Abenteuer mit dem Kajak

Es ist Sommer und Sie sind auf der Suche nach neuen Abenteuern? Dann könnte das Kajakfahren etwas für Sie sein. Immerhin gehören Kajaktouren mit zu den schönsten Freizeitaktivitäten auf dem Wasser. Denn die Möglichkeiten an Touren, die mit einem Kajak unternommen werden können, sind nahezu grenzenlos. Ob auf dem offenen Meer, auf Seen oder Flüssen, an Wasserfällen oder in Buchten sowie Fjorden – dort können Sie überall mit einem Kajak Ihr eigenes Abenteuer erleben.

Was ist ein Kajak?

Beim Kajak handelt es sich um eine besondere Art Boot, die vor Jahrhunderten von den Inuits gebaut wurde und deren Bezeichnung „das Boot des Jägers“ bedeutet. Es besteht aus einem schalenförmigen Konstrukt, dessen Öffnung mit einem Überzug verschlossen wird. Der Fahrer sitzt in dieser Öffnung und ist rundherum ebenfalls von dem Überzug umgeben. So sollte kein Wasser in das Kajak gelangen.

Ursprünglich wurden Kajaks aus Holz und Walknochen gebaut. Dieses Konstrukt wurde anschließend mit Tierhaut überzogen. Diese altertümliche Bauweise wurde in den 1950er Jahren durch Fieberglas ersetzt und heutzutage werden robuste Kunststoffe verwendet. Das Cockpit, also der Teil in dem der Fahrer sitzt, wird durch eine elastische Gummischicht verschlossen. Ergänzt wird das eigentliche Gefährt durch ein Kajakpaddel. Dieses hat eine Griffstange mit zwei Paddelblättern, die sich jeweils an einem Ende der Stange befinden. Die Paddelblätter stehen im 90°-Winkel zueinander.

Unterwegs mit dem Kajak

Mit dem Kajak entdecken Sie die Natur mal anders.

Mit dem Kajak können verschiedene Gewässer befahren werden. Gerade für Einsteiger eignen sich Kajaktouren auf Flüssen, Kanälen oder Seen gut, die keine Hindernisse oder Weißwasser aufweisen. Denn hier kann entspannt gepaddelt oder umhergetrieben werden, ohne sich auf etwas Bestimmtes konzentrieren zu müssen. Vielmehr sind solche Touren die Gelegenheit, um die Natur zu beobachten.

Wer bereits Erfahrung mit dem Kajak hat, der kann das Seekajakfahren ausprobieren. Hierbei erkunden Sie Küstenabschnitte mit dem Kajak. Das gibt Ihnen die Möglichkeit, die Küste aus einer ganz neuen Perspektive zu betrachten und Dinge zu erkunden, die Sie zu Fuß niemals erreichen würden. Je nach Küste kommen Sie mit Tieren in Kontakt, bekommen einen Adrenalinkick durch Brandungswellen oder entdecken unberührte Strände.

Wilder wird es beim Wildwasserkajak. Das ist nur etwas für Geübte und stellt die größte Herausforderung beim Fahren mit dem Kajak dar. Immerhin wird durch reißendes Gewässer gepaddelt. Während Sie den wilden Strömungen folgen, kommt es vor, dass Sie Wasserfälle hinunterstürzen. Dabei behalten Sie einen klaren Kopf und genießen die nasse Kajakfahrt.

Welche Ausrüstung brauchen Sie?

Zur Ausstattung für eine Kajaktour gehört natürlich ein Kajak. Je nach geplanter Tour ist auf die Länge des Kajaks zu achten. Für entspannte Entdeckungstouren eignen sich längere Kajaks besser, da diese viel Stauraum im Innern bieten. Für Wildwasserfahrten greifen Sie besser auf kompaktere Kajaks zurück, damit Sie wendiger sind.

Damit Sie voran kommen, brauchen Sie ein zweiblättriges Paddel. Dieses ist ungefähr zwei Meter lang. Allerdings hängt die Länge auch vom jeweiligen Kajak, der eigenen Körpergröße und der zu fahrenden Disziplin ab. Daher sollte eine professionelle Beratung beim Kauf in Anspruch genommen werden. Schließlich braucht es noch eine Spritzdecke. Dies meint das elastische Gummi, das den Einstieg in das Kajak dicht hält. Für Ihre Sicherheit benötigen Sie einen Helm, eine Schwimmweste und einen Neoprenanzug.  

Selbst für den Transport des Kajaks und für das Verstauen Zuhause gibt es nützliches Zubehör. So ist ein Kajak-Wandhalter praktisch, um das Kajak platzsparend zu verstauen.

Beliebte Ziele

Kajakfahren können Sie mit der ganzen Familie.

Kajakfahren ist fast überall möglich. Doch unter Kajakfahrern gibt es Ziele, die besonders beliebt sind. So gilt Norwegen als ein Highlight. Hier bekommen Sie die Natur in ihrer schönsten Form zu sehen. Selbst Begegnungen mit Walen sind in Norwegen möglich. Auch der Grand Canyon oder Touren in Costa Rica sind einzigartige Erlebnisse.

Zudem gibt es spezielle Kanäle für Kajakfahrer. Einer davon ist der Elskanal in Augsburg. Allerdings ist der Elskanal etwas für Fortgeschrittene. Wer also sein Können auf olympischem Niveau testen will, der ist dort richtig.

Wasserfall im Gartenteich – Setzen Sie Akzente

Ein Wasserfall im Gartenteich ist ein echter Hingucker. Dabei ist bereits der Gartenteich an sich ein beeindruckendes Element, dass durch seine glänzende Wasseroberfläche und die grünen Gräser sowie Farne ein Ambiente der Ruhe verbreitet. Kommt nun ein Wasserfall hinzu, wird der Gartenteich optisch aufgewertet. Denn ein Wasserfall zieht die Blicke magisch an.

Sobald ein Wasserfall im Gartenteich vorhanden ist, wird er bestaunt und zu einem zentralen Punkt des Gewässers. Hierbei gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie der Wasserfall im Gartenteich aussehen soll. Von der stufenförmigen Kaskade bis zum steil abfallenden Wasser – Ihre Optionen sind vielfältig.

Der Wasserfall und seine Vorteile

Für den Wasserfall im Gartenteich spricht nicht nur seine Optik. Darüber hinaus hat das Wasserelement einen positiven Einfluss. Denn ein Wasserspiel wertet die Qualität des Wassers auf. Aufgrund des Plätscherns wird das Wasser in Bewegung gebracht. Sobald das herunterfallende Wasser in den stehenden Teich fällt, wird das Gewässer punktuell aufgewirbelt. Dadurch wird der Teich mit Sauerstoff angereichert. Schließlich führt die höhere Sauerstoffzufuhr zu einem besseren biologischen Gleichgewicht.

Welcher Wasserfall passt?

Es gibt nicht nur eine Art Wasserfall für den Gartenteich.

