Lecker unterwegs mit dem Dutch Oven

Neue Rezeptideen für die Outdoor-Küche

Camping und gutes Essen passen nicht zusammen? Falsch! Mit dem Dutch Oven Bräter gelingen Ihnen auch in der Outdoor-Küche wahnsinnig leckere Gerichte. Ob Bräter oder Kessel, die Kochutensilien bestehen aus Gusseisen und sind äußerst robust. Durch die hohe Hitzeverträglichkeit eignet sich der Dutch Oven wunderbar für den Einsatz auf Feuerstellen. Denn selbst der direkte Kontakt zur Kohle macht dem schmucken Topf nichts aus.

Vielmehr ist es so, dass der Dutch Oven die Hitze gleichmäßig verteilt und eine ideale Garung erzielt. Je öfter mit dem Bräter gekocht wird, desto besser werden die Gerichte, da eine geschmacksfördernde Ablagerung entsteht. Mit dem Dutch Oven steht dem Kochen in der Natur nichts mehr im Wege.

Gebackene Zucchini aus dem Dutch Oven

Was Sie für 3 Portionen brauchen:

Ein Gaumenschmaus: Gebackene Zucchini
  • Hackfleisch halb und halb, 500 gr
  • 1 große Zucchini
  • grüne Paprika, 2 Stück
  • 2 Zwiebeln
  • Knoblauchzehen, 1-2 Stück
  • 3 Tomaten
  • Mozzarella, 400 gr
  • Rosmarin
  • Thymian
  • 3 TL Butter
  • 1 EL Öl
  • Salz und Pfeffer

Dauer: 30 min. Vorbereitung und 40 min. Kochzeit

So geht’s:

Stellen Sie den Dutch Oven auf die Feuerstelle, damit er vorheizen kann. Nun schneiden Sie die Zutaten klein. Die Zucchini, die Zwiebeln, die Knoblauchzehen, die Paprika und die Tomaten werden zu kleinen Stücken verarbeitet.

Anschließend geben Sie die Butter und das Öl in den Dutch Oven. Es folgen der Knoblauch, die Zwiebeln und das Hackfleisch. Schließen Sie den Deckel und legen Sie 16 Briketts auf ihn. Da dieses Rezept Oberhitze erfordert, werden unter dem Dutch Oven nur 8 Briketts gebraucht.

Braten Sie die Zutaten ungefähr 10 Minuten an. Jetzt geben Sie die Zucchini, die Paprika, die Kräuter sowie Salz und Pfeffer dazu. Lassen Sie alles weitere 5 Minuten kochen. Schließlich legen Sie den Mozzarella auf das Hack-Gemüse-Bett und schließen den Deckel erneut. Das Gericht köchelt nun 30 Minuten vor sich hin und wird dabei von dem Käse überbacken. Guten Appetit!

Apfelkuchen wie von Oma

Zutaten für den Kuchen:

Apfelkuchen – Leckerei aus dem Dutch Oven.
  • Zucker 200 gr
  • Mehl 450 gr
  • Margarine 200 gr
  • 2 Eier
  • 5 bis 6 große Äpfel
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Packung Backpulver
  • Zimt
  • Zusätzlichen Zucker

Dauer: 15 min. Vorbereitung und 60 min. Backzeit

Zubereitung:

Als erstes vermengen Sie die Eier mit dem Zucker, dem Vanillezucker und der Margarine. Zu dieser cremigen Masse geben Sie das Mehl sowie das Backpulver hinzu. Jetzt wird alles nur grob miteinander verrührt. Legen sie den Dutch Oven mit einem passenden Stück Backpapier aus und füllen Sie 2/3tel des Kuchenteigs auf die ausgelegte Fläche. Ziehen Sie mit dem Teig einen 3 cm hohen Rand am Backpapier entlang.

Anschließend schälen Sie die Äpfel und schneiden sie in Spalten. Diese legen Sie nun auf den Teig. Lassen Sie dabei den Rand aus und belegen Sie nur die ebene Fläche. Jetzt bestreuen Sie die Apfelspalten mit Zimt und Zucker. Den restlichen Kuchenteig verteilen Sie als Krümel über die Äpfel. Schließlich kann der Kuchen gebacken werden. Hierfür legen Sie 5 Briketts unter den Dutch Oven und 13 Briketts auf den Deckel. Nach einer Stunde ist der Apfelkuchen fertig und duftet herrlich!

Cremige Kartoffelsuppe mit Käse und Mais

Das benötigen Sie (4 – 6 Portionen):

Cremiger Genuss mit Kartoffeln, Käse und Mais.
  • Kartoffeln 500 gr
  • Mais 600 gr
  • Geriebener Emmentaler 200 gr
  • 3 Zwiebeln
  • Butter 50 gr
  • Milch 500 ml
  • Crème double 750 gr
  • Mehl
  • Salbei
  • Salz und Pfeffer

Dauer: 15 min. Vorbereitung und 30 min. Kochzeit

So wird’s gemacht:

Stellen Sie den Dutch Oven auf die Feuerstelle und heizen Sie ihn vor. Währenddessen schneiden Sie alle Zutaten klein. Wenn der Bräter die richtige Temperatur hat, geben Sie die Butter hinzu und lassen diese schmilzen. Nun kommen die Zwiebeln in den Topf und werden 5 Minuten gedünstet. Rühren Sie dabei immer wieder um, damit die Zwiebeln nicht anbrennen.

Im nächsten Schritt werden die klein geschnittenen Kartoffeln hinzugegeben. Diese werden für 3 Minuten ebenfalls gedünstet. Bestäuben Sie die Kartoffeln nun mit etwas Mehl. Das sorgt später für eine festere Konsistenz der Suppe. Damit sich alles gut verteilt, rühren Sie nun um und füllen Sie die Milch ein. Bevor der Mais hinzu kommt, wird die Suppe mit der Milch aufgekocht.

Erst jetzt kommen der Mais, der Käse, der gehackte Salbei und die Crème double in den Topf hinein. Vermengen Sie alles gut miteinander und lassen Sie die Suppe für 15 bis 20 Minuten köcheln. In dieser Zeit schmilzt der Käse und macht die Suppe schön cremig. Schließlich wird die Suppe mit Salz sowie Pfeffer abgeschmeckt und ist bereit für den Verzehr.

Die Top 10 Werkzeuge

Das sollte in keinem Werkzeugkoffer fehlen

Ein Heimwerker ohne Werkzeug? Das ist nicht nur schwer vorstellbar, sondern absurd. Wer im Heimwerkbereich optimale Ergebnisse anstrebt, braucht das passende Werkzeug. Dabei gibt es so einige Kandidaten, die definitiv in jeden Werkzeugkoffer gehören. Wir verraten Ihnen in unserer Top 10 der Werkzeuge, was bei keinem Heimwerker fehlen sollte.

