodenwischen stehen Ihnen zahlreiche Choreographien offen. So zum Beispiel die „Escarabajo-Reihenfolge“: Mit beiden Händen den Mob greifen, die rechte Hand ist dabei oben. Der Rücken bleibt gerade und nun geht es fünf Schritte nach vorne. Bei jedem Schritt gehen Sie etwas mehr in die Knie. Dabei wischen Sie von links nach rechts und andersherum. Durch den Wechsel werden beide Gehirnhälften beansprucht. Nun gehen Sie drei Schritte zurück, machen sich dabei groß und kreisen die Hüfte. Auf Sprünge sollte beim nassen Boden lieber verzichtet werden. Diese können aber beim Fenster putzen umso besser eingesetzt werden.

Mit Musik die Hüfte schwingen

Tanz und Musik gehen Hand in Hand. Das gilt auch für den Putz-Tanz. Mit der richtigen musikalischen Begleitung kommen Sie in Schwung. Arme hoch, Schulter kreisen, eine Drehung und schön die Spannung halten. Wählen Sie Musik, die Sie antreibt. Der Rhythmus der Musik wird die Geschwindigkeit beim Putz-Tanz beeinflussen. Während Sie Taylor Swifts „Shake it up“ beschleunigen wird, verleitet Katie Meluas „Nine Million Bicycles“ zu meditativen Tanzbewegungen.

Mh…

Das klang Ihnen zu paradox und Sie glauben nicht, dass es einen Putz-Tanz gibt? Na gut, vielleicht ist uns unsere Fantasie bei dem Thema ein wenig durchgegangen. Gerade heute, am 1. April… Wenn Sie jedoch Lust haben, unseren erfundenen Putz-Tanz auszuprobieren und sich mit positiver Energie aufzuladen, bekommen Sie bei uns Teleskopstiele sowie Bürsten für ein sauberes Zuhause.

Gartenteich für Balkon und Terrasse

Alles rund um den Miniteich

Wer keinen Garten hat, der muss keinesfalls auf einen eigenen Teich verzichten. Denn ein Teich kann auch oberirdisch und bei wenig Platz angelegt werden. Ob Balkon oder Terrasse, die Lösung heißt: Miniteich.

Für einen Miniteich können allerhand Gefäße als Basis genutzt werden. Hierzu gehören unter anderem Teichwannen, halbierte Weinfässer, Viehtränken, Badewannen, Steintröge, Mörtelkübel und Betonringe. Wichtig ist, dass die Behälter dicht sind und keine Inhaltsstoffe an das Wasser abgeben. Gefäße wie der Betonring brauchen natürlich noch einen geeigneten Boden. Die Innenwände der Gefäße müssen mit einer schadstofffreien und wasserdichten Beschichtung versehen werden. Alternativ kann mit geeigneter Teichfolie abgedichtet werden. Um die Miniteiche auch von außen zu schützen, kann je nach Material ein Anstrich bzw. eine Imprägnierung helfen. Wer auf einen bereits fertigen Miniteich zurückgreifen will, der findet im Fachhandel eine große Auswahl. Ob rund, sechseckig, aus imprägniertem Holz, Stoff, in neutralem Beige, Grau oder auffälligem Giftgrün, für jeden Geschmack ist etwas dabei. Die Größe und Form des Miniteichs sollte zum jeweiligen Standort passen. Dieser sollte idealerweise halbschattig und windgeschützt sein. Aufgrund der Größe und oberirdischen Lage würde sich das Wasser bei sonniger Lage zu sehr aufheizen. Das würde den Teichpflanzen schaden oder sie sogar eingehen lassen. Daher empfiehlt sich ein geschützter Standort.

Mit was wird der Miniteich befüllt?