Wer einen Wasserfall im Gartenteich realisieren will, der hat die Wahl zwischen mit Folien gelegten Wasserelementen und vorgeformten Schalen. Hierbei ist entscheidend, ob Sie noch mitten im Bauvorhaben stecken oder der Gartenteich schon fertig ist. Denn im Bauprozess können Sie den Wasserfall mittels Steinen und Folie selber designen. So kann ein kleiner Bachlauf angefertigt werden, der zu einem Wasserfall wird und in den Gartenteich mündet. Oder Sie nutzen vorgeformte Elemente. Gut bewährt haben sich Wasserfälle aus Edelstahl. Diese sind leicht zu reinigen und rosten nicht. Mit einer integrierten LED-Beleuchtung ist der Wasserfall auch im Dunkeln ein wahrer Blickfang.

Der richtige Aufbau

Der Aufbau eines Wasserfalls setzt sich aus 3 Faktoren zusammen. Diese sind der Wasserauslass, das Wasserbecken sowie das Gefälle. Beim Wasserbecken handelt es sich in unserem Fall um den Gartenteich. Mittels einer Pumpe und eines Schlauchs werden der Auslass sowie das Auffangbecken verbunden. Auf diese Weise entsteht ein Wasserkreislauf.

Wasserfall mit Sturz

Haben Sie sich für einen vorgeformten Wasserfall entschieden, suchen Sie einen geeigneten Platz zur Montage. Dabei kommt es zusätzlich darauf an, ob das Wasser als Sturz oder terrassierter Lauf in den Teich treffen soll. Für einen Sturz ist ein natürliches Gefälle am Gartenteich ideal. Vielleicht haben Sie eine Böschung, die sich für den Wasserauslass eignet. Sollte der Bereich rund um den Gartenteich eben sein, helfen Sie nach. Zum Beispiel kann ein kleiner Hügel direkt am Gartenteich aufgeschüttet werden. Dieser wird mit Naturstein dekoriert oder mit Pflanzen besetzt. Die Wasserfallwanne wird auf dem höchsten Punkt des Hügels fixiert. Achten Sie darauf, dass sich der Auslass frei über dem Wasser befindet. Nur so, kann der Wasserfall senkrecht in den Teich plätschern.

Eine weitere Variante wäre das Schichten von Schieferplatten. Errichten Sie eine leicht versetzte Schichtung, sodass Spalten entstehen. In diese werden Farne gesetzt und erzeugen eine natürliche Optik. Die Wasserfallwanne wird ebenfalls auf dem höchsten Punkt montiert und kann ringsum mit Schiefer verziert werden.

Der Wasserfall im Gartenteich als Sturz.

Schließlich können Sie auch eine Wand für den Wasserfall mauern. Dafür wird am Rand des Gartenteichs ein kleines Mäuerchen errichtet, in dem die Wasserfallschale verbaut wird.

Aber übertreiben Sie es nicht mit der Höhe des Wasserfalls. Denn die Höhe sowie die Steigung bestimmen die Lautstärke des Wasserfalls. Während das Plätschern eine angenehm beruhigende Wirkung hat, kann ein lautes Aufklatschen von Wassermengen recht störend sein. Hier gilt es das richtige Maß an Höhe, Steigung und Durchflussmenge zu finden. Zudem sollten Sie tierische Teichbewohner berücksichtigen. Befinden sich im Gartenteich Fische, wollen diese nicht von Wassermassen runter gedrückt werden.

Sanfter Wasserlauf

Das Wasser läuft dank Auffangwannen sanft herunter.

Wollen Sie keinen steilen Wasserfall, sondern ein sanftes Gefälle? Dann modellieren Sie einen Bachlauf. Hierfür benötigen Sie ebenfalls einen erhöhten Ausgangspunkt, wie etwa einen Hügel. Von hier aus wird das Wasser stufenweise Richtung Gartenteich gebracht. Der Bachlauf besteht abwechselnd aus Auffangwannen und fließenden Abschnitten. Die Bachlaufwannen fangen das Wasser auf den einzelnen Ebenen auf. Durch den Zufluss wird permanent Wasser aus den Wannen gedrückt, sodass mehrere kleine Wasserfälle entstehen. Diese Variante bringt das Wasser schonend in den Gartenteich, erzeugt keinen Lärm und stört die Fische nicht.

Passende Technik für den Wasserfall

Der Wasserfall im Gartenteich plätschert nicht von alleine vor sich hin. Dafür brauchen Sie eine Pumpe. Die Leistung der Pumpe muss an mehrere Faktoren angepasst werden. Dazu gehören das Gefälle, die gewünschte Fließgeschwindigkeit des Wassers und die Höhe, dass das Wasser überwinden muss. Je größer die Förderhöhe ist, desto geringer ist die Förderleistung der Pumpe. Achten Sie daher auf das Leistungsdiagramm Ihrer Pumpe. Zusätzlich wird die Pumpenleistung auch von der Länge sowie dem Durchschnitt des Bachlaufs gehemmt.

Pumpenleistung berechnen

Damit die Pumpe zu Ihrem Vorhaben passt, berechnen Sie die benötigte Pumpenleistung. Dafür ist der Abschnitt ausschlaggebend, in dem die Fließgeschwindigkeit am schnellsten sein soll. Sie messen die Länge, Breite und Höhe des Abschnittes. Mit diesen Werten errechnen Sie Länge x Breite x Höhe. Daraus ergibt sich ein Volumen, welches einer Wassermenge entspricht. Hätten wir ein Volumen von 0,05 m³ berechnet, bedeutete dies 50 Liter Wasser. Um diese Menge mit einer Geschwindigkeit von 2 Meter pro Minute zu pumpen, benötigen Sie eine Pumpe mit einer Mindestleistung von 100 Liter/Minute. Soll das Wasser schneller fließen, wählen Sie eine stärkere Pumpe oder Sie gestalten den Bachlauf schmaler.

Funktionierender Wasserkreislauf

Um den Wasserkreislauf zu schließen, wird die Technik angeschlossen. Ein Schlauch stellt die Verbindung zwischen Auffangbecken und Wasserauslass her. Diesen Schlauch verlegen Sie außerhalb des Wasserfalls. Entsprechend wird der Schlauch um das Gefälle herum gelegt oder auf der Rückseite des Mäuerchens angebracht. Anschließend kaschieren Sie den Schlauch mit passender Dekoration. Mit dem richtigen Einsatz von Steinen und Pflanzen verschwindet der Schlauch aus dem Sichtfeld.

Natürlich wäre der Schlauch innerhalb des Bachlaufs oder unter den Wannen tatsächlich nicht sichtbar. Sobald es aber zu Wartungsarbeiten kommt, kommen Sie nicht mehr an den Schlauch heran bzw. Sie müssten alles auseinander bauen. Daher gilt beim Wasserfall im Gartenteich: Verbauen Sie die Technik so, dass Sie jederzeit erreichbar ist.

Wasserfall im kleineren Stil

Alternativ braucht es für einen Wasserfall keinen Gartenteich. Für das Wasserelement reicht bereits ein kleines Auffangbecken wie etwa eine Zinkwanne. So genießen Sie den Anblick eines Wasserfalls auch in kleineren Dimensionen.