Platz 1: Die Bohrmaschine

Die Bohrmaschine gehört zu den Lieblingen im Heimwerkerbereich und steht definitiv auf Platz 1 der Werkzeuge. In Kombination mit einer Schlagvorrichtung, kann die Bohrmaschine universell eingesetzt werden. Ob in Kacheln, Dielen oder Beton, für entsprechende Löcher braucht es die Bohrmaschine. Zudem gibt es zahlreiche Aufsätze für die Bohrmaschine, sodass sie sich für die unterschiedlichsten Metall- und Holzarbeiten eignet. Selbst auf dem Bau ist sie bei vielen Arbeiten notwendig.

Akkuschrauber auf Platz 2

Kein Werkzeugkoffer ohne Akkuschrauber.

Ebenso oft gebraucht wie der erste Platz wird unser Platz 2: Der Akkuschrauber. Dabei ist sein Einsatzgebiet vielseitig. Mit einem Akkuschrauber werden Schrauben ohne Kraftaufwand angezogen oder gelöst. Selbst für kleine Bohrungen wird der Akkuschrauber genutzt. Dafür kombinieren Sie ihn mit Bohraufsätzen und schon ist er ein hilfreiches Werkzeug.

Schraubendreher auf dem Treppchen

Wo Bohrmaschine und Akkuschrauber sind, ist der Schraubendreher nicht weit. Immerhin befinden sich in nahezu allen Geräten und überall in der Wohnung Schrauben. Damit diese problemlos manuell gelöst und angezogen werden, braucht es einen Schraubendreher. Des Weiteren gehören unterschiedliche Aufsätze zum Schraubendreher. Mit einer Auswahl an Kreuz-, Schlitz- und Innensechsrund-Aufsätzen sind Sie bestens ausgestattet.

Platz 4 geht an den Meterstab

Sobald es etwas zu messen gibt, darf der Meterstab nicht fehlen. Ob der Abstand zwischen zwei Bohrungen oder die benötigte Länge der Holzbohlen, die Maße müssen genommen werden. Vor allem für eine exakte Kalkulation der Materialbestellung  brauchen Sie verlässliche Größenangaben. Kurzum der Meterstab gehört zu den Top 10 der Werkzeuge.

Fünfter Platz: Schraubenschlüssel

Schraubenschlüssel lösen Muttern.

Damit nicht nur Schrauben kinderleicht gelöst und angezogen werden können, sondern auch die entsprechenden Muttern, braucht es einen Schraubenschlüssel.

Mit einem Satz Ring-oder Maulschlüssel verzweifeln Sie an keiner fest gepappten Mutter mehr. Den passenden Schraubenschlüssel ansetzen und los geht’s.

Auf Platz 6 sind die Zangen

Weiterhin gehört in jeden Werkzeugkoffer eine Auswahl an Zangen. Hierfür sind eine Kombizange, eine Rohrzange, eine Spitzzange sowie ein Seitenschneider grundlegende Bestandteile. Zangen und Seitenschneider sind gerade in den Bereichen Elektronik und Sanitär nicht weg zu denken.

Platz 7 ist scharf

Dadurch, dass im Heimwerk oftmals mit Holz gearbeitet wird, gehört die Säge zu den Top 10 Werkzeugen. Dabei gibt es verschiedene Arten von Sägen. Hierzu gehören der Fuchsschwanz, die Kapp- und Gehrungssäge sowie die Stichsäge. Für welche Sie sich entscheiden, oder ob Sie sich gleich mit allen unterschiedlichen Sägen eindecken, ist Ihnen überlassen.

Hämmern mit dem 8.ten Platz

Der Hammer ist ein Alleskönner.

Eine Baustelle ohne Hammer ist keine richtige Baustelle. Denn der Hammer hilft Nägel zu versenken bzw. zu ziehen. Zudem wird der Hammer zum Meißeln und Montieren genutzt. Falls die eigene Leistung mal nicht reicht, wird der Hammer als Kraftverstärker eingesetzt. Damit ist der Hammer ein Alleskönner.

Platz 9: Winkelschleifer

Sie wollen schleifen, trennen und Material abtragen? Dann kommen Sie an unserem Platz 9 nicht vorbei. Denn dank zahlreicher Scheiben und Aufsätze eignet sich der Winkelschleifer für genau diese Arbeiten. Das kleine Multitalent wird für Metall, Holz und Stein verwendet.

Auf dem 10.ten Platz

Schließlich befindet sich die Schleifmaschine unter den Top 10 der Werkzeuge. Beim Renovieren von Holzoberflächen kommen Sie nicht um eine Schleifmaschine herum. Ob Gartenzaun oder Fensterrahmen, die Schleifmaschine schleift alle Holzoberflächen gründlich. Das ist zum Beispiel für einen neuen Anstrich bei hölzernen Möbeln und Gegenstände notwendig. Nur geschliffene Oberflächen können (neu) gestrichen werden.

DIY Gartenmöbel

Wie Sie Outdoor-Möbel selber bauen

Damit Sie den Anblick Ihres Gartens in vollen Zügen genießen können, brauchen Sie entsprechende Outdoor-Möbel. Denn auf diesen sitzen sie, entspannen, gönnen sich ein Feierabendbierchen und lassen den Tag ausklingen. Dabei wollen Sie natürlich, dass die Möbel mit dem Stil des Gartens harmonieren, gut zur Größe der Terrasse passen, chic aussehen und idealerweise nicht viel kosten. Was sich nach einer Traumvorstellung anhört, können Sie in die Tat umsetzen. Wir erklären Ihnen, wie Sie mit wenigen Handgriffen und geringer Investition Outdoor-Möbel selber bauen.

„Upcycling“ oder neu?

Für den Bau Ihrer Möbel nutzen Sie entweder neue Bohlen und Holzdielen aus dem Baumarkt oder Sie wagen sich an alte Materialien. Letzteres ist das sogenannte „Upcycling“. Das heißt, Sie nehmen Materialien, die für ihren eigentlichen Zweck nicht mehr gebraucht werden und verwandeln diese in etwas Neues. Hierfür eignen sich Europaletten wunderbar. Mit Hilfe der Paletten werden lediglich andere Gegenstände transportiert. Anschließend haben die Paletten ausgedient. Mit einem Upcycling zu Möbelstücken kreieren Sie individuelle Sitzgelegenheiten, die zudem die Umwelt schonen.

Auf die Palette kommt es an

Anfänglich brauchen Sie natürlich das Baumaterial. Damit sich die Paletten für die Umwandlung in Gartenmöbel eignen, achten Sie darauf, dass die Paletten nicht brüchig sind. Ebenfalls sollten die Paletten nicht vollkommen verschmutzt oder vollgesogen mit Feuchtigkeit sein. Haben Sie trockene und stabile Paletten gefunden, kann es los gehen.

Europaletten eignen sich für den Außenbereich.