Da der Miniteich kleiner als der übliche Gartenteich ist, sollte auch die Bepflanzung entsprechend weniger üppig ausfallen. Es sollten Teichpflanzen ausgewählt werden, die klein bleiben und nicht zu stark wuchern. Bei einem Miniteich mit einer Tiefe von 40 cm und einem Durchmesser von 80 cm können beispielsweise eine Zwergseerose, ein Zwerg-Rohrkolben, blaues Hechtkraut und eine Schwanenblume gesetzt werden. Ergänzt wird das Arrangement durch Stängel von Tausendblatt, Wasserpest oder Hechtkraut, damit der nötige Sauerstoff geliefert wird. Die Seerose kann auch durch eine Wasserhyazinthe, einen Froschbiss oder eine Muschelblume ersetzt werden. Was jedoch wichtig ist, dass austreibende Pflanzen wie der Zwerg-Rohrkolben in einen Pflanzkorb gesetzt werden. Ansonsten verteilen sich seine Triebe und verdrängen alle anderen Teichpflanzen. Trotz des geringeren Platzes, müssen die jeweiligen Bedürfnisse beachtet werden. Deshalb sollte z.B. die Zwergrose in einen mit ungedüngter Erde sowie Langzeitdünger befüllten Gitterkorb gesetzt werden. Für die übrigen Pflanzen eignet sich ein Bodensubstrat aus Sand, ungedüngtem Lehm oder Erde. Hierauf kommt eine Schicht kalkfreier Kies. Dieser verhindert, dass das Pflanzsubstrat weggeschwemmt und das Wasser getrübt wird.

Für das Wasser im Miniteich gilt: Je weicher und weniger Kalk, desto besser. Denn kalkhaltiges Wasser führt zu Ablagerungen an den Innenwänden der Miniteiche.

Fische sind für den Miniteich eher nicht geeignet. Durch den geringeren Platz und die fehlende Filterung sowie Pumpe sollte der Miniteich lediglich für Teichpflanzen verwendet werden. Zumal der Miniteich im späten Herbst oftmals abgelassen wird. Seine oberirdische Lage und die geringe Größe würden im Winter nämlich zu einem vollständigen Zufrieren des Wassers führen. Daher wird der Miniteich im Herbst entweder geschützt im Wintergarten bzw. Gewächshaus untergestellt oder er wird geleert.

Was gibt es zu beachten?

Ein Aspekt sollte vor der Beschaffung eines Miniteichs bedacht werden: Sein Gewicht. Der Balkon muss nicht nur das Gewicht des Gefäß an sich tragen können, sondern auch die Wasserfüllung. Wird ein Steintrog gewählt und mit Wasser gefüllt, kann schnell eine Tonne an Gewicht pro m² entstehen.  Deswegen muss schon während der Planung klar sein, welche Last die Terrasse und/oder der Balkon halten. Zusätzlich spielt das Gewicht beim Standort eine weitere Rolle: Ein Verschieben wird unmöglich. Ist der Miniteich erst einmal befüllt, kann er meist nicht mehr bewegt werden. Deshalb sollten Sie sich beim Standort wirklich sicher sein. Ein nachträgliches Verschieben kann nur nach Entleerung des Teichs geschehen. Je nach Last kann ein Rollbrett, wie es für schwere Blumenkübel erhältlich ist, die Mobilität des Teichs erhöhen.

Ein kindgerechter Garten

Der heimische Garten als Paradies für die Kleinen

Kinder sind neugierig, entdecken ihre Umwelt, wollen spielen, etwas erleben und ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Der heimische Garten ist der perfekte Ort, an dem Kinder selber erforschen können und dabei in einem geschützten Bereich sind. Damit der Garten für die Kleinen sicher ist, darf ein Zaun rings um das Grundstück nicht fehlen. Zudem sollten Gartenteiche abgesichert und Gartengeräte kindersicher verstaut werden. Sind diese Gefahrenquellen beseitigt, kann der heimische Garten zum Spieleparadies werden. 

Der robuste Garten

Wenn ein Garten kindgerecht werden soll, muss er robust werden. Denn die Ansage, dass vorsichtig mit gepflegten Beeten umgegangen werden soll, bringt meist nicht viel. Kinder rennen, untersuchen Wurzeln, Blüten und Blätter. Daher gehören empfindliche Zierpflanzen nicht in den kindgerechten Garten. Sie sollten robuste Stauden, Bäume und Blumen wählen, die es verkraften, von einer Kinderhand gepackt zu werden. Kinder nutzen all ihre Sinne, um die Umwelt zu entdecken. Sie nehmen die unterschiedlichsten Dinge in den Mund, darunter auch die Bepflanzung. Deswegen sollten giftige Pflanzen gar nicht erst in den kindgerechten Garten gelangen. Hierzu gehören u.a. Akazien, Anemonen, Herbstzeitlose, Maiglöckchen, Misteln, Narzissen, Oleander und Veilchen.