Die Top 5 der Grillfehler

Das Grillen gehört im Sommer einfach dazu, doch leider ist nicht jeder als Grillprofi auf die Welt gekommen. Damit Fleisch, Fisch und Gemüse gelingen, gibt es einige Dinge, die man beim Grillen unbedingt vermeiden sollte. Hierfür haben wir Ihnen die Top 5 der größten Grill-Fauxpas zusammengestellt.

Platz 5: Schmutziges Grillrost

Ein schmutziges Grillrost kann das Grillergebnis und den Magen verderben.

Am Ende der Grillparty sollte nicht nur das Geschirr gereinigt werden, sondern auch das Grillrost. Denn das zubereitete Grillgut hinterlässt seine Spuren. Wer das Säubern aufschiebt und das Rost beim nächsten Grillabend wiederverwendet, wird über sein Grillergebnis nicht all zu glücklich sein. Zum einen bilden sich durch die Rückstände Bakterien, die Ihnen ganz schön auf den Magen schlagen können, zum anderen nimmt das Gegrillte den Geschmack des vorherigen Grillguts an. Außerdem können sich die alten Reste während des Grillprozesses lösen und am frischen Fleisch und Gemüse hängen bleiben – nicht gerade appetitlich.

Aus diesem Grund sollte man das Rost am besten einmal unmittelbar vor- und unmittelbar nach dem Grillen säubern. Mit einer Grillbürste gelingt dies im Handumdrehen, vor allem wenn das Rost noch warm ist. Noch ein kleiner Tipp: wenn Sie das Rost vorher mit etwas Öl einreiben, bleibt das Grillgut nicht so schnell daran haften.

Platz 4: Fehlendes oder schlechtes Zubehör

Das Einstechen mit der Kabel macht das Fleisch zäh und trocken.

Gerade keine Grillzange zur Hand? Mit einer Gabel wird es schon klappen, oder? Falsch gedacht. Das richtige Zubehör ist das A und O des erfolgreichen Grillens. Wer lieber zur Gabel statt zur Zange greift riskiert, dass das Fleisch an Flüssigkeit verliert und so schnell trocken und zäh wird. Außerdem kann die Verwendung einer Gabel ganz schnell zu Verbrennungen führen, denn sie bietet keinen großen Abstand zum Grillrost.

Eine Grillzange macht aber nicht nur das Wenden, sondern auch das Anreichen viel leichter, da sie einen viel besseren Halt bietet – das Würstchen soll ja schließlich auf den Teller und nicht auf den Boden.

Wer überprüfen möchte, ob sein Fleisch von Innen gar ist, sollte auf ein Fleischthermometer zurückgreifen und es nicht, wie viele denken, an der dicksten Stelle anschneiden. Ähnlich wie beim Anstechen kommt es ebenfalls zum Flüssigkeitsverlust.

Platz 3: Bier aufs Fleisch

Bier gehört beim Grillen nicht aufs Fleisch, nur in Marinade oder Glas.

Ein kühles Bier gehört einfach zur Grillparty dazu, doch zur „Verbesserung“ des Geschmacks ist es leider nicht geeignet. Im Gegenteil: wer Bier während des Garprozesses über das Fleisch schüttet, erhält dabei keine schmackhafte Biernote oder zarteres Fleisch, sondern senkt damit lediglich die Temperatur der Glut und spült die vorhandene Marinade ab. Außerdem kann dadurch Asche aufgewirbelt werden und sich auf dem Fleisch absetzen.

Auch Flammen sollte man nicht mit Bier löschen. Wenn Fett oder Marinade zu einer erhöhten Flammenentwicklung führen, ziehen Sie das Fleisch einfach ein wenig zur Seite. Sollte sich jedoch ein richtiger Fettbrand entwickeln, ist der Löschversuch mit Bier (oder einer anderen Flüssigkeit) sogar richtig gefährlich. Es kommt zu einer Fettexplosion, die Griller und Umstehende in Gefahr bringt. Also: Bier lieber ins Glas statt auf den Grill!

Platz 2: Zu starke Hitzeentwicklung

Zu starke Hitze macht das Fleisch trocken bis ungenießbar.

Viele Leute grillen nach dem Motto „je heißer der Grill, desto schneller ist das Essen fertig“. Leider ist dies einer der weit verbreitetsten Grillirrtümer. Denn bei zu viel Hitze wird das Fleisch nicht schneller gar, sondern trocken oder sogar ungenießbar. Steaks können bei falscher Zubereitung von außen völlig schwarz, aber im Innern noch fast roh sein und auch Geflügel neigt bei starker Hitze dazu, schnell zu verbrennen.

Das Anbrennen von Fleisch hat aber nicht nur geschmackliche Auswirkungen, es entstehen dabei auch krebserregende heterozyklische Amine. Bei der Temperaturauswahl oder der Menge der Grillkohle lieber nach dem Motto „weniger ist mehr“ vorgehen.

Platz 1: Das Spiel mit dem Feuer

Grillen und Spiritus? Dabei können Stichflammen und Verpuffungen entstehen.

Die Grillparty hat begonnen, die Gäste sind da, jetzt muss nur noch der Grill angeheizt werden. Damit es schnell geht, greifen viele gerne zu Brandbeschleunigern wie Brennspiritus oder Benzin. Eine Gefahr für Griller und Gäste. In Deutschland gibt es jährlich ca. 3000 bis 4000 Grillunfälle, 500 davon mit schwersten Verletzungen. 75% dieser Unfälle lassen sich auf die Verwendung von Brandbeschleuniger zurückführen.

Doch was genau macht Spiritus so gefährlich? Spiritus ist mit Chemikalien versetztes Ethanol, also ein hochentzündlicher Alkohol. Wenn die Flüssigkeit oder entstehendes Gas mit der offenen Flamme in Berührung kommt, führt dies zu einer unkontrollierten Verbrennung. Dies kann eine Stichflamme hervorrufen oder es kann zu einer Verpuffung kommen. Hier werden Temperaturen von 1000°C bis 1800°C freigesetzt, die zu schwersten Verbrennungen und im schlimmsten Fall sogar zum Tod führen können.

Wer solche Unfälle vermeiden möchte, sollte sich im Vorfeld gut vorbereiten. Ein Holzkohlegrill kann schon nach 30 Minuten einsatzbereit sein und wem das Vorglühen dennoch zu lange dauert, kann zu einer Vielzahl anderer Hilfsmittel zurückgreifen, beispielsweise Anzünder aus Holzwolle, Wachs oder Sägespäne. Wer einen Heißluftföhn verwenden möchte, sollte darauf achten, dass es nicht zu einem Funkenflug kommt. Hierfür eignen sich Grills, die bereits mit einer Funkenhaube ausgestattet sind.

Fazit zum Insektenbeet

Im Frühjahr dieses Jahres hatten wir eine Idee: „Lasst uns die Insekten bei Ihrer Nahrungssuche mit einem Insektenbeet unterstützen!“ Denn Insekten wie Bienen, Hummeln und Co. leisten einen wichtigen Beitrag. Immerhin bestäuben sie unsere Pflanzen. Dadurch haben wir zum einen Nahrung in Form von Obst sowie Gemüse und zum anderen Sauerstoff. Letzterer wird ebenfalls durch das Bestäuben der Insekten indirekt vorangetrieben, da die Bestäubung zur Vermehrung der Pflanzen führt und mehr Pflanzen auch mehr Sauerstoff bedeutet. Daher haben bestäubende Insekten einen großen Anteil an der Gesundheit unserer Umwelt.

Damit unser Insektenbeet alltagstauglich und zugleich etwas Besonderes wird, haben wir uns für einen Sandkasten als Basis entschieden. Wir wollten zeigen, dass nahezu jedes Gefäß in eine wunderbare Insektenwiese verwandelt werden kann. Mit einer Schutzschicht für das Holz, etwas Erde und zahlreichen insektenfreundlichen Pflanzen startete unser Projekt.

Vom kargen Beet zur Blumenwiese

Nach nur kurzer Zeit begann die Verwandlung des Beetes. Kleine Pflänzchen steckten ihre Köpfe aus der Erde heraus und es entstand ein wildes Chaos an Kornblumen, Steppen-Salbei, Sonnenblumen, Rittersporn, Nelken, Katzenminze, Edeldistel und Co. Während andere Beete unschönen Besuch von Schnecken bekamen, blieb unser Insektenbeet im Sandkasten verschont. Einzig und alleine die bestäubenden Insekten fielen über die leckeren Wildblumen her.

Damit unser Insektenbeet alltagstauglich und zugleich etwas Besonderes wird, haben wir uns für einen Sandkasten als Basis entschieden. Wir wollten zeigen, dass nahezu jedes Gefäß in eine wunderbare Insektenwiese verwandelt werden kann. Mit einer Schutzschicht für das Holz, etwas Erde und zahlreichen insektenfreundlichen Pflanzen startete unser Projekt. Nach nur kurzer Zeit begann die Verwandlung des Beetes. Kleine Pflänzchen steckten ihre Köpfe aus der Erde heraus und es entstand ein wildes Chaos an Kornblumen, Steppen-Salbei, Sonnenblumen, Rittersporn, Nelken, Katzenminze, Edeldistel und Co. Während andere Beete unschönen Besuch von Schnecken bekamen, blieb unser Insektenbeet im Sandkasten verschont. Einzig und alleine die bestäubenden Insekten fielen über die leckeren Wildblumen her.

Unser Fazit

Insgesamt war die Idee ein voller Erfolg! Die Pflanzen im Beet blühten nach und nach, sodass monatelang Trubel um die Blumen herrschte. Zudem blühten die Pflanzen in verschiedenen Farben und trugen wunderbare Akzente bei. Schließlich waren verschiedene Insekten vor Ort, die sich satt aßen, Pollen mitnahmen und Blüten bestäubten.

Durch die Verwendung von mehrjährigen Stauden in Kombination mit selbst aussäenden Wildblumen, wird das Insektenbeet auch im nächsten Jahr wieder erblühen. Wir werden sehen, welche Pflanzen sich verteilt haben und in welcher Pracht sich das Beet im zweiten Jahr zeigt.

So bunt erstrahlt das Insektenbeet

Ratgeber: Der Goldfisch

Geselliger Karpfen für den Gartenteich

Der Goldfisch gehört zu den Fischen, die fast jeder kennt, aber auch unterschätzt. Denn Goldfische sind sehr gesellige Tiere, die Schwung in den heimischen Gartenteich bringen können. Vielleicht sind die farbenfrohen Fische ja auch etwas für Sie.

Typisch Goldfisch

Einzuordnen ist der Goldfisch in die Familie der Karpfenfische. Mit einer maximalen Körperlänge von 35 cm gehört er zu den mittelgroßen Fischen. Seinen Ursprung hat der goldene Fisch in China. Dort beheimatet er mittlere Wasserregionen, die mäßig fließen oder still sind. Der friedliche Fisch ist ein Schwarmfisch und braucht Artgenossen, um zu leben. Wenn die Gegebenheiten stimmen, kann das possierliche Tier bis zu 40 Jahre alt werden.

Die orange-gelbe Färbung gab dem Goldfisch seinen Namen.

Das Aussehen hat dem Fisch seinen Namen gegeben. Denn seine Grundfärbung ist orange-gelb. Hinzu kommen sein schlanker Körper und seine leicht transparent wirkenden Flossen. In Kontrast dazu sind seine Augen tiefschwarz. Männliche Goldfische sind schlanker als ihre weiblichen Artgenossen. Gerade in der Laichzeit sind die Geschlechterunterschiede deutlicher, da die weiblichen Goldfische dann Flecken tragen.

Die Männchen werben in der Laichzeit um ein Weibchen. Geht der weibliche Fisch auf das ausgeprägte Balzverhalten ein, können Goldfische bis zu 1.000 Eier auf einmal ablegen. Bereits nach einer Woche schlüpfen die Jungfische und haben graugrüne Schuppen. Erst mit acht Monaten färben sich die Jungfische in das typische orange-gelb.

Friedliche Fische

Der Goldfisch ist die Ruhe selbst. Er liebt es friedlich mit seinen Artgenossen umherzustreifen und genüsslich den Boden nach einer Mahlzeit abzusuchen. Die kleinen Allesfresser vertilgen sowohl pflanzliche, als auch tierische Nahrung. Ein Goldfisch sollte niemals alleine gehalten werden. Denn das Tier braucht den Kontakt zu anderen Goldfischen. Ansonsten fühlt sich der Fisch nicht wohl und geht ein. Erst, wenn es Goldfischen gut geht, zeigen sie ihre ganzen Verhaltensweisen. Hinzu kommt ihre Färbung. Auch diese ist erst intensiv, wenn sich der Fisch wohlfühlt. Daher bitte keine Einzelhaltung der sozialen Fische. Zudem sind „Goldfischgläser“ beziehungsweise runde Aquarien absolut ungeeignet.  

Goldfische im Gartenteich

Wenn der Gartenteich mindestens 150 cm tief ist, über verschiedene Teichzonen und ein geeignetes Filtersystem verfügt, dann ist er für Fische bewohnbar.

Für die Haltung im Gartenteich gilt: Auch ein Goldfisch hat Ansprüche.

Die Mindesttiefe ist notwendig, damit der Teich im Winter nicht durchfriert und Schwankungen im Teichkreislauf verkraften kann. Niedrige Teiche frieren im Winter durch, heizen sich im Sommer auf und kommen mit zusätzlichen Nährstoffen nicht zurecht. Solch ein Gartenteich wäre ungeeignet für einen Schwarm Goldfische.

Hat ihr Gartenteich die idealen Voraussetzungen, steht dem Besatz mit Goldfischen nichts im Weg. Allerdings sollten Sie den Teich auch nicht überfüllen. Pro Goldfisch sollten 500 Liter Wasservolumen zur Verfügung stehen, damit sich die Fische gut zu entwickeln. Wenn Sie einen Schwarm halten wollen, muss der Gartenteich die entsprechende Größe aufweisen.