Unser Tipp: Entscheiden Sie sich für Europoolpaletten bzw. „Europaletten“. Dadurch, dass diese Art der Palette vorbehandelt ist, eignet sie sich am besten für den Außenbereich. Zudem hat die Europalette eine genormte Größe von 120 x 80 x 14,4 cm (L x T x H) für die es mittlerweile passende Outdoor-Polster zu kaufen gibt. Dahingegen sind Einwegpaletten nicht genormt und auch nicht vorbehandelt. Diese Paletten sind eher für den Heimbereich geeignet.

Für einen großen Sessel reichen bereits drei Europaletten aus. Soll ein passender Tisch oder sogar eine ganze Sitzecke entstehen, benötigen Sie natürlich mehr Paletten. Für ein L-Sofa plus Holztisch benötigen Sie 14 Europaletten. Dabei entsteht ein L-Sofa mit einer Seitenlänge von 320 cm bzw. 200 cm.  

So entstehen die Gartenmöbel

Sobald Sie die Europaletten haben, kann das Upcycling beginnen. Zunächst werden die Paletten gereinigt. Dafür nutzen Sie einen Hochdruckreiniger oder alternativ eine Wurzelbürste samt Wasser sowie manuelles Schrubben. Sind die Paletten nur oberflächlich schmutzig, reicht auch ein einfaches Abbürsten. Anschließend muss das Holz durchtrocknen.

Nun werden alle Unebenheiten wie Nägel oder Schraubköpfe entfernt. Falls nötig, flexen Sie die Unebenheiten weg. Jetzt kann geschliffen werden. Mit entsprechendem Schleifwerkzeug glätten Sie alle Oberflächen. Die eckigen Kanten runden Sie leicht ab, um abstehende Holzsplitter zu vermeiden. Da wirklich jede Oberfläche geschliffen werden soll, verwenden Sie für grobe Fugen und Zwischenräume entweder einen Winkelschleifer oder einen Bürstenaufsatz.

Jetzt kommt Farbe ins Spiel

Zwei Schichten Farbe sollten es sein.

Wenn die Paletten gründlich vorbereitet wurden, kann gestrichen werden. Beliebt sind Palettenmöbel in Weiß. Doch auch die natürliche Holzoptik hat viele Fans. Wofür Sie sich auch entscheiden, meiden Sie Lacke oder Latexfarben. Immerhin sollen die Gartenmöbel robust sein und lange frisch aussehen. Unter Lacken und Latexfarben kann das Holz allerdings nicht „atmen“ und Ihre Arbeit wäre umsonst gewesen. Bedenken Sie auch, dass Lein- sowie Olivenöl, Wachs oder Wandfarben nicht wetterfest und damit nicht für den Außenbereich geeignet sind.

Entscheiden Sie sich für eine deckende Farbe, reichen zwei Schichten aus.  Anschließend wird die Farbbehandlung mit einer wasserbasierten, transparenten Holzlasur veredelt. Somit ist das Holz optimal vor äußeren Einflüssen geschützt.  Bei der Lasur gilt: Lieber zu viel, als zu wenig. Lassen Sie eine Stelle beim Lasieren aus, kann Feuchtigkeit ins Holz hinein sickern. Aufgrund der restlichen Lasierung entweicht diese Feuchtigkeit jedoch nicht wieder.

Alles miteinander verschrauben

Paletten werden zu individuellen Möbelstücken.

Schließlich werden aus den gestrichenen Paletten Gartenmöbel. Bereits aus drei Paletten entsteht ein individuelles Möbelstück. Dafür setzen Sie zwei Paletten bündig aufeinander und verschrauben diese. Eine weitere Palette wird senkrecht hinter diese Konstruktion gestellt und ergibt die Rückenlehne. Auch diese fixieren Sie mittels Holzschrauben an der Unterkonstruktion.

Wollen Sie höher sitzen, können Sie mehr als zwei Paletten als Unterkonstruktion verwenden. Zudem kann eine ganze Sitzecke entstehen: Bauen Sie mehrere der 3er-Paletten-Konstruktionen und verbinden diese, entsteht eine große Sitzlandschaft. Mit zwei weiteren übereinander geschichteten Paletten erschaffen Sie den passenden Tisch. Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf und erschaffen Sie Möbel, die perfekt zu Ihnen und Ihrem Garten passen!

Unkraut los werden – ohne Chemie

Blühende Stauden, saftig grüner Rasen, Sonnenschein, was kann es Schöneres geben? Das alles finden Sie im Garten. Allerdings gibt es dort auch kleine Miesmacher: Das Unkraut! Ein Gleichgewicht aus gepflanzten Beeten und wilden Bereichen wirkt nicht nur optisch erfrischend, sondern ist auch für die heimische Tierwelt gut. Doch wenn sich Löwenzahn und Co. unkontrolliert verbreiten und nicht mehr viel vom eigenen Beet zu sehen ist, dann beginnt oftmals der Kampf gegen das Unkraut.

Die Top 7 Unkräuter

Geliebt und gehasst: Löwenzahn.

Den ersten Platz belegt der Löwenzahn. Mit seinen zackig geformten Blättern und den knallig gelben Blüten ist der Löwenzahn eine hübsche Pflanze. Sie bietet Nahrung für Insekten und kann auch selbst für uns Menschen zu einem schmackhaften Salat verarbeitet werden. Jedoch führt seine Genügsamkeit dazu, dass Löwenzahn nahezu überall wächst. Ob in Fugen, an Wänden, selbst auf Beton findet die kleine Pflanze noch einen Lebensraum.

Das zweite nervige Unkraut ist die Distel. Ebenfalls eine tolle Nahrungsquelle für Insekten, kann die Distel leider zur Plage werden. Mit ihren tiefen Wurzeln ist die Distel zäh und kann auch in fast jeder Umgebung wachsen.

Des Weiteren gehört Giersch zu den Top Unkräutern. Denn entfernen Sie nur ein kleinen Teil der Wurzel nicht mit, treibt die Pflanze aus und verbreitet sich erneut. Jedoch kann Giersch ähnlich wie Spinat verarbeitet werden und ist daher auch als Nutzpflanze beliebt. Außerdem gibt es noch das Moos. Dieses Unkraut finden Sie im Rasen, zwischen Steinen, in Fugen und überall dort, wo sich Feuchtigkeit gut sammeln kann.

Brennnessel gehört zu den Top 7 Unkräutern

Darüber hinaus gibt es die Brennnessel als eines der nervigsten Unkräuter. Zwar ist die Nessel eine wirksame Heilpflanze, doch auf der Terrasse und im Beet ist sie eher lästig. Vor allem, da sie mit ihren Brennhaaren bei Berührungen unangenehme Pusteln hinterlässt.

Harmloser ist der Klee auf dem sechsten Platz. Klee breitet sich schnell aus und ist oft ein Zeichen dafür, dass es einen Nährstoffmangel im Boden gibt. Schließlich gehört auch der Ackerschachtelhalm zu den nervigsten Unkräutern, da er sehr robust ist.

Das können Sie tun

Um das nervige Unkraut aus dem Garten fern zu halten, muss es nicht immer Chemie sein. Am besten beugen Sie direkt beim Anlegen des Gartens vor. Dafür gibt es sogenanntes Unkrautvlies. Hierbei handelt es sich um einen atmungsaktiven Stoff, der die Grundlage für anzulegende Beete ist.

Dort, wo ein Beet angelegt werden soll, bereiten Sie den Boden vor und bedecken ihn anschließend mit dem Vlies. Für Blumenbeete machen Sie Kreuzschnitte in das Vlies, um an den geschnittenen Stellen die Pflanzen ins Erdreich zu setzen. Nachdem das Beet bepflanzt wurde, wird alles mit Erde oder Mulch bedeckt. Somit können die Pflanzen in den Mutterboden wurzeln, aber das Unkraut kommt nicht durch das Vlies. Dafür sorgt die hohe Reißfestigkeit des Materials. Zudem entzieht das Vlies dem darunterliegenden Unkraut das Licht und hindert das weitere Wachstum. Auf diese Weise geht das Unkraut ein.

Unkraut kann vom Rasen in die Beete „wandern“.

Falls Sie Ihre Beete nicht wirklich vom Rasen getrennt haben, können Sie das mit Rasenkanten nachholen. Mittels solcher Rasenkanten entstehen saubere Übergänge und die Begrenzungen dienen als Wurzelsperre. So verhindern Sie, dass Unkräuter vom Rasen in die Beete wachsen.

Falls Ihre Terrassenplatten von begrünten Fugen übersät sind, können Sie einen Unkrautbrenner nutzen. Dieser lässt das Eiweiß der Pflanzenzellen gerinnen und bringt die Zellwände zum Platzen. Dadurch vertrocknet das Unkraut und kann sich nicht regenerieren. Abschließend fegen Sie die verbrannten Pflanzenreste zusammen und entsorgen Sie. Diese Methode eignet sich wunderbar für Terrassen, Gehwege und für Pflasterfugen auf Einfahrten.

Ratgeber: Wie Sie Ihr Auto selbst lackieren

Den Lack eines Fahrzeugs zu beschädigen geht ganz schnell: Ein Einkaufswagen, spielende Kinder oder der eigene Autoschlüssel und schon ist es passiert. Dabei können Sie diese ärgerliche Situation nutzen, um sich selber im Lackieren zu versuchen. Allerdings sei an dieser Stelle gesagt, dass eine Lackierung in Handarbeit nicht mit einer professionellen Lackierung vergleichbar ist. Doch wenn Sie sich ausprobieren wollen und es nicht schlimm wäre, falls es nicht perfekt wird, dann werden Sie viel Freude haben, Ihr Auto selber zu lackieren.

Ein Probelauf hilft

Alte, angerostete Autos sind tolle Übungsobjekte.

Falls Sie die Möglichkeit haben, an einem ausrangierten Wagen zu üben, dann wäre das großartig. Beispielsweise ein angerosteter Sprinter, Ducato oder Transit sind tolle Übungsobjekte. Hier kann nichts schlimmer gemacht und verschiedene Handgriffe getestet werden. Jedoch geht es auch ohne Übung. Wie? Das verraten wir Ihnen.

Lackieren: Verschiedene Möglichkeiten

Übrigens ist Lackieren nicht gleich Lackieren. Denn es existieren mehrere Verfahren, um ein Auto farblich aufzufrischen. Hierzu gehören die Sprühlackierung, das Rollen und die Folierung. Erstere gehört zu den klassischen Lackierarbeiten.

Sprühlack, rollen oder Folie: Sie haben die Wahl.

Beim Sprühlackieren wird der Lack, wie der Name bereits verrät, gesprüht. Für kleinere Schadstellen kann bereits eine Sprühdose ausreichen. Falls großflächiger gearbeitet wird, braucht es eine Sprühpistole, einen Kompressor und einen Mischeimer für die Farbe.

Im Gegensatz dazu kommt das Rollieren eines Autos mit einfacheren Utensilien aus. Neben einer entsprechenden Farbrolle (je nach Oberfläche) benötigen Sie eine Malerwanne, Zeitungspapier und Lack. Die Oberfläche des Fahrzeugs wird wie bei einer Renovierung angestrichen.

Schließlich gibt es noch die Variante der Folierung. Dabei wird eine Lackfolie auf die entsprechende Stelle des Autos gezogen. Dabei ist Fingerspitzengefühl gefragt, da die Folie ohne Blasen aufgezogen werden muss.

So lackieren Sie selbst

Bevor Sie Ihrem Auto einen frischen Lack verleihen, geht es an die Vorbereitung. Immerhin macht eine gute Vorbereitung 90 % beim Auto selbst lackieren aus. Seien Sie genau und planen Sie alles detailliert. Damit ersparen Sie sich nicht nur schlechte Ergebnisse, sondern auch die Zeit, um die Patzer wieder zu reparieren.

Erstens: Das Auto muss blitzen

Eine gründliche Reinigung ist das A und O.

Top Ergebnisse erfordern ein sauberes Auto. Die Oberfläche des Wagens muss blitzsauber sein. Es reicht nicht, wenn Sie mit einem trockenen Lappen den Staub abwischen. Am besten wählen Sie eine Handwäsche. Denn die Oberfläche muss richtig sauber sein. Allerdings achten Sie bitte darauf, dass in der Waschstraße das Heißwachs ausgeschaltet ist. Mit dieser Oberflächenbehandlung kann das Auto nicht lackiert werden.

Im zweiten Schritt wird demontiert

Wenn es geht, demontieren Sie so viele Komponenten Ihres Wagens wie möglich: Scheibenwischer, Antenne, Zierleisten, Blinker, Lichter, Waschdüsen und Radkappen. Alles, was entfernt werden kann, wird demontiert. Denn das, was sich nicht am Fahrzeug befindet, wird auch nicht mit lackiert.

Das Abkleben

Trotz Demontage gibt es genügend Komponenten, die nicht mit lackiert werden sollen.  Deswegen geht es nun ans Abkleben. Mit einem hochwertigen Kreppband kleben Sie die Autoscheiben samt Gummis ab. Zudem werden durch die Demontage entstandene Hohlräume an den Rücklichtern und Autoscheinwerfen ebenfalls abgeklebt. Jedoch orientiert sich das Abkleben auch an Ihrem Vorhaben. Wollen Sie nur eine bestimmte Stelle der Oberfläche lackieren, ist dieser Schritt weniger zeitintensiv für Sie, als bei einer Lackierung des gesamten Fahrzeugs.

Das gehört dazu: Beulen, Schleifen und Entfetten

Beulen müssen vor dem Lackieren entfernt werden.

Auch wenn eine Lackierung dem Wagen einen frischen Charakter verleiht, so betont die Lackierung jedoch etwaige Beulen. Deswegen beseitigen Sie im vierten Schritt unschöne Beulen. Setzen Sie auf intensives Ausbeulen und wenig Spachtelmasse. Mit dieser Vorgehensweise sichern Sie sich die besten Ergebnisse.

Nun kommt der Feinschliff

Zur perfekten Vorbereitung für die Lackierung gehört das Abschleifen. Nur mit einer angerauten Oberfläche kann der neue Lack auf der alten Farbe haften. Für hervorragende Ergebnisse setzen Sie auf 400er und 600er Schleifpapier. Das ganze ergänzen Sie mit einem Schleifklotz. Dabei ist reine Handarbeit gefragt, da Sie so die richtige Kraft einbringen können. Der Farbauftrag ist je nach Stelle verschieden. Setzen Sie eine mechanische Schleifmaschine ein, passiert es schnell, dass Sie bis aufs Blech herunter schleifen.

Alles fettfrei waschen

Nachdem Sie geschliffen und gespachtelt haben, ist die Oberfläche mit Staub übersät. Daher nutzen Sie nun einen Silikonreiniger. Dieser entfettet das Auto vollkommen. Hierbei sollten Sie nicht sparen. Verwenden Sie den Silikonreiniger großzügiger und das Auto ist perfekt für die Lackierung vorbereitet.

Vom Arbeitsplatz zum Finish

Für die Lackierung darf ein geeigneter Arbeitsplatz nicht fehlen.

Um das Auto selbst zu lackieren, muss nicht nur die Oberfläche des Wagens vorbereitet werden, sondern auch der Arbeitsplatz. Sie brauchen einen Ort mit einem Dach, damit der frische Lack nicht durch Regen, Laub, Insekten, Staub oder andere Gegebenheiten beschädigt wird.

Während einer Lackierung mit Sprühlack entsteht Farbnebel. Bedenken Sie das bei der Wahl des Arbeitsplatzes und kleben Sie entsprechend ab. Beispielsweise ist ein Car-Port ein guter Arbeitsplatz zum Lackieren.

Das Finish für den Lack

Wenn Sie die Oberfläche des Autos Schritt für Schritt vorbereitet und lackiert haben, geht es nun ans Finish. Dafür nutzen Sie ein sehr feines Schleifpapier. Damit gehen Sie über die Lackierung und vollenden Ihre Arbeit mit dem Auftragen einer Politur. Dieser letzte Schritt wertet die Wirkung des Lacks auf. Doch nutzen Sie dieses Finish keinesfalls für matten Lack. Denn ein Mattlack wird durch erneutes Schleifen sowie eine Politur nur beschädigt.

Nun sind Sie dran

Schließlich sind Sie an der Reihe: Sie entscheiden, welche Art der Lackierung es sein soll. Nichtsdestotrotz haben die drei Varianten einiges gemeinsam. Denn sie alle ermöglichen eine günstige, schnelle und kreative Alternative zur herkömmlichen Lackierung in der Werkstatt. Wenn Sie sich gerne selber handwerklich betätigen, zwei Tage Zeit und ein kleines Budget mitbringen, dann ist das Auto selbst zu lackieren genau das Richtige.

Der Gartenteich und die Flachwasserzone

Welche Pflanzen sind geeignet?

Ein Gartenteich gliedert sich in verschiedene Zonen. Jeder dieser Abschnitte hat seine eigenen Merkmale und Ansprüche. Daher auch die Flachwasserzone. Sie schließt sich an die Ufer- und Sumpfzone an. Demgemäß ist die Zone der erste Bereich im Gartenteich, der ständig im Wasser steht.

Die Flachwasserzone ist mindestens 20 bis 60 cm tief und 30 bis 50 cm breit. Entsprechend müssen bei der Tiefe die unterschiedlichen Wetterverhältnisse bedacht werden. Denn auch bei Hitze sollte sich in dieser Zone Wasser befinden. Immerhin stehen in diesem Bereich nur Pflanzen, die permanent Wasser benötigen. Kurzum: Pflanzen der Flachwasserzone vertragen keine noch so kurze Austrocknung.

Keine Algen dank Flachwasserzone

Die Flachwasserzone spielt eine wichtige Rolle bei der Gesundheit des Gartenteichs. Immerhin sind in dem Flachwasserbereich die meisten algenverhindernden Pflanzen angesiedelt. Denn die Teichpflanzen nehmen überschüssige Nährstoffe aus dem Wasser und dem Boden auf. Während die gepflanzten Gewächse gedeihen, fehlt es den Algen an Nährstoffen.

Wenn es keine Pflanzen in dem Bereich gäbe, würde der Nährstoffgehalt in Kombination mit Sonne zu einem Algenbefall führen. Anders gesagt: Wird die Flachwasserzone optimal bepflanzt, fehlen die Nährstoffe für ein Algenwachstum. Somit trägt die Flachwasserzone bedeutend zum ökologischen Gleichgewicht im Gartenteich bei.

Welche Pflanzen sind geeignet?

Die Sumpfschwertlilie gehört zu den beliebtesten Pflanzen der Flachwasserzone.

In der Flachwasserzone befinden sich größtenteils Pflanzen, die teilweise oder ganz über die Wasseroberfläche hinauswachsen. Dennoch befinden sich ihre Wurzeln im Wasser. Das heißt, sie brauchen einen ständigen Wasserkontakt. Wohingegen im tieferen Bereich bereits Pflanzen angesiedelt sind, die ständig untergetaucht bleiben. Doch welche Pflanzen sind für den Flachwasserbereich des Gartenteichs geeignet?

Pflanzen für die Flachwasserzone

  • Froschlöffel
  • Hechtkraut
  • Igelkolben
  • Kalmus
  • Kardinalslobelie
  • Rohrkolben
  • Pfeilkraut
  • Schwanenblume
  • Sumpfschwertlilie
  • Tannenwedel
  • Teich-Schachtelhalm
  • Teichsimse
  • Wasserlobelie
  • Zungen-Hahnenfuß
  • Zwergkalmus
  • Zwerg-Rohrkolben
  • Zwerg-Seerose

Aufgepasst bei der Pflanzenwahl

Die Pflanzen in der Flachwasserzone sind robuste Gewächse mit einem regen Wachstum. Zum Beispiel Rohrkolben und Schilf wachsen gerne bzw. viel. Dementsprechend sollten sie nur für größere Gartenteiche genutzt werden. Infolge würde kleinere Gewässer schnell zuwachsen. Gute Alternativen sind die kleineren und zahmeren Verwandten dieser Pflanzen.