Spielplatz im Garten

Die Möglichkeiten, um den Garten kindgerecht zu gestalten, sind vielfältig. Wie wäre es mit einem Sandkasten? Es gibt sie in unterschiedlichen Formen sowie Größen. Eine verspielte Variante ist der Sandkasten in Boot-Optik samt Flaggenmast und Sitzbank. Im Sandkasten kann gebuddelt oder mit Förmchen Burgen, Sterne und Plätzchen geformt werden. Das Spielen im Sandkasten fördert die Fantasie von Kindern und schult gleichzeitig die Motorik. Zudem kann dieser Sandkasten als Piratenschiff genutzt werden. So befinden sich die Kleinen blitzschnell auf Schatzsuche und erleben ihre ganz eigenen Abenteuer – das alles an der frischen Luft.

Eigenheim für Kinder

Kinder spielen gerne Personen oder Situationen nach, die sie im Alltag erleben. Mit dem außergewöhnlich geformten Spielhaus bekommen die Kleinen ihr ganz persönliches Eigenheim. Dort können alltägliche Szenen improvisiert werden. Zudem ist das Spielhaus mit seinen schrägen Formen und bunten Farben ein echter Hingucker. Das Haus ist aus Fichtenholz gebaut und damit sehr stabil. Die umweltfreundlichen Materialien machen das Haus nachhaltig. Das Fenster und die Tür können geöffnet werden, sodass ein echtes Eigenheim-Gefühl entstehen kann. Mit ein paar Handgriffen, kann das Haus noch wohnlicher gemacht werden. Wie wäre es mit einer kleinen Sitzgruppe im oder vor dem Haus? Am großen Fenster findet ein kleiner Blumenkasten platz. So eingerichtet können die Kinder ihr eigenes Haus in Schuss halten, ihre Blümchen gießen, Freunde zur Teestunde einladen oder andere fantasiereiche Geschichten erleben.

spielen, spielen, spielen!

Für Kinder kann im heimischen Garten alles zum Abenteuer werden: Eine dichte Hecke, ein stämmiger Baum, Steine oder Pfützen. Um noch mehr Spielvergnügen anzubieten, kann ein Klettergerüst aufgestellt werden. Dort können die Kinder Motorik und Fitness fördern. Wer einen großen, kräftigen Baum im Garten hat, kann hier eine Schaukel anbringen. Je nach Geschmack, kann eine Schalenschaukel oder eine selbstgebaute Reifenschaukel angebracht werden. Unter solchen Spielgeräten, wie dem Klettergerüst oder den Schaukeln, sollte der Boden entsprechend weicher sein. Gut geeignet ist eine dicke Schicht Rindenmulch oder Rasen. Für den Sommer darf das aufblasbare Planschbecken natürlich nicht fehlen. Es sorgt im Sommer ohne viel Aufwand für die nötige Abkühlung. Damit ohne direkte Sonneneinstrahlung geplanscht werden kann, hilft ein Sonnensegel. Somit kann der heimische Garten zum wahren Paradies für Kinder werden.  

Einrichtung für den hundegerechten Garten

Wir zeigen, worauf es ankommt

Der Garten ist für Hunde das heimische Paradies: Hier sind sie an der frischen Luft, können spielen, rennen und toben. Wenn der Garten hundegerecht gestaltet ist, fehlt es jetzt nur noch an der passenden Einrichtung. Dabei gibt es zahlreiche Möglichkeiten, dem Hund Abwechslung im Garten zu bieten. Es gibt zum Beispiel eine Fülle an Hundeliegen.

Relaxen für Vierbeiner

Ein toller und zugleich praktischer Hingucker ist die Outdoor Relaxliege. Die Haustierliege ist robust und portabel. Die Eisenkonstruktion ist erhöht und verhindert, dass der Hund auf heißem, nassen oder matschigem Untergrund liegen muss. Das Sonnendach besteht aus Polyester und ist abnehmbar. Es schützt den Hund vor direkter Sonneneinstrahlung und ermöglicht Entspannung ohne das Risiko eines Sonnenstichs. Die Relaxliege ist in unterschiedlichen Größen und mit verschiedenfarbigen Sonnendächern erhältlich. Ob großer Schäferhund, Zwergspitz oder ein ganzes Rudel Chihuahuas, hier ist genügend Platz. Zudem sieht die Relaxliege wirklich stylisch aus und wirkt nicht wie die typische Hundeliege. Im Winter kann die Relaxliege problemlos in die eigenen vier Wände geholt werden. Mit einer Kuscheldecke wird es dann noch gemütlicher.