Neben der Größe spielen auch das Bodensubstrat und die Bepflanzung eine Rolle. Ohne Bodensubstrat wirbeln die Fische beim Gründeln  Mulm auf und trüben das Wasser. Ideal ist ein feines Gemisch aus Kies und Sand. Darin können Nahrung gesucht und Pflanzen gesetzt werden.

Für die artgerechte und gesunde Haltung bepflanzen Sie den Teich vielfältig. Unterwasserpflanzen sorgen nicht nur für Sauerstoff, sondern entziehen dem Wasser auch Schadstoffe. Zusätzlich dienen Wasserpflanzen als Verstecke oder Laichplätze. Beispielsweise sorgen Seerosenblätter für Schatten. Damit es den Fischen nicht zu warm wird, liegt idealerweise ein Drittel des Gewässers im Schatten. Hierbei wärmt sich das Wasser nicht so schnell auf und es wird kein Algenwachstum provoziert.

Der Traum vom eigenen Pool – Teil II

DIY Pool mauern

Ein eigener Pool im heimischen Grün ist der Traum vieler Gartenbesitzer. Dort kann nach Herzenslust und mit voller Privatsphäre geschwommen, geplanscht und sich abgekühlt werden. Wer sich den Traum vom eigenen Pool realisieren möchte, kann zwischen unterschiedliche Poolarten wählen. Eine davon ist die gemauerte Variante. Solch ein gemauerter Garten-Pool kann in seiner Größe und Form individuell an die eigenen Wünsche sowie Vorstellungen angepasst werden. Wenn der Traum-Pool auf Papier steht, geht es an die Umsetzung.

Rechtliche Grundlage kennen

Bevor Sie einfach drauf los buddeln und sich Material besorgen, sollten Sie die rechtlichen Voraussetzungen für den Bau eines Pools kennen. Diese variieren je nach Bundesland und es kann eine Baugenehmigung benötigt werden. So eine Genehmigung wird in den meisten Bundesländern bei Pools ab 100 Kubikmeter Wasservolumen nötig. Wenn Sie einen Pool von 1,50 Meter Tiefe und 8 Meter Durchmesser planen, liegen Sie bei 75 Kubikmeter Wasservolumen und wären nicht genehmigungspflichtig.

Der richtige Standort

Für die richtige Platzierung des Pools sind einige Aspekte zu bedenken. Es empfiehlt sich eine Südost-Lage, die das Wasser schon am Morgen angenehm aufwärmt. Natürlich wollen Sie eine Abkühlung, doch eiskaltes Wasser führt zu einer Erhöhung der eigenen Temperatur, da der Körper die Kälte mit stärkeren Stoffwechselvorgängen ausgleicht. Daher ist leicht erwärmtes Wasser die bessere Erfrischung.

Bedenken Sie, dass Sie für den Pool Wasser- sowie Stromleitungen benötigen. Wenn Sie Neuverlegungen vermeiden wollen, sollte der Pool in der Nähe solcher Leitungen platziert werden. Zudem sollte der Boden geprüft werden. Bei einem zu hohen Grundwasserstand wählen Sie besser eine andere Poolart.

Zusätzlich zu beachten

Damit der Pool sicher steht, brauchen Sie einen ebenen und festen Untergrund. Das heißt, Wurzeln und Steine werden entfernt, um einen Schaden an der Folie zu vermeiden. Unebenheiten sind leicht mit Sand auszugleichen.

Wenn der Pool mindestens 1,50 Meter oder tiefer werden soll, sollten von dieser Gesamthöhe nur zwei Drittel aus dem Erdreich hinausragen. Denn der Druck, der durch die Wassermenge entsteht, wäre zu hoch für die Außenwand. Das Wasser würde die Wände verformen oder sogar umknicken. Durch den Erdeinbau erhält der Pool Stabilität.

Außerdem sollten die Wasserrohre, durch die der Pool mit Wasser versorgt wird, ein leichtes Gefälle zum Schwimmbecken hin aufweisen. Auf diese Weise kann kein Wasser in den Rohren stehen bleiben. Immerhin würden die Wasserreste im Winter in den Rohren gefrieren und diese beschädigen.

Garten-Pool selber mauern

Ein Bagger erleichtert den Aushub.

Sie haben einen Entwurf des Pools angefertigt und den Standort festgelegt. Dann kann es los gehen: Markieren Sie die Umrisse des Schwimmbeckens. Hierfür können Sie umweltfreundliche Sprühfarbe verwenden, die Sie direkt auf dem Untergrund auftragen. Nun heben Sie den entsprechenden Bereich aus. Je nach Tiefe erleichtert Ihnen ein Bagger die Arbeit. Sobald die Grube ausgehoben ist, können Sie den Untergrund eben machen. Wurzeln und Steine werden entfernt, Löcher aufgefüllt.

Dann werden aus Stahl gefertigte Bewehrungsmatten verlegt. An diese werden die benötigten Rohrleitungen (in PVC-Rohren gehüllt) angebracht. Zu diesen Leitungen gehören die Pumpe, entsprechende Filter und der Ablauf. Diese PVC-Rohre werden mit passenden Fittingen verklebt und schließlich verschraubt. Nun gießen Sie die Bodenplatte und lassen sie aushärten.

Die Seitenwände entstehen

Die Seitenwände werden gemauert.

Auf der stabilen Bodenplatte geht es weiter mit der Umrandung. Für die Seitenwände nutzen Sie zum Beispiel Schalsteine. Die Steine verfügen einseitig über eine Kerbe für Moniereisen. Diese Seite gehört nach oben, da auf jede Reihe der Schalsteine Eisenstäbe gesetzt werden. Haben Sie die entsprechende Höhe mit den Schalsteinen erreicht, bauen Sie die gewünschte Technik in die hohlen Steine ein. Dazu gehören je nach Bedarf die Beleuchtung, ein Wassereinlauf, der Ablauf und der Skimmer. Erst dann werden die Schalsteine mit Beton gefüllt. Natürlich ist Ihre Fantasie hier unbegrenzt. Beispielsweise können Sie auch eine Treppe mauern, die den Weg hinein sowie aus dem Pool hinaus erleichtert.

Direkt nach dem Befüllen wird das gemauerte Konstrukt mit einem wasserbeständigen Putz innen sowie außen verputzt. Ist der Putz trocken, kleben Sie Dämmplatten an die Innenwände des Pools. Anschließend werden die Innenwände erneut verputzt. Die Außenwände des Pools erhalten einen Isolieranstrich und Bitumenbahnen werden eingeflämmt. Die Innenwände können schließlich mit Folie ausgekleidet werden. Hierfür gibt es witterungsbeständige Folie, die speziell gegen Bakterien- und Pilzbefall behandelt wurde. Diese ist in verschiedenen Farben erhältlich und wird von Ihnen faltenfrei angebracht.

Finale Schritte

Der Pool ist fertig, wenn es heißt „Wasser marsch!“

Im letzten Schritt wird der Hohlraum zwischen den Außenwänden und dem Erdreich wieder aufgefüllt. Dafür nutzen Sie den eigenen Aushub und achten auf eine ausreichende Drainage. Sie können den Bereich um den Pool herum bepflanzen, mit Holzdielen verkleiden, Fliesen legen oder so gestalten, wie Sie es sich wünschen.

Jetzt befüllen Sie den Pool mit Wasser und nehmen die Technik in Betrieb.

Der Traum vom eigenen Pool – Teil I

Die verschiedenen Poolarten

Bei heißen Temperaturen sehnen wir uns nach Abkühlung. Doch nicht immer reichen Ventilatoren oder Klimaanlagen aus. Was wir brauchen ist eine richtige Erfrischung und diese gibt es im Wasser. Allerdings sind Freibäder und Seen bei dieser Sommerhitze überfüllt, sodass sich Erleichterung sowie Entspannung nicht einstellen. Wenn Sie eine Alternative zu herkömmlichen Schwimmbädern suchen und Platz im Garten haben, dann ist ein eigener Pool die Lösung für Sie. Wir stellen Ihnen die unterschiedlichen Poolarten vor.

Mit dem jeweiligen Budget und handwerklichem Geschick kann der Traum vom eigenen Pool in Erfüllung gehen. Bevor Sie Ihr eigenes Schwimmbecken einweihen können, sollten Sie sich über die verschiedenen Poolarten informieren. Denn es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten. Sie alle haben unterschiedliche Eigenschaften, sodass Sie die für sich am besten passende Poolart wählen können.

Günstige Variante ist aufblasbar

Wenn das eigene Budget sehr begrenzt ist, heißt das nicht, dass auf den eigenen Pool verzichtet werden muss. Immerhin gibt es aufblasbare Ringpools. Diese gibt es in unterschiedlichen Größen und können an die jeweiligen Platzverhältnisse angepasst werden. Gerade für gemietete Immobilien sind Ringpools praktisch. Denn sie werden lediglich aufgestellt und brauchen keine bauliche Veränderung. Das heißt, Sie brauchen keine Löcher auszuheben oder Genehmigungen zu beantragen.

Ein aufblasbarer Pool kann schnell auf- und abgebaut werden.

Neben der aufblasbaren Variante gibt es auch günstige Stangenpools. Mit einem schnell errichtetem Gestell, einer stabilen Plane und einer Ladung Wasser steht in kurzer Zeit der private Pool. Am Ende des Sommers kann er abgelassen und verstaut werden. Ob aufblasbar oder mit Gestänge, beide Varianten kosten nur wenige Hundert Euro. Jedoch sollten Sie beachten, dass er eine gewisse Zeit auf der selben Stelle steht und die Last von mehreren Litern Wasser auf die Stellfläche drückt. Daher muss der Untergrund diese Umstände aushalten. Wird der Pool auf eine Rasenfläche gestellt, bekommt der Rasen kein Licht mehr ab und vergilbt. Diese Fläche braucht nach der Poolsaison eine Regenerationszeit mit gegebenenfalls neuer Rasensaat.

Stahlwandbecken für Badespaß

Während Sie in Mietimmobilien auf die Unversehrtheit des Grundstücks achten müssen, können Sie im Eigenheim auf weitere Poolarten zurückgreifen. Hierzu gehört das Stahlwandbecken, welches in die Erde eingelassen wird. Den Stahlkorpus gibt es in ovaler oder runder Form, ganz nach Ihren Vorlieben. Dieses Becken wird mit einer wasserdichten Folie ausgekleidet, sodass kein Wasser mit dem Korpus in Berührung kommt.

Beim Stahlwandbecken handelt es sich um eine Poolart, die richtiges Schwimmen ermöglicht. Immerhin ist hierbei eine Wassertiefe von 1,50 Meter sowie ein Durchmesser von acht Metern realisierbar. Dieser Platz reicht sowohl zum Erfrischen, als auch zum leichten Schwimmen. Für einen Pool dieser Dimensionen zahlen Sie ungefähr 2.000 Euro. Wenn Sie das Stahlwandbecken mit einer Leiter und einem gefliesten Rand kombinieren, sieht der Pool noch hochwertiger aus.

Praktische Lösung

Im eigenen Garten können Sie sich auch für einen vorgefertigten Pool aus Polyester entscheiden. Das Praktische ist, dass er in einem Stück geliefert wird und Sie nichts mehr mit Folie auskleiden beziehungsweise keine Folienbahnen miteinander verschweißen müssen. Sie heben lediglich eine Baugrube in entsprechender Größe aus und schon kann das vorgefertigte Schwimmbecken in das Loch abgelassen werden.

Den Raum zwischen Pool und Baugrube füllen Sie mit Magerbeton aus, sodass das Becken sicher fixiert steht. Sobald der Beton durchgetrocknet ist, füllen Sie das Becken mit Wasser auf und installieren einen Filter. Allerdings hat der Komfort dieser Bauart seinen Preis: Für einen vorgefertigten, rechteckigen Pool mit einer Länge von acht bis neun Metern erwarten Sie ca. 10.000 Euro Anschaffungskosten.

Schwimmfreude im Garten

Wer sich einen Pool zum Bahnenziehen anschaffen möchte, der kommt nicht um den Bau eines gemauerten Garten-Pools herum. Denn nur ein Garten-Becken hat die entsprechenden Dimensionen, um richtig Schwimmen zu können. Für einen gemauerten Pool benötigen Sie handwerkliches Geschick beziehungsweise es ist von Vorteil, da Sie so die Baukosten reduzieren. Sollte das Budget keine Rolle spielen, können Sie Fachfirmen mit dem Bau des Garten-Pools beauftragen.

Ein gemauerter Pool als privates Schwimmbecken.

Beim Eigenbau werden zum Beispiel Schalsteine oder Styroporbausteine verwendet. Diese Steine ergeben den Rand des Pools und werden direkt auf die Bodenplatte gesetzt. Anschließend werden die hohlen Steine ausgegossen. Sobald der Beton getrocknet ist, verfügt der Pool über einen stabilen Korpus. Die Innenwände kleiden Sie mit Folie aus. Das macht den Pool wasserdicht.

Zwar ist der gemauerte Pool um einiges arbeitsintensiver, als die anderen Poolarten, doch er hat auch seine Vorteile. Beispielsweise wählen Sie hierbei Größe und Form individuell sowie flexibel. Zudem haben Nagetiere und Wurzeln keine Chance die Wände durchbrechen oder zu beschädigen. Jedoch kostet ein gemauerter Garten-Pool ein Vielfaches mehr, als eine aufblasbare Fertigvariante. Dafür hält er wiederum jahrzehntelang.

So wird die Grillparty zum Erfolg!

Die Sonne scheint und das gute Wetter lädt wieder zum Grillen unter freiem Himmel ein. Denn egal, ob Fleisch, Fisch oder Gemüse – der Grill bietet ein vielfältiges Speisenangebot. Bei der Zubereitung sollten je nach Gericht einige Dinge beachtet werden. So sollten Rindersteaks nicht all zu lange auf dem Grill bleiben, sonst werden sie trocken und sehnig. Damit all Ihre Gäste satt und glücklich werden, haben wir Ihnen ein paar Rezeptideen zusammengestellt.

Bunte Gemüsespieße

Gemüse wird auf dem Grill zu einer schmackhaften Köstlichkeit.

Gemüse auf dem Grill? Das ist nicht nur etwas für Vegetarier. Denn die bunten Spieße sind nicht nur eine gesunde Alternative zum klassischen Fleischspieß, sie sind auch genauso lecker und bieten eine breite Vielzahl unterschiedlicher Variationen. Da kann man ganz nach Herzenslust kombinieren und so ein Fest für Augen und Gaumen kreieren.

Zutaten (für 4 Portionen):

  • 1 Aubergine
  • 2 mittelgroße Zucchini
  • 2 Paprika (rot und gelb)
  • 1 vorgekochter Maiskolben
  • 500 g Cherry-Tomaten
  • 2 mittelgroße Zwiebeln
  • 1/4 Zitrone
  • 3 EL Sonnenblumen- oder Olivenöl
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung:

Die Paprika waschen und aushöhlen; Zwiebeln und Auberginen schälen. Schneiden Sie danach alles in große Stücke. Zucchini waschen, die Enden entfernen und anschließend in dünne Streifen schneiden. Maiskolben in dicke Scheiben schneiden und Tomaten waschen. Die Zitrone auspressen und den Saft zusammen mit Pfeffer, Salz und Öl in eine Schüssel geben und gut vermischen. Das vorbereitete Gemüse in die Schüssel geben und gut durchmischen. Das Gemüse wird nun dicht nebeneinander auf den Spieß gesteckt. Die Spieße schließlich 20-30 Minuten auf dem Grillrostrand auflegen und bei niedriger Temperatur unter regelmäßigem Wenden grillen.

Knuspriges Rotisserie-Grillhähnchen

Ein knuspriges Hähnchen vom Grill.

Saftiges Fleisch, knusprige Haut – ein Hähnchen vom Grill ist ein wahrer Leckerbissen! Diese müssen auch nicht immer vom Hähnchen-Grillwagen sein, denn mithilfe eines Drehspießes oder einer Drehspieß Rotisserie lässt sich ein leckeres Hühnchen mühelos am eigenen Grill zubereiten.

Zutaten:

  • 1 Hähnchen
  • Chicken Rub oder Brathähnchen Gewürz
  • Olivenöl

Zubereitung:

Hähnchen unter kaltem Wasser abspülen und trocken tupfen. Ca. 1 Stunde vor Grillbeginn sollte das Hähnchen gewürzt werden. Bestmöglich sollte unter und auf der Haut gewürzt werden. Olivenöl und Rub bzw. Gewürzpulver vermischen und das Hähnchen großzügig mit der Marinade bedecken. Das Hähnchen wird nun mittig auf dem Spieß platziert und mithilfe der Fleischklammern fixiert.

Bei einer Temperatur von 180-200°C wird das Hühnchen nun gegrillt. Durch die Drehbewegung der Rotisserie verteilt sich die Flüssigkeit gleichmäßig, wodurch das Fleisch besonders knusprig wird. Kurz bevor die Hähnchenbrust eine Kerntemperatur von 75-80°C erreicht, bestreichen Sie es noch einmal mit Marinade. Sobald die Kerntemperatur erreicht ist, ist das Hühnchen verzehrbereit.

Schokobananen vom Grill

Nachtisch vom Grill? Ja, das geht! Gebackene Banane kennt doch jeder, warum nicht also die Banane mal grillen? Die süße Speise lässt sich schnell und ohne großen Aufwand zubereiten, also genau das richtige für Naschkatzen. Und so wird es gemacht:

Gegrillte Bananen: Süße Nascherei!

1. Banane in der Länge aufschneiden und die Schale nur so weit auseinander ziehen, bis die Banane sichtbar ist.

2. Die Banane an einigen Stellen anschneiden.

3. Schokostücke in die Schnitte platzieren, sodass sie fest in der Banane stecken.

4. Die Banane wird nun solange gegrillt, bis die Bananenschale komplett dunkel ist und die Schokoladenstücke geschmolzen sind.

5. Banane vom Grill nehmen und servieren. Sie kann auch problemlos direkt aus der Schale gelöffelt werden.

Die beliebtesten Fische für den Gartenteich

Ein Gartenteich und ein Fischbestand gehören oftmals zusammen. Selbst wer eigentlich nur einen Gartenteich anlegen wollte, spielt schnell mit den Gedanken, einige Fische in den Gartenteich zu setzen. Dabei gibt es so einige Exemplare, die sich zu den beliebtesten Fischarten für die Teichhaltung entwickelt haben. Dies liegt vor allem an ihrer geringen Größe und ihren einfachen Haltungsbedingungen. Doch um welche Fische handelt es sich?

Der Klassiker unter den Fischen – Der Goldfisch

Goldfische gehören zu den beliebtesten Fischen im Gartenteich.

Wie auch in anderen Bereichen des Lebens, so gibt es auch im Gartenteich einen Klassiker. Hierbei handelt es sich um den Goldfisch. Der kleine gold-gelbe Fisch wird seit Jahrhunderten gezüchtet und gehört zu den beliebtesten Zierfischen. Mit einer maximalen Körperlänge von 30 cm und seinem friedlich, geselligen Wesen ist der Goldfisch ein gern gehaltener Fisch im Gartenteich. Die kleinen Schwarmfische brauchen Artgenossen und vertragen sich auch mit anderen Friedfischen sehr gut.

Der Sonnenbarsch: Exotische Schönheit

Mit einer maximalen Körperlänge von 15 cm gehört der Sonnenbarsch zu den kleineren Fischen. Seine Schuppen sind braun-türkis gefärbt und verleihen ihm ein exotisches Aussehen. Da die Fischart eine Wasserhärte von 17 bis 20 benötigt, um gesund zu bleiben, gehören bei der Haltung vom Sonnenbarsch regelmäßige Kontrollen der Wasserwerte dazu.

Während Goldfisch und Co. zu den geselligen Friedfischen gehören, sieht es beim Sonnenbarsch etwas anders aus. Denn der Gemeine Sonnenbarsch gehört zu den Raubfischen und sollte mit maximal einem Artgenossen zusammen gehalten werden. Hierbei müssen Sie allerdings mit reichlich Nachwuchs rechnen. Die Fischbabys würden wiederum dafür sorgen, dass sich keine Insekten, Amphibien oder andere kleineren Fische im Teich halten können. Wollen Sie jedoch eine natürliche Methode, um den Nachwuchs anderer Teichfische zu regulieren, dann ist der Sonnenbarsch eine Möglichkeit.

Doch eine Vergesellschaftung ist auch mit dem Sonnenbarsch möglich. Dafür sollten die Fische nicht zu klein sein, da sie sonst auf dem Speiseplan des Barsches stehen.