Beispielsweise entsteht mit Zwerg-Rohrkolben und Zwergkalmus weniger Arbeit bzw. Rückschneidebedarf. Allerdings haben auch die Pflanzen mit Hang zum regen Wachstum ihren Reiz. So überzeugt zum Beispiel der Zungen-Hahnenfuß mit leuchtenden Blüten und der Igelkolben zeigt hübsche Fruchtstände.

Unser Tipp: Setzen Sie stark wachsende Gewächse in Pflanzgefäße. In diesen geschlossenen Behältern haben die Pflanzen genügend Platz sich zu entfalten ohne sich unkontrolliert auszubreiten. Damit verhindern Sie auch, dass diese Pflanzen langsamer wachsende Gewächse verdrängen.

Der Gartenteich und seine Technik

Sie wollen sich Ihren Traum vom eigenen Gartenteich erfüllen, brauchen aber noch einige nützliche Informationen rund um die richtige Teichtechnik? Dann ist dieser Blogbeitrag genau das, wonach Sie suchen. Denn wir erklären, warum Sie Technik in Ihrem Gartenteich brauchen und wie Sie die Technik auswählen, damit Ihr Teich optimal läuft. Immerhin handelt es sich beim Gartenteich um ein künstlich angelegtes Gewässer. Das heißt, der Teich funktioniert nicht alleine, sondern ist auf etwas Unterstützung angewiesen. Deshalb ist der Einsatz einer Teichpumpe und entsprechendem Filter nötig.

Warum brauchen Sie eine Teichpumpe?

Natürliche Gewässer werden von Bächen und Quellen mit frischem Wasser versorgt. Damit bekommen Teiche in der freien Natur immer wieder Anreicherungen mit Sauerstoff. Deshalb bleiben natürliche Teiche im Gleichgewicht und sind nicht auf Hilfe angewiesen. Wohingegen ein angelegter Teich in der Regel nicht über solche Zuflüsse verfügt und den Sauerstoff anderweitig bekommen muss. Kurzum: Diese Aufgabe übernehmen Pumpen und Filter in Ihrem angelegten Gartenteich.

Wie wichtig ist Sauerstoff?

Also Teichtechnik säubert das Wasser und reichert es gleichzeitig mit Sauerstoff an. Doch wozu der Sauerstoff? Ganz klar: Zum Leben. Wie es auf der Erde ohne Sauerstoff kein Leben geben kann, so ist es auch unter Wasser. Die Mikroorganismen, die sich im Wasser bilden und zum Ökosystem Teich beitragen, können nicht ohne Sauerstoff leben. Des Weiteren überleben auch Fische nicht in sauerstoffarmen bis sauerstofflosen Regionen im Teich. Hinzu kommt, dass Sauerstoffmangel zahlreiche Fischkrankheiten begünstigt.

Zum Beispiel darf der Sauerstoffgehalt im Wasser für die Haltung von Kois niemals unter 6 mg/l sinken.

Welche Pumpe brauchen Sie?

Damit diese Frage beantwortet werden kann, spielt die Größe Ihres Gartenteichs eine Rolle. Denn die Teichtechnik muss die passende Menge Wasser anreichern bzw. filtern können. Was nützt Ihnen eine schwache Aquarienpumpe, wenn Sie einen kleinen See im Garten angelegt haben? Daher ist es wichtig, die Größe des Gewässers mit der Pumpenleistung in Einklang zu bringen. Zusätzlich zur Teichgröße ist die Wahl des Filters auch von der Teichgestaltung abhängig. Genauer gesagt, fließen die Bedürfnisse der Pflanzen sowie Teichbewohner mit in die Wahl der Technik.

Guter Filter für viele Fische

Möglicherweise tummeln sich in Ihrem Teich viele verschiedene Fische. Dann sollten Sie auf ein leistungsstärkeres Filtersystem setzen. Im Falle eines Koiteichs braucht es definitiv einen starken Filter, da die farbenfrohen Karpfen ansonsten schnell im Trüben schwimmen. Außerdem erspart Ihnen eine entsprechende Filteranlage viel Arbeit und es bleibt mehr Zeit, um am Gartenteich zu entspannen. Deshalb sind Gartenteichpumpen und Filter in jedem Fall  lohnende Anschaffungen.

Übrigens: Über den Winter sollte die Pumpe nicht im Gartenteich bleiben. Stattdessen holen Sie die Pumpe im späten Herbst aus dem Teich und reinigen sie gründlich. Anschließend wird die Pumpe in einem Eimer Wasser an einem geschützten Ort gelagert. Hierfür eignet sich zum Beispiel der Keller. Während der Überwinterung darf die Pumpe nicht trocken lagern. Ansonsten wird sie funktionsuntüchtig.

Noch mehr Sauerstoff

Fontänen sorgen für mehr Sauerstoff im Wasser.

Während Pumpen sowie Filter im Verborgenen das Wasser säubern und mit Sauerstoff anreichern, gibt es auch dekorative Möglichkeiten, um die Qualität des Wassers zu verbessern. Immerhin ist der Sauerstoffgehalt für einen gesunden Gartenteich sehr wichtig. Hierfür können Springbrunnen und Fontänen eingesetzt werden. Diese Installationen sehen gut aus, haben eine beruhigende Wirkung durch ihr Plätschern und reichen das Wasser kontinuierlich mit Sauerstoff an.

Jedoch muss beim Anbringen von Fontänen darauf geachtet werden, wo das aufgewirbelte Wasser landet. Denn einige Pflanzen mögen es gar nicht, ständig von Wasserspritzern getroffen zu werden und gehen ein. Beispielsweise die Seerose gehört zu diesen sensiblen Gewächsen. Daher sollten Fontänen und empfindliche Pflanzen ihre eigenen Bereiche im Gartenteich bekommen. Auf diese Weise verbinden Sie das Nützliche mit dem Schönen.

Update: Do it yourself Insektenbeet

Was hat sich im Sandkasten-Insektenbeet getan?

Inzwischen sind knapp 4 Wochen vergangen, seit wir Ihnen von unserem Projekt „Insektenbeet“ berichtet haben. Denn wer sagt, dass Sandkästen nur etwas zum Spielen sind? Immerhin kann ein Sandkasten auf die unterschiedlichsten Arten umfunktioniert werden und der heimischen Natur helfen. In diesem Sinne haben wir einen Sandkasten in ein Do it yourself Insektenbeet verwandelt. Damit bekommen nicht nur Bienen, Hummeln oder Schmetterlinge ihren eigenen Platz zum Futtern, sondern hier können Sie auch Ihren Kindern die Welt der Insekten näher bringen.

Sind die Pflanzen gewachsen?

Aber wie! Während die Größenunterschiede bei den mehrjährigen Stauden nicht so sehr auffallen, ist das Wachstum bei den Pflanzensamen nicht zu übersehen. Allerdings sind alle gesetzten Pflanzen gewachsen. Die Berg-Flockenblumen haben Knospen bekommen und an den Spornblumen lassen sich bereits die Blütenfarben erahnen. Zudem hat der Steppen-Salbei einen Wachstumsschub erlebt und die Katzenminze beginnt ihre „Arme“ auszustrecken.

6 Wochen nach dem Pflanzen: Im Sandkasten ist einiges los.

Unter den Pflanzensamen ist regelrechtes Chaos ausgebrochen: Die verschiedensten Pflänzchen strecken ihre Köpfe nach oben. Es lassen sich Kornblumen, rote Sonnenblumen und Dill erahnen. Damit wäre unter den Pflanzen nicht nur Nahrung für die Insekten, sondern auch für ihre Larven. Beispielsweise Dill ist eine beliebte Nahrungsquelle für die Raupen des Schwalbenschwanzes. Dabei handelt es  sich um einen selten gewordenen gelben Schmetterling mit schwarzen, blauen und roten Akzenten.  

Entwicklung im Vergleich

So schnell werden aus Samen kleine Pflanzen.

Nach insgesamt 6 Wochen ist aus dem anfangs leer wirkenden Sandkasten ein richtiger Dschungel geworden. Es dürfte nicht mehr lange dauern, bis ein Meer aus Blüten entsteht.

Übrigens hat sich der Sandkasten bisher klasse bewährt. Einerseits befindet sich das Beet etwas erhöht und macht ein Arbeiten sowie Beobachten auf angenehmer Höhe möglich. Andererseits hat sich bisher keine einzige Schnecke in das Insektenbeet verirrt. Während es Pflanzensamen im herkömmlichen Beet schwer haben über einen Zentimeter hinauszuwachsen, sind einige der Pflänzchen im Sandkasten bereits 30 Zentimeter hoch. Außerdem mögen Schnecken Lupine und Salbei. Doch auch diese Gewächse sind verschont geblieben.

Ihr eigenes Insektenbeet

Also los: Es ist noch nicht zu spät, ein eigenes Insektenbeet anzulegen. Mit einem Sandkasten, etwas Erde und Pflanzensamen können Sie jeder Menge Insekten helfen.

Der Sumpfbereich im Gartenteich

Die richtige Bepflanzung

Der Gartenteich ist etwas fürs Auge und für die Seele. Hier kann entspannt sowie beobachtet werden und das direkt im heimischen Garten. Doch ein Gartenteich bedeutet nicht nur Wasser, sondern auch eine vielfältige Bepflanzung. Die Vegetation gliedert sich im Gartenteich in unterschiedliche Bereiche. Eine davon ist der sogenannte Sumpfbereich. Dieser schließt sich an die Uferzone an und ist eine flache sowie breite Zone. Der Sumpfbereich sollte maximal 30 cm breit sein und eine Tiefe zwischen 10 bis 20 cm besitzen.

Wo sich das Leben tummelt

Der Sumpfbereich ist Lebensmittelpunkt verschiedener Amphibien, Insekten und Vögel. Darunter befinden sich unter anderem Frösche, Kröten, Molche und Libellen. Folglich ist es wichtig, dass die Bepflanzung stimmt. Dafür braucht es für die Tiere das richtige Maß, um sich gut zwischen den Pflanzen verstecken und sich dennoch problemlos durch die Bepflanzung fortbewegen zu können. Das heißt, für die richtige Bepflanzung der Sumpfzone müssen die Bereiche Optik und Tierwelt in Einklang gebracht werden. Mit der optimalen Pflanzenauswahl gelingt ein harmonischer Übergang vom Festland hinein ins kühle Nass. Immerhin stellt der Sumpfbereich die Verbindung von Land zu Wasser her. Welche Pflanzen sind also geeignet, um den Teich in den Garten einzubinden und ihn nicht wie eine große Pfütze aussehen zu lassen?

Typisch für den Sumpfbereich

Es ist typisch für die Sumpfzone, dass der Wasserstand schwankt. Diese charakteristische Schwankung beträgt zwischen 0 bis 10 Zentimeter. Das heißt, dass die Pflanzen im Sumpfbereich mal im Trockenen stehen können und auch Überschwemmungen gewohnt sind. Allerdings gilt diese Überflutung nur für Wurzeln und Stamm. Die Blüten und Blätter befinden sich bei den Pflanzen im Sumpfbereich oberhalb der Wasserlinie. Diese Bedingungen sind nicht für jede Pflanze gemacht. Doch es gibt genügend prachtvolle Gewächse, die diese Abwechslung des Wasserstands vertragen.

Passende Pflanzen für die Sumpfzone

Hierzu gehören zum Beispiel:

  • gelbe Sumpfdotterblume
  • blaues Sumpf-Vergissmeinnicht
  • Wiesen-Knöterich
  • rote Kardinals-Lobelie
  • Wasser-Minze
  • Zwerg- und Korkenzieher-Binse
  • Schwertlilienarten wie die Amerikanische Sumpf-Iris und die Asiatische Sumpf-Iris
  • Blutweiderich
  • Krauses Laichkraut
  • Gauklerblume
  • Sumpfcalla
  • Wollgras
  • Sumpffarn
  • Mädesüß
  • Laugenblume
  • Sumpf-Schachtelhalm

Diese Pflanzen vertragen nasse „Füße“ und machen aus jedem Teich ein Schmuckstück.

Eine Schwertlilie erstrahlt im Sumpfbereich mit ihren kräftigen Farben.

Worauf es ankommt: Der Boden

Mit dem wechselnden Wasserstand kommen die Sumpfpflanzen zurecht. Doch ein paar Ansprüche haben auch Pflanzen für den Sumpfbereich: Sie brauchen einen speziellen Boden. Die meisten Gewächse für die Sumpfzone benötigen einen leicht sauren bis neutralen Boden. Zudem sollte der Standort kalkfrei bzw. mindestens kalkarm sein. Generell ist die Kombination aus Gartenteich und Kalk nicht gut, da Kalk das Algenwachstum fördert. Breiten sich Algen im Gartenteich aus, ersticken sie die Sumpfpflanzen.

Die beste Wahl für den Boden ist ein Lehm-Humus-Gemisch. Dieser Boden hält die Feuchtigkeit, was gerade bei einem niedrigen Wasserstand optimal ist. Bei einem Sandboden würde der Bereich komplett austrocknen und die Pflanzen verdursten. Um die Pflanzen im Sumpfbereich gesund über den Winter zu bringen und die Bodenfeuchtigkeit auch in der kalten Jahreszeit zu halten, kann das Beet mit Laub oder Rindenmulch abgedeckt werden. Diese Schicht wird im Frühjahr einfach wieder entfernt. Ohne diesen Schutz sollte die Sumpfzone im Winter bis zum Frühjahrsbeginn regelmäßig gewässert werden.

Zeit zum Pflanzen

Wer einen Gartenteich neu anlegt und ihn bepflanzen will oder bei seinem eingefahrenen Gewässer neue Pflanzen setzen mag, der sollte das zwischen Mitte April und Mitte Mai machen. In diesem Zeitraum gehen die Pflanzen am besten an. Das Wasser und der Boden sind in diesen Monaten nicht mehr gefroren, sondern soweit erwärmt, dass Pflanzen anwachsen können. Beim Einsetzen neuer Pflanzen müssen alle Triebspitzen aus dem Bodensubstrat hinausragen. Damit das gelingt, wird ein breites sowie tiefes Pflanzloch ausgehoben. Das Loch muss so groß sein, dass sich die Wurzeln ungehindert entfalten können. Anschließend wird der Boden leicht angedrückt, aber keinesfalls stark verdichtet. Bei der Bepflanzung sollten die Dimensionen der einzelnen Pflanzen bedacht werden und nicht wahllos gepflanzt werden.

Fragen Sie sich: Welche Pflanze wird groß, welche bleibt klein und welche ist konkurrenzstark. Wer diese Aspekte beachtet und die Pflanzen dementsprechend anordnet, hat lange Zeit viel Freude an seinem Sumpfbereich.

Stützrad für Wohnwagen oder Anhänger

Darauf kommt es an!

Ein Stützrad bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihren Anhänger oder Ihren Wohnwagen beweglicher zu machen. Beispielsweise kann der Wohnwagen mit dem richtigen Stützrad von Hand bewegt werden. Folglich erleichtert Ihnen ein Stützrad nicht nur die Arbeit, sondern spart auch Zeit. Zudem ist solch ein Rad für ein sicheres Abstellen unerlässlich. Sollte der Anhänger eine Stützlast von mehr als 50 Kilogramm überschreiten, ist laut Straßenverkehrs-Zulassungsordnung die Anbringung eines Stützrads erforderlich.

Warum ein Stützrad?

Jedenfalls sind die Vorteile eines Stützrads vielfältig. Neben dem Arbeits- und Zeitersparnis bringt ein Stützrad vor allem Sicherheit mit sich.  Denn das Rad sorgt für einen geraden Stand des abgekuppelten Anhängers und verhindert, dass der Anhänger auf die Deichsel kippen kann. Nichtsdestotrotz: Wer bisher noch kein Stützrad hat, kann dennoch von den zahlreichen Vorteilen profitieren. Denn ob Wohnwagen, Trailer oder Kastenanhänger, ein Stützrad kann nachträglich angebaut werden.

Das richtige Stützrad finden

Bei der Wahl des Stützrads ist die Tragkraft das entscheidende Kriterium. Denn das Stützrad nimmt einen beachtlichen Teil des Gewichts vom Anhänger auf. Deswegen gilt als erster Schritt, die Stützlast des Anhängers herauszufinden. Entsprechende Angaben sind in der Zulassungsbescheinigung Teil I zu finden. Die gängigsten Stützlasten betragen bei kleineren Lastanhänger (offene/ geschlossene Kastenanhänger) 50 oder 75 kg und bei Wohnwagen (größenabhängig) zwischen 75 bis 200 kg.

Der Aufbau eines Stützrads

Stützrad
Mit einem Stützrad kann von Hand rangiert werden.

Das Stützrad verfügt über eine stabile Halterung aus Stahlrohr. Die Materialwahl ermöglicht es dem Rad, auch große Gewichte sicher zu stützen. Andere Materialien könnten bei solchen Lasten einknicken. Abhängig von der Tragkraft beträgt der Durchmesser des Stahlrohrs zwischen 30 bis 70 Zentimeter.

Damit das Rohr langlebig und robust ist, wird eine entsprechende Beschichtung verwendet. Hierfür sind das galvanische Verzinken und Feuerverzinken die gängigsten Methoden. Die Länge des Stahlrohrs variiert ebenfalls. Auf dem Markt sind Maße zwischen 50 Zentimeter bis hin zu über einen Meter zu finden. Für noch mehr Stabilität besteht die Rohrhalterung aus einem Innen- und einem Außenrohr. Die gesamte Länge kann mit einer Drehkurbel stufenlos in einem Bereich von 20 bis 50 Zentimeter verändert werden.

Unterschiede beim Stützrad

Der Aufbau einzelner Stützräder ist ziemlich ähnlich. Die Unterschiede sind in der Bereifung, dem Material der Felgen und dem Durchmesser zu finden. Es gibt sowohl Stützräder mit Kunststoff-Felgen, als auch Felgen aus stabilem Stahl oder Blech. Modelle mit Kunststoff-Felgen eignen sich beispielsweise für kleinere Anhänger. Das klassische Stützrad hat einen Durchmesser von 20 bis 30 Zentimeter bei einer Breite von 50 bis 90 Millimeter.

Grundsätzlich gilt:

Breitere Stützräder verteilen die Stützlast sicherer und größere Durchmesser machen das Rangieren leichter.

Modelle mit einer Vollgummi-Bereifung aus Weich- oder Hartgummi bringen den Vorteil mit, dass aus dem Rad keine Luft entweichen kann. So ist ein plattes Rad ausgeschlossen. Andererseits sind luftbefüllte Räder auf weichem Boden vorteilhaft, da sie nicht so leicht einsinken. Zudem können mit Luftbereifung harte Widerstände wie zum Beispiel Bordsteinkanten leichter überwunden werden. Bei der Wahl der Bereifung sollten daher die individuellen Gegebenheiten mit einfließen.

Zeichnung Wohnwagen
Ein Stützrad bringt viele Vorteile mit sich.

Zusätzlich zu Material und Größe unterscheiden sich Stützräder auch in Ihrer Ausführung. So gibt es starre, halbautomatische und automatische Modelle. Automatikstützräder klappen sich automatisch ein, sobald sie die höchste Position erreicht haben. Gerade Anhänger mit einer großen Stützlast können auf diese Weise leichter bedient werden. Wenn das Modell über ein abnehmbares Rad verfügt, bietet das wiederum den Vorteil, dass das Rad einzeln ausgetauscht werden kann. Wer eine Luftbereifung verwenden möchte, sollte auch ein abnehmbares Rad verwenden. Dies erleichtert das Reparieren und Aufpumpen enorm. Die Vorteile beider Modelle finden sich im halbautomatischen Stützrad. 

Welches Stützrad brauchen Sie nun?

Die Wahl des Stützrads hängt von dem jeweiligen Anhänger bzw. Ihrem Wohnwagen und dem Einsatzgebiet ab. Soll ein kleiner Anhänger angebracht werden? Wie hoch muss die Traglast sein? Wird über weichen Boden rangiert oder müssen Hindernisse mit der Last überwunden werden? Das sind Fragen, die Sie sich stellen müssen und ein entsprechendes Stützrad auswählen können.