Kategorie: News . . . WilTec.de

Von der Frucht ins Weinglas

Der einfache Weg zur eigenen Weinherstellung

Ein klassischer Wein wird meist aus Weintrauben hergestellt. Doch auch andere Früchte wie Erdbeeren, Kirschen oder Beeren lassen sich zu Wein verarbeiten. Wenn Sie also reichlich Früchte im Garten haben und Ihr Vorratsschrank bereits vor selbstgemachter Marmelade überquillt, können Sie es mal mit der Herstellung eines eigenen Weins versuchen. Sie müssen kein Winzer sein, um sich mithilfe dieser fünf Schritte den Traum vom Eigen-Wein zu erfüllen.

Schritt 1: Das Ernten und Vorbereiten

Sobald die gewünschten Früchte den richtigen Reifegrad erreicht haben, können Sie sie zur Weinverarbeitung ernten. Je nach Frucht gibt es natürlich saisonale Unterschiede. Während sich Erdbeeren und Kirschen im späten Frühling und Sommer ernten lassen, beginnt die Traubenlese erst im Frühherbst.

Für Ihren Wein wählen Sie reife Früchte.

Das Obst Ihrer Wahl sollte reif, frisch und frei von faulen Stellen sein. Vor der Verarbeitung müssen die Früchte von den Stielen getrennt und anschließend gründlich gereinigt werden. Lassen Sie die Früchte gründlich Trocknen, bevor Sie sie weiterverwenden. Wiegen Sie die Fruchtmenge genau ab, denn die zu verwendenden Zutaten müssen genau auf diese abgestimmt werden.

Schritt 2: Fruchtpressen und Maischen

Eine Obstpresse bringt Ihnen den Saft, den Sie für den Wein brauchen.

Wein lässt sich durch Fruchtsaft oder Maische herstellen. Bei der Saftgärung wird mithilfe einer Obstpresse der Fruchtsaft aus dem Obst gewonnen. Das Fruchtfleisch wird hierbei nicht verwendet, wodurch keine Bitterstoffe entstehen. Bei der Maischegärung muss das Obst gemahlen, gestampft oder zerdrückt werden. Das Fruchtfleisch und die Kerne bleiben hierbei erhalten, wodurch der Wein eine intensivere Färbung erhält.

Damit der Gärungsprozess startet, fügen Sie nun Zucker und Hefe hinzu. Verwenden Sie hierfür keine Backhefe, sondern Reinzuchthefe. Die benötigte Zuckermenge errechnet sich aus der Obstmenge und der verwendeten Hefe. Sie können die errechnete Zuckermenge vollständig hinzufügen, oder schrittweise nach Gärungsbeginn mit jeweils vier Portionen pro Tag. Wenn Sie Obst mit einem niedrigen Fruchtsäuregehalt verwenden, empfiehlt sich das Hinzufügen von Milch- oder Zitronensäure, um den Gärungsprozess zu starten.

Schritt 3: Der Gärungsprozess und das Filtern

Das Gemisch füllen Sie nun in einen Gärbehälter und lagen ihn anschließend ruhig. Ab dem dritten Tag setzt schließlich der Gärungsprozess ein. In dieser Zeit werden Stoffe abgegeben, die das Aussehen und den Geschmack des Weins beeinflussen. Der Behälter sollte zu Beginn nur halb gefüllt sein, da sich die Flüssigkeitsmenge während des Gärungsprozesses nahezu verdoppelt.

Im Idealfall sollte das Gemisch bei einer Temperatur von 18°C bis 20°C aufbewahrt werden und für mindestens vier Wochen lagern. Das Ende des Gärungsprozesses erkennen Sie daran, dass keine Blasen aufsteigen. Sie können den Gärbehälter in einen noch kühleren Raum stellen, um die festen Bestandteile des Weins absinken zu lassen, oder Sie filtern den Wein durch ein feines Tuch.