Aktive Schwimmerin – Die Goldorfe

Ein beliebter Fisch für den Gartenteich ist auch die Goldorfe. Die Fischart erreicht eine maximale Körperlänge von 25 cm und trägt weißgoldene bis orangerote Schuppen. Die Goldorfe ist schlank und sehr schwimmfreudig. Daher darf der Teich keinesfalls zu klein sein. Die lebhaften Fische brauchen genügend Schwimmplatz.

Als Teichbesitzer haben Sie viel Freude an diesem Fisch, da er sich gerne zeigt. Was die Goldorfe gar nicht mag, ist Einzelhaltung. Denn das Tier braucht einen Schwarm bestehend aus mindestens 8 Artgenossen. Gemeinsam schwimmen sie durch das Gewässer und präsentieren ihr facettenreiches Verhalten. Eine Verhaltensweisen zeigt das taktische Vorgehen der Fische: Die zügigen Schwimmer ernähren sich von Insekten, Mückenlarven sowie Pflanzen. Dabei locken Sie ihre Nahrung ins Mittelwasser des Teichs oder an die Wasseroberfläche und verspeisen sie dann. Damit sind die kleinen Zierfische auch nützlich, da sie die Mücken dezimieren.

Elritze – Ein umtriebiger Fisch

Die Elritze bleibt klein und zeigt sich überall im Teich.

Bei der Elritze handelt es sich um einen sehr lebhaften Teichfisch. Dabei bleibt diese Fischart mit einer Körperlänge von 8 cm vergleichsweise klein. In einem Schwarm von mindestens zehn Tieren fühlt sich der kleine Fisch wohl. Seine Schuppen zeigen eine dezente Silberfärbung und fallen besonders vor dunkleren Teichgründen auf.

Die Elritze bevorzugt keinen bestimmten Teichbereich und ist in der gesamten Wassersäule unterwegs. Diese Verhaltensweise trägt zu seiner Beliebtheit bei. Immerhin durchschwimmt die Elritze alle Ebenen und bringt Leben in das Gewässer. Zu seiner Nahrungsquelle gehören Pflanzen ebenso wie Wassertiere und Insekten, die auf der Wasseroberfläche landen.

Liebevolle Pärchen – Bitterling

Der sogenannte Bitterling ist ein kleinerer Fisch und erreicht nur eine Körperlänge von acht Zentimetern. Mit seinen silbernen Schuppen funkelt der Fisch wie ein kleiner Diamant, wenn Sonnenstrahlen auf ihn treffen. Hinzu kommt bei den Männchen die rötliche Iris, die dem Fisch ein außergewöhnliches Aussehen verleiht. Zu seinen Lieblingsspeisen gehören Insekten, kleine Wassertierchen sowie Pflanzen.

Auch für den Bitterling gilt, dass er Artgenossen zum Leben braucht. Denn diese Fischart bewegt sich paarweise durch den Teich. Ohne Partner würde der Bitterling eingehen. Sie sollten mindestens vier der Tiere halten, sodass ein Schwarm entsteht und jeder einen Partner hat. Wenn Sie Platz für mehr Bitterlinge haben, achten Sie bitte auf eine gerade Anzahl. So können sich die Tiere ihren Partner aussuchen und keiner bleibt alleine zurück.

Sommerzeit ist Grillzeit!

Die Sonne scheint, die Temperaturen steigen und die Grillsaison ist eröffnet. Fleisch und Würstchen gehören zu den Klassikern auf dem Rost, aber auch Fisch, Gemüse und Obst werden immer beliebter. Doch egal für welches Grillgut Sie sich entscheiden, es zählt vor allem eines: es muss schmecken!

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten der Zubereitung, die je nach Grillgut variieren können. Gerade hier gibt es einige Punkte zu beachten, um ein gelungenes Ergebnis zu erzielen. Einer der größten Grillfehler besteht beispielsweise im Anstechen mit der Gabel. Dies sollte möglichst vermieden werden, da das Fleisch sonst an Flüssigkeit verliert und so schnell trocken und zäh wird.

Also nicht vergessen: das richtige Zubehör ist der Schlüssel zur erfolgreichen Grillparty.

Grillen mit dem Drehspieß – Knusprig. Knackig. Köstlich!

Der Grillspieß erzeugt eine knusprige Kruste und das Fleisch wird zart.

Spießbraten, Schaschlik, Grillhähnchen – klingt lecker, doch die Zubereitung von Fleischstücken auf dem Grill kann sich als echte Herausforderung darstellen. Ein manueller oder elektronischer Drehspieß bietet da Abhilfe. Fleisch oder Gemüse lassen sich ganz leicht auf dem Spieß befestigen und mithilfe von Fleischklammern sicher in der Mitte befestigen. Durch die Drehung kann sich der Saft gleichmäßig auf dem Grillgut verteilen. So erhält das Essen eine knusprige Kruste und bleibt innen schön saftig.

Es lässt sich praktisch ein ganzes Menü mit dem Drehspieß anfertigen, denn auch Beilagen wie Stockbrot oder Gemüsespieße oder sogar Nachspeisen lassen sich mit dem Drehspieß zubereiten. Wie wäre es zum Beispiel mit gegrillter Ananas? Hierzu wird die Ananas geschält und komplett auf dem Spieß befestigt. Jetzt nur noch 40 Minuten bei niedriger Hitze grillen und schon hat man einen köstlichen und gesunden Nachtisch gezaubert.

Das Grillen an öffentlichen Plätzen

Wer keinen Garten oder Balkon besitzt, grillt schon mal gerne an öffentlichen Plätzen, wie Parkanlagen und Wiesen. Wer auf nicht privatem Gelände grillen möchte, sollte sich im Vorfeld mit den kommunalen Vorschriften vertraut machen. Da offene Feuer in der Regel verboten sind, bieten sich in diesem Fall vor allem mobile Grills und Feuerschalen an. Das Feuer sollte möglichst klein gehalten werden und unter stetiger Aufsicht sein. Achten Sie außerdem darauf, dass der entstehende Rauch keinen Ihrer Mitmenschen belästigt.

Eine Feuerschale aus Gusseisen kann zu einem Grill umfunktioniert werden.

Feuerschalen aus Terrakotta, Ton oder Keramik eignen sich nicht zum Grillen. Sie sollten möglichst aus Edelstahl oder Gusseisen sein, da diese besonders robust, hitzebeständig und wetterfest sind. Ein weiterer Vorteil ist, dass sie sich problemlos reinigen lassen und sehr schnell aufheizen. Feuerschalen sind also nicht nur dekorativ, sondern werden mit dem passenden Zubehör zu einem wahren Grillwunder. Ausgestattet mit dem richtigen Zubehör wie einem Grillrost und passenden Aufsätzen lässt sich die Schale im Handumdrehen als Holzkohlegrill umfunktionieren. Manche Feuerschalen verfügen schon im Vorfeld über Zubehör wie Funkenhauben, die Funkenflug verhindern.

Noch ein kleiner Tipp: Wenn Sie das Grillrost vor dem Grill mit ein wenig Öl einreiben, bleibt das Grillgut nicht daran kleben und es lässt sich einfacher reinigen.