Weitere tierische Liegeplätze

Wenn mehrere Hunde unter einem Dach wohnen, braucht es weitere Ruhezonen. Hierfür eignen sich die faltbaren Haustierliegen gut. Sie gibt es in verschiedenen Größen und Farben. Ihre Tragkraft reicht je nach Liege für Tiere bis zu 60 kg Körpergewicht. Damit ist auch für große Hunde genügend Platz auf der faltbaren Hundeliege. Durch ihren erhöhten Stand, liegt der Vierbeiner nicht direkt auf dem Untergrund. Das erhöht den Komfort für den Hund.

Die gepolsterte Variante der Liegen ist das Haustierkissen. Das weiche Bettchen hat die Form eines übergroßen Kissens. Es besteht aus Oxfordgewebe und ist dadurch wasserabweisend sowie kratzfest. Daher können die Haustierkissen wunderbar im Garten eingesetzt werden. Bei Verschmutzungen reicht meist das Abwischen mit einem feuchten Tuch. Doch auch eine Runde in der Waschmachine bei maximal 30°C macht dem Kissen nichts aus. Die Haustierkissen können auch mit den Haustierliegen kombiniert werden.

Ein eigenes Haus für den Hund

Für einen Rückzugsort im hinteren Bereich des Gartens ist eine Hundehütte ideal. Durch die Verwendung von Fichtenholz halten die Hütten Umwelteinflüssen optimal stand. In der Hütte kann der Hund geschützt liegen und trotz Regen, Schnee oder Kälte „seinen“ Garten beobachten. Bei XXL Hundehütten kann die Fellnase nicht nur in der Hütte liegen, sondern es sich auch auf der eigenen Holzterrasse gemütlich machen. Es passt beispielsweise ein Haustierkissen der Größe M auf die Terrasse, wodurch die Hütte noch komfortabler wird.

Die verschiedenen Zonen im Gartenteich

Welche Zonen gibt es?

Ein Gartenteich ist oftmals eine Nachbildung von natürlichen Gewässern. Eine Ausnahme sind spezielle Teicharten wie etwa der Fischteich oder der Miniteich. Doch generell wird bei Gartenteichen versucht, ein Stück Natur in den heimischen Garten zu holen. Damit dies gelingt, müssen die verschiedenen Tiefenzonen von natürlichen Gewässern nachgeahmt werden. Insgesamt gibt es 4 verschiedene Zonen im Gartenteich. Die Uferzone bzw. den Teichrand, die Sumpfzone, die Flachwasserzone und die Tiefwasserzone.

Die Uferzone

Die Uferzone oder auch Teichrand bildet den Anfang jedes Gartenteichs. Der Rand grenzt das Gewässer vom übrigen Garten ab. Als Abgrenzung eignen sich die unterschiedlichsten Materialien. Beliebt sind u.a. Steine in verschiedenen Größen, die die Uferzone natürlich wirken lassen. Es sollte nicht bloß Stein an Stein gelegt werden, da das wiederum künstlich wirken würde. Vielmehr sollte eine scheinbar willkürliche Verteilung von kleineren und größeren Steinen genutzt werden – immer so, dass Tiere problemlos zum bzw. aus dem Gewässer kommen können. Doch beim Thema Stein sollte auch nicht übertrieben werden. Denn gerade bei Folienteichen kann eine Last aus Steinen  dem Folienmaterial schaden. Neben Steinen ist auch Holz ein gern genutzter Teichrand. Grüner wird es mit einer bepflanzten Uferzone in Form kleiner Pflanzenbeete. Gräser und Stauden geben dem Teichrand das gewisse Extra.

Die Sumpfzone

Die Sumpfzone schließt sich an die Uferzone an. Es handelt sich um eine breite sowie flache Zone. Es ist wichtig, dass die Zone nicht steil angelegt wird, damit Vögel, Amphibien und andere Tiere problemlos an das Gewässer kommen. Die maximale Breite der Sumpfzone beträgt 30 cm. Hinzu kommt eine Tiefe von 10 bis 20 cm. Insgesamt macht die Sumpfzone ca. 1/3 der Teichoberfläche aus. Dieser Bereich wird mit allerlei Sumpfpflanzen besiedelt. Der Rand soll durch die Bepflanzung optisch ansprechend wirken. Allerdings darf die Bepflanzung nicht zu dicht ausfallen, da es den Tieren sonst nicht mehr möglich ist, sich in der Sumpfzone zu verstecken bzw. den Teich als Tränke zu nutzen. Für die Bepflanzung der Sumpfzone eignen sich unter anderem Blutweiderich, Fieberklee, Gauklerblume, Gemeiner Frauenmantel, Laugenblume, Lungenkraut, Mädesüß, Mammutblatt, Prachtspiere, Schaublatt, Sumpfcalla, Sumpfdotterblume, Sumpfgladiole, Sumpf-Schachtelhalm, Sumpf-Vergissmeinicht.

Die Flachwasserzone

Hinter der Sumpfzone befindet sich die sogenannte Flachwasserzone. Sie kann entweder ohne Übergang folgen oder mit einer kleinen Trennung. Letztere geschieht in Form von Steinen und Kies oder durch einen kleinen Wall. Eine solche Abgrenzung kann sinnvoll sein, da in den einzelnen Zonen jeweils andere Pflanzen wachsen. Je nach Zone und Pflanze braucht es ein anderes Bodensubstrat. Wenn die Zonen abgetrennt sind, fällt es leichter, den Pflanzen den passenden Boden zu bieten.

Die Flachwasserzone ist mindestens 20 bis 60 cm tief. Die Tiefe muss so gewählt sein, dass die Teichpflanzen permanent im Wasser stehen. Pflanzen der Flachwasserzone vertragen keine noch so kurze Austrocknung. Die maximale Breite der Flachwasserzone beträgt 30 bis 50 cm. Diese Zone ist wichtig, da hier die meisten algenverhindernden Pflanzen angesiedelt sind. Denn in der Flachwasserzone wachsen Teichpflanzen, die Nährstoffe aus dem Wasser und dem Boden aufnehmen. Dadurch fehlen die Nährstoffe für ein etwaiges Algenwachstum. Somit trägt die Flachwasserzone bedeutend zum ökologischen Gleichgewicht im Gartenteich bei.

Nachfolgend gibt es eine kleine Auswahl an Teichpflanzen, die für die Flachwasserzone geeignet sind: Froschlöffel, Hechtkraut, Igelkolben, Kalmus, Kardinals-Lobelie, Pfeilkraut, Rohrkolben, Schwanenblume, Sumpfschwertlilie, Tannenwedel, Teich-Schachtelhalm, Teichsimse, Wasserlobelie, Zungen-Hanenfuß und Zwerg Rohrkolben.

Die Tiefwasserzone

Der letzte Bereich im Gartenteich ist die Tiefwasserzone. Diese beginnt ab einer Tiefe von 90 cm. Sollten in dem gewünschten Teich Fische gehalten werden, muss die Tiefwasserzone mindestens 120 bis 150 cm tief sein. Ansonsten heizt sich das Gewässer im Sommer zu schnell auf und kann andererseits im Winter komplett zufrieren. Beides wäre schädlich für die Tiere. Die Tiefwasserzone sollte eine Grundfläche von mindestens 2 m² aufweisen.

In der Tiefwasserzone fühlen sich Schwimmpflanzen wohl. Sie schwimmen an der Wasseroberfläche während ihre Wurzeln frei im Wasser umher treiben. Die beliebte Seerose findet ebenso in der Tiefwasserzone ihren Platz. Andere geeignete Pflanzen für die Tiefwasserzone sind: Durchwachsenes Laichkraut, Kamm-Laichkraut, Krauses Laichkraut, Großes Nixenkraut, Kanadische Wasserpest, Quirlblättriges Tausendblatt, Raues Hornkraut, Stumpfkantiger Wasserstern, Sumpf Teichfaden, Wasserfeder, Buckelige Wasserlinse, Dreifurchige Wasserlinse, Kleine Wasserlinse, Froschbiss, Krebsschere, Schwimmfarn, Sternlebermoos, Wassernuss, Wasserschlauch und Zwerg-Wasserlinse.

Der hundegerechte Garten 

Das A und O der Gartengestaltung für Hunde

Ein Garten bedeutet für Hunde Spiel, Spaß und Toben. Das sollte Gartenbesitzern klar sein, die sich für einen Hund entscheiden. Wenn die Fellnase also in den heimischen Garten darf, sollte er entsprechend hundegerecht gestaltet werden. Mit Hund kann es passieren, dass ein Beet durchwühlt wird oder ein Pflanzgefäß umgestoßen wird. Wer das mögliche energiegeladende Verhalten eines Hundes bei der Einrichtung des Gartens berücksichtigt, wird keine Probleme bekommen. Doch wie wird ein Garten hundegerecht eingerichtet?

Gut eingezäunt ist wichtig

Das Wichtigste eines hundegerechten Gartens ist die sichere sowie robuste Gestaltung. Deswegen ist es ratsam, den Garten einzuzäunen. Dafür sollte ein Zaun mit einer Mindesthöhe von 120 cm gewählt werden. Da Hunde gerne buddeln, sollte unterirdisch entlang des Zauns ein Untergrabensschutz angebracht werden. Es eignet sich beispielsweise ein Maschendraht, der ca. 15 cm tief eingegraben wird. Alternativ kann ein etwas erhöhtes und schmales Blumenbeet vor dem Zaun das Durchbuddeln verhindern. Bei Beeten aller Art gilt: Nehmen Sie robuste sowie große Pflanzen und bepflanzen Sie dicht. Wenn Hunde Erde sehen, animiert sie das oft zum Buddeln. Bei dicht bepflanzten Beeten verringert sich die Wahrscheinlichkeit, dass der Vierbeiner alles ausgräbt. Mit einer Beeteinfassung entsteht eine saubere Trennung vom bepflanzten Bereich zur Rasenfläche. Wer ganz sicher gehen will, setzt auf Hochbeete. Allerdings können Pflanzbeete für Hunde sehr spannend werden. Für Abwechslung sorgen zum Beispiel extra angelegte Trampelpfade zwischen den Sträuchern und Büschen.

Achtung giftig!

Nicht jede Pflanze eignet sich für einen hundegerechten Garten. Manche Pflanzen sind für Hunde giftig und sollten nicht im Garten vorkommen. Denn Hunde knabbern gerne an Rinde, Blättern, Zweigen oder Wurzeln herum. Bei manchen stark giftigen Pflanzen reicht das bereits, um dem Hund lebensgefährlich zu schaden. Hierzu gehören: Adonisröschen, Buchsbaum, Christrose, Eibe, Eisenhut, Engelstrompete, Fingerhut, Goldregen, Kirchlorbeer, Lebensbaum, Maiglöckchen, Narzisse, Oleander, Pfaffenhütchen, Rhododendron, Rittersporn, Robine, Stechpalme, Seidelbast, Wandelröschen und Wurmfarn.

Die Hauptattraktion ist Rasen

Für den hundegerechten Garten ist der Rasen die Hauptattraktion. Je größer die Rasenfläche, desto besser für die Fellnase. Denn das saftige Grün bietet Platz zum Rennen, Jagen und Faulenzen. Eben alles, was das Hundeherz begehrt. Jedoch kommt es bei Hundegärten oft vor, dass sich braune Flecken auf dem Rasen zeigen. Das sind die Stellen, an denen der Hund sich erleichtert hat. Der hohe Nitratgehalt im Urin verbrennt den Rasen. Damit keine unschönen braunen Stellen entstehen, sollten frische Pfützen direkt reichlich gewässert werden. Das verdünnt das Nitrat und verhindert Verbrennungen.

In einem gepflasterten Bereich kann zusätzlich ein Wasseranschluss angebracht werden. Dieser ist nicht nur zur Gartenwässerung nützlich, sondern kann auch als Hunde-Waschcenter genutzt werden. So zum Beispiel nach einem matschigen Spaziergang. Damit muss der Schmutz nicht ins heimische Badezimmer getragen werden. Außerdem ist der Wasseranschluss ideal für den Sommer: Bei heißen Temperaturen gibt es hier die Abkühlung.