Schritt 4: Das Abfüllen und Konservieren

Damit Ihr junger Wein vor Bakterien geschützt wird, geben Sie pro Liter Wein 0,1 Gramm Kaliumpyrosulfit hinzu. Nun folgt endlich das Abfüllen:

Das Abfüllen ist ein wichtiger Schritt, bei dem selbst kleine Fehler große Auswirkungen haben können. Bereiten Sie vor dem Abfüllen alles Notwendige vor. Legen Sie einen sterilen Korken samt Verkorker bereit und stellen Sie sicher, dass die Flasche gründlich gereinigt sowie vollständig getrocknet ist. Mithilfe eines Absaugschlauchs lässt sich der Wein nun in die Flaschen füllen und mit einem Korken verschließen.

Lagern Sie den Wein trocken, kühl und waagerecht liegend.

Achten Sie darauf, dass sich zwischen Wein und Korken ein fingerbreiter Luftraum befindet. Ansonsten wird der Korken wieder aus der Flasche gedrückt oder der Wein läuft am Korken vorbei aus. Zudem kann es zur Schimmelpilzbildung kommen. Nach dem Verkorken spülen Sie die Flasche gründlich mit Wasser ab. Anschließend lagern Sie diese trocken, kühl und in einer waagerecht liegenden Position. Der ideale Lagerraum sollte eine konstante Raumtemperatur von ca. 15°C mit einer Luftfeuchtigkeit von 60-70% besitzen. Er sollte zudem nicht zu hell sein und über eine ausreichende Belüftung verfügen.

Schritt 5: Das Trinken

Wenn der eigene Wein fertig ist, ist es Zeit zum Genießen.

Der schönste Teil besteht natürlich darin, die Früchte der eigenen Arbeit zu Kosten. Jedoch sollten nach dem Abfüllen mindestens 1-2 Monate vergehen, bevor Sie den Wein trinken. Denn in dieser Zeit wird der Wein stabilisiert und geschmacklich verfeinert. Einfache Weine sollten recht früh getrunken werden, während hochwertigere Weine erst durch die Lagerung Qualität und Geschmack erhalten. Und sollte die Weinherstellung beim ersten Mal nicht so gelingen wie gewünscht, sollten Sie sich nicht entmutigen lassen, denn bekanntlich macht die Übung den Meister. Also dann, zum Wohl!

Oktoberfest im heimischen Garten

Holen Sie sich die Wiesn nach Hause

Jedes Jahr aufs Neue heißt es in München „O’zapft is!“ Damit wird nicht nur der Anstich des ersten Bierfasses zelebriert, sondern auch das Oktoberfest feierlich eröffnet. Seinen Ursprung hat das Fest 1810. Mittlerweile ist das Oktoberfest Kult und wird sogar detailgetreu in der chinesischen Stadt Qingdao nachgebaut. Wenn auch Sie die Faszination für das Oktoberfest teilen und Sie eine Vorliebe für Dirndl, Lederhosen, Bier und Festzeltmusik haben, dann holen Sie sich doch die Wiesn nach Hause.

Wie alles begann

Das Oktoberfest hatte nicht immer diese Ausmaße. Immerhin verzeichnet das Fest heutzutage 6 Millionen Besucher jährlich. Dabei fing alles anders an:

Ein Mitglied der bayerischen Nationalgarde namens Andreas Michael Dall’Armi wollte die Hochzeit von Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen und ihrem Zukünftigen, dem späteren König Ludwig I, auf eine etwas andere Art feiern. Dafür schlug er ein großes Pferderennen vor. Diesen Vorschlag stellte Dall’Armi König Max I. Joseph von Bayern vor und stieß auf Anklang.

Das Paar heiratete am 12.10.1810 und feierte am 17. Oktober mit dem besagten Pferderennen. Das Ganze fand auf der Wiese statt, die seither den Namen der Braut trägt – Theresienwiese. Mit dieser Hochzeitsfeier war das Oktoberfest geboren. Dall’Armi wurde 1824 mit der ersten goldenen Bürgermedaille Münchens für seine Erfindung ausgezeichnet.

Ein Jahr nach der Hochzeit übernahm der „Landwirtschaftliche Verein in Bayern“ die Rolle des Veranstalters. Seither wächst die Festivität, bekam Festzelte, Fahrgeschäfte und unterhaltsame Aktivitäten wie Dosenwerfen sowie Losbuden dazu.

Feiern Sie Ihr Oktoberfest

Für die Reise nach München fehlt Ihnen gerade das nötige Kleingeld? Und die Menschenmassen sind nicht gerade das, wonach Sie sich sehnen? Das heißt nicht, dass Sie auf das Oktoberfest verzichten müssen. Denn Sie können auch zu Hause feiern.

Platzieren Sie Bänke und Tische im Garten für Ihr Oktoberfest.

Dafür brauchen Sie zunächst Platz. Wie wäre es also mit dem eigenen Garten? Dort findet sich bestimmt ein Plätzchen, um eine echt bayrische Atmosphäre zu kreieren. Damit es für Ihre Gäste gemütlich wird, stellen Sie genügend Bänke und Tische auf. Mit einigen Sitzkissen kann die ganze Nacht gefeiert werden, ohne dass es unbequem wird. Zusätzlich bieten sich Stehtische an, damit sich die Gäste verteilen können. Für etwas Schutz vor Wind oder leichtem Regen kann ein Pavillon helfen.

Natürlich darf die Dekoration nicht fehlen. Dabei vergessen Sie nicht die obligatorischen Farben Blau und Weiß. Nur so wird es ein Oktoberfest. Ob Tischdecken, Servietten oder Flaggen, im bayerischen Design ist nahezu jegliche Dekoration erhältlich. Denken Sie auch an die typischen Bierkrüge, die Ihrem Fest die Oktoberfest-Atmosphäre verleihen.

Deftiges für den Gaumen

Kulinarisch darf es beim Oktoberfest deftig sein.

Kulinarisch hat das Oktoberfest einiges Uriges zu bieten. Um mit dem Original mitzuhalten, darf das Essen im heimischen Festzelt nicht zu kurz kommen. Von Schweinshaxe über Bratwürste bis zu Leberkäse ist Verschiedenes dabei. Doch was alle Gerichte gemeinsam haben: Sie sind deftig. Entweder buchen Sie ein Catering oder Sie bereiten das Essen einfach selber zu. Hierfür nutzen Sie den Grill und müssen nicht fernab Ihrer Gäste das Essen zubereiten. Mit Grill, Bräter und Spieß gelingt der echt bayerische Gaumenschmaus.

Dazu gesellen sich Sauerkraut und bayerischer Kartoffelsalat. Letzterer wird selbstverständlich mit Öl und Essig angemacht, sonst wäre er nicht bayerisch. Wenn Sie jetzt noch Brezen servieren, haben Sie die perfekte Grundlage für das passende Getränk der Feier – das Bier. Richtig typisch für das Oktoberfest sind nur Biere, die aus Münchner Brauereien stammen. Doch so eng müssen Sie es nicht nehmen. Trinken Sie, worauf Sie Lust haben.

Unterhaltung a’la Rummel

Auch auf den heimischen Wiesn kann es Unterhaltung geben. Beispielsweise stellen Sie einen Tisch auf und schichten leere Dosen übereinander. Legen Sie drei tennisgroße Bälle bereit und lassen Sie Ihre Gäste werfen.

Oder Sie beschriften selber Lose, die Sie unter Ihren Gästen verteilen. Als Gewinn können die unterschiedlichsten Geschenke rausgegeben werden. Zum Beispiel können Sie gemeinsame Zeit verlosen.

Für einen süßen Moment bieten Sie eine Zuckerwattemaschine an. Hier bekommen Ihre Gäste und Sie frische Zuckerwatte wie auf dem Oktoberfest.

Achten Sie auf Details

Die Details machen Ihr Oktoberfest authentischer.

Die Atmosphäre setzt sich aus vielen Details zusammen. Daher wählen Sie die passende Musik aus. Wenn es ein Oktoberfest sein soll, dann spielen Sie typische Lieder ab. Festzeltmusik ist hier genau das Richtige.

Zudem geben Sie am besten einen Dresscode vor. Was wäre ein Oktoberfest ohne Dirndl, Lederhose und Hemd? Eben, das geht nicht. Also bitten Sie die Gäste sich dem Motto entsprechend anzuziehen.

Hinweis: Die Dirndlschleife gibt Auskunft darüber, ob eine Frau vergeben oder solo ist. Zwar werden Sie das von Ihren Gästen höchstwahrscheinlich wissen, doch dieses Detail macht Ihr Fest authentischer. Daher heißt es, dass die Schleife für Vergebene auf der rechten Seite gebunden wird und für Singles auf der linken Seite.

Wenn Ihr Garten nun wie die Theresienwiese im Kleinformat aussieht, wünschen wir Ihnen eine große Gaudi!

Ratgeber: Aus Frischobst wird Saft

– Wie Sie Obstsaft selber pressen –

Bald ist es Herbst und Äpfel reif zur Ernte. Mit den köstlichen Früchten kann so manche Leckerei zubereitet werden. Hierzu gehören Omas Apfelkuchen, saftige Apfeltaschen oder stückiges Kompott. Doch wie wäre es mit selbst gemachten Apfelsaft? Immerhin könnte Saft nicht frischer sein, als aus eigener Herstellung.

Gekaufter Saft hat oftmals den Nachteil, dass er nur zu einem geringen Teil aus Frischobst besteht. Vielmehr ist industriell gefertigter Zucker ein Hauptbestandteil. Dies macht das Getränk nicht nur zu einer echten Kalorienbombe, sondern auch zu einer Gefahr für die Zahngesundheit. Die gesunden Inhaltsstoffe wie etwa Vitamine sind temperaturempfindlich und werden bei der industriellen Herstellung verkocht. Diese negativen Eigenschaften können Sie vermeiden, wenn Sie Obstsaft selber pressen.

Für das Pressen von Saft eignen sich verschiedene Obstsorten. Jetzt zum Anfang der Herbstzeit sind beispielsweise Äpfel, Birnen, Trauben, Zwetschgen und Mirabellen erntereif. Allerdings können auch Karotten, Tomaten und rote Beete in frische Säfte verwandelt werden. Selbst das Mischen von Apfel-Karotte oder anderen Geschmacksvarianten ist möglich.

Unser Tipp: Damit der Saft schmackhaft wird, verwenden Sie nur unbeschädigtes Obst. Ansonsten kann der komplette Geschmack des Getränks verdorben werden.

Aus Obst wird Saft

Zunächst wird das geerntete Obst gründlich gewaschen, entkernt und von Blättern befreit. Handelt es sich bei Ihrem Frischobst um Beeren wie beispielsweise Brom-, Erd- oder Johannisbeeren, werden die Früchte direkt in die Presse gefüllt. Wenn Sie größeres Obst zu Saft verarbeiten wollen, benötigen Sie eine Obstmühle zur Vorbereitung. Denn die Mühle zerkleinert das Obst in feine Obststücke, sodass die sogenannte Maische entsteht. Das Obst wird im Ganzen in die Mühle gefüllt, also auch mit Schale.

Fruchtmühlen und Obstpressen von Wiltec überzeugen.

Nach der Mühle kommt die Obstpresse zum Einsatz. Je nach Modell wird die Obstpresse mit einem Presstuch ausgelegt. Das Tuch filtert gröbere Stücke und lässt nur den Obstsaft durch. Aufgrund des vorangegangenen Zerkleinerns erzielen Sie eine höhere Saftausbeute.

Machen Sie den Saft haltbar

Wenn Sie den Saft innerhalb kurzer Zeit verzehren wollen, wird er frisch gepresst in entsprechende Flaschen abgefüllt bzw. direkt getrunken. Wollen Sie den Saft haltbar machen, muss er zum Beispiel pasteurisiert werden. Das heißt, er wird so schnell es geht auf ca. 72°C erhitzt. Die genaue Temperatur variiert je nach verwendetem Obst, bleibt aber unter 100°C. Bei diesem Prozess sind Bakterien, Schimmelpilze sowie Hefen nach ungefähr 20 Minuten abgetötet. Damit kann der Saft problemlos gelagert werden.

Eine Alternative zum Erhitzen ist das Einfrieren. Wer genügend Platz zur Verfügung hat, kann diese schonende Konservierungsart nutzen. Hierfür wird der reine Fruchtsaft in tiefkühlgeeignete Gefäße gefüllt und gefrostet. So sind die Säfte bis zu 16 Monate haltbar.

Für die Saft-Saison bietet Wiltec verschiedene Mühlen und Pressen sowie passendes Zubehör an. Wir haben dem West-Anzeiger innerhalb einer bezahlten Kooperation eine unserer Obstmühlen sowie eine Obstpresse zum Test geschickt. Der Selbstversuch der Redakteure fiel positiv aus: „Das Set liefert eine erfreulich hohe Saftausbeute und schaut nebenbei mit dem robusten Presskorb aus Buchenholz dekorativ aus. Die Handhabung ist einfach und auch die Reinigung schnell erledigt.“

Damit wird der Campingausflug zum Erfolg!

Ach, Camping…Sie befinden sich mit Ihrer Familie und dem Wohnwagen mitten im Grünen, sitzen gemütlich beisammen, essen sich satt und genießen den Sonnenuntergang. So herrlich kann ein Campingausflug sein. Doch bis es so weit ist, darf die Vorbereitung nicht fehlen. Immerhin wollen Sie auch in der Ferne einen gewissen Luxus genießen und wenn es nur etwas Warmes zu essen ist. Erfahren Sie nun, was zu einer guten Vorbereitung gehört.

Wo soll es hin gehen?

Camping mitten im Grünen.

Noch bevor die tatsächliche Planung des Camping-Trips starten kann, legen Sie das Reiseziel fest. Dabei kann das Ziel ein konkreter Ort sowie ein bestimmter Campingplatz sein oder einfach die Region. Das hängt ganz von den persönlichen Vorlieben ab. Wenn Sie den Ausflug spontan halten wollen und beispielsweise von einem Fjord in Norwegen zum nächsten reisen, dann legen Sie eben nur ein Reiseland fest.

Hiermit ist auch eine entsprechende Buchung verbunden. Wer bereits ein konkretes Ziel hat, der kann vorab buchen. Dabei kann der Campingplatz nach bestimmten Kriterien ausgewählt werden, die einem wichtig sind. Ein spontanes von Ort zu Ort fahren braucht keine Buchung im Vorfeld. Hier wird nach Lust und Laune entschieden, wo es hin geht und wo übernachtet wird. Diese Variante ist für all diejenigen geeignet, die nicht an Ferienzeiten oder eine Saison gebunden sind.

Welcher Camping-Typ?

Neben dem Reiseziel spielt auch der Camping-Typ eine Rolle. Sind Sie ein Nostalgiker und verreisen mit dem Bulli? Sind Sie Purist mit Rucksack sowie Zelt oder brauchen Sie Action und reisen nur mit dem Surfbrett im Gepäck? Je nach Camping-Typ gestaltet sich auch der Ausflug. Denn der Purist wird beim Luxuscamping genau so unglücklich wie der Surfer im Pool. Das heißt, der Campingplatz muss zum eigenen Camping-Profil passen.

Camping im Zelt oder Fahrzeug

Camping mit Zelt, Wohnmobil oder Wohnwagen?

Beim Camping haben Sie die Wahl zwischen Wohnwagen, Wohnmobil oder Zelt. Die Entscheidung für eine dieser Optionen hängt von mehreren Faktoren ab. Einerseits ist die Urlaubsform wichtig. Wer von Region zu Region „hüpfen“ will, achtet eher auf eine mühelose Weiterreise. Genauer gesagt, ist es einfacher, mit einem Wohnmobil einfach los zu fahren, als Zelte und Vordächer abzubauen.

Hinzu kommt die Anzahl der Mitreisenden. Ein Wohnwagen oder Wohnmobil bietet nicht unzählig viele Schlafplätze. Da ist ein Zelt zwar nicht direkt flexibler, aber es ist möglich, mehrere Zelte mitzunehmen. Ein Aufstocken der Plätze ist bei den Campingfahrzeugen nicht in der Form möglich. Schließlich ist auch die Zielregion ein entscheidender Aspekt. Denn mit einem 7,4-Meter-Wohnmobil kann nicht durch enge, verschlungene Straßen gereist werden. Mit einer Auto-Zelt-Kombination schon.

Camping mit Kindern oder Tieren

Camping mit Kindern heißt Action.

Findet der Campingausflug mit Kindern und/oder Tieren statt, wird der Trip auch an die Bedürfnisse der Kleinen angepasst. Hierzu gehören zum Beispiel genügend Pausen während der Fahrt, in denen die Beine vertreten werden und sich erleichtert werden kann. Für Kinder gibt es spezielle Campingplätze, die besonders kinderfreundlich sind. Dort gibt es verschiedene Attraktionen, die Kinderherzen begeistern. Dazu gehören Spielplätze, Schwimmbäder und Animationen bis hin zu Bauernhoftiere.

Zudem gibt es Campingplätze, auf denen Haustiere verboten sind. Das sollte vor der Buchung bzw. Anreise geklärt werden. An anderen Campingorten sind Tiere gern gesehene Gäste und werden mit Gassiwegen, Auslaufwiesen und hundefreundlichen Strände empfangen. Dabei ist auch zu recherchieren, wie das Reiseland generell zu Haustieren steht. Gibt es beispielsweise Vorschriften, die Sie bei der Reise mit Hunden beachten müssen? In manchen Ländern gibt es nämlich einen Maulkorbzwang. Noch strikter sieht es unter anderem in Großbritannien aus. Dort dürfen sogenannte Listenhunde von den Behörden in Gewahrsam genommen und eingeschläfert werden. Dabei reicht es bereits, wenn ein Hund wie eine gelistete Rasse aussieht.

Die passende Ausrüstung

Mit dem Dutch Oven entstehen leckere Gerichte beim Camping.

Wenn ein Campingausflug ansteht, gibt es zahlreiche praktische Utensilien, die Sie begleiten können. Gerade die Bereiche Kochen und Essen kommen nicht zu kurz. Dabei haben Sie die Wahl zwischen ganzen Campingküchen bis hin zu gusseisernen Dutch Oven Kesseln, in denen selbst Köstlichkeiten wie Festtagsbraten oder Apfelkuchen zubereitet werden können. Essen verbindet und stellt auch beim Camping einen wichtigen Programmpunkt dar. Ob mit Campingküche oder Lagerfeuer, dort werden Momente geteilt und Geschichten erzählt.

Für diejenigen, die mit Zelt verreisen, darf eine gut gepolsterte Campingmatte nicht fehlen. Ansonsten werden die Nächte unbequem und die Laune mies. Daher sollte die Matte eine gute Dicke haben. Damit können harte Untergründe ausgeglichen und zusätzlich die Bodenkälte vom Körper abgehalten werden.

Um beim Campen einen überdachten Bereich zu haben, in dem gemütlich beisammen gesessen werden kann, empfiehlt sich ein Pavillon. Dieser ist sowohl ein Sonnen- als auch Regenschutz und bietet genügend Platz für eine Sitzgruppe. Das heißt, selbst bei schlechtem Wetter bleiben Sie trocken und müssen nicht im Zelt bleiben.

Immer sauber mit der Camping Waschmaschine.

Die Welt der Campingausrüstung ist vielfältig und deckt auch die Wäsche ab. Es gibt zum Beispiel extra kleine Waschmaschinen, die sich fürs Camping eignen. Dafür sind sie besonders leicht und einfach zu transportieren. Zum Trocknen der Wäsche wird entweder ein mobiler Wäscheständer genutzt oder Sie spannen eine Wäscheleine und hängen die Kleidung daran auf. Auf diese Weise wird die Wäsche luftgetrocknet und weich.

Sie sehen, es gibt für verschiedene Bereiche die passende Ausrüstung und ansonsten wird improvisiert. Dann wird der Ausflug direkt zu einem Abenteuer!

Feiern im Freien: So wird Ihre Gartenparty zum Erfolg

Der Sommer ist auf seinem Höhepunkt und die Sonnenstrahlen laden zur Gartenparty ein. Egal, ob Familienfeier oder Nachbarschaftsfest – für eine Party im Freien gibt es immer einen passenden Anlass. Damit Ihre Gartenparty ein Erfolg wird, haben wir ein paar Ratschläge zur Vorbereitung zusammengestellt.

Was gibt es zu tun?

Die Feier ist geplant und die Einladungen sind verschickt. Jetzt bringen Sie noch den Garten auf Vordermann. Herumliegende Gartengeräte verstauen Sie in Geräteschuppen oder Gartenboxen. Auf diese Weise machen Sie den Garten kindersicher und vermeiden potenzielle Stolperfallen. Zusätzlich bewahren Sie Decken und Sitzpolster darin auf. So haben Sie und Ihre Gäste einen schnellen Zugriff während der Gartenfeier.

Vor der Gartenparty wird der Rasen gemäht.

Als nächstes sollten Sie Gartenabfälle von den Grünflächen entfernen und anschließend eine Trimmung des Rasens vornehmen. Dies verleiht Ihrem Garten ein harmonisches und gepflegtes Gesamtbild. Zudem reduzieren Sie so die Gefahr von Zeckenbissen.

Nun stellen Sie die Gartenmöbel auf. Hierfür eignen sich vor allem witterungsbeständige Möbel, da Sie diese fast ganzjährig über im Garten verwenden können. Sollte Ihre Feier überwiegend im Stehen stattfinden, bieten sich Stehtische an. Mit einer passenden Tischdecke und schöner Dekoration kommen Stehtische auch bei formellen Feiern ideal zur Geltung.

Bereit bei Wind und Wetter

Sie haben Ihre Gartenparty schon vor längerer Zeit geplant, alle Gäste sind eingeladen und ausgerechnet für diesen Tag verspricht der Wetterbericht schlechtes Wetter. Damit Ihre Gartenparty nicht buchstäblich ins Wasser fällt treffen Sie direkt einige Vorbereitungen.

Das Aufstellen von Pavillons bietet sich für Gartenpartys ganz besonders an. Denn diese schützen nicht nur vor Regen und Wind, sondern bieten Ihnen und Ihren Gästen auch an sonnigen Tagen ein schattiges Plätzchen.

Während einer Gartenparty kann auch starke Hitze stören. Wenn es die Sonne zu gut mit Ihnen meint, bieten Sie Ihren Gästen ausreichend Getränke an (auch alkoholfreie). Um immer ein kaltes Getränk griffbereit zu haben, füllen Sie einen Gartenwagen oder eine Schubkarre mit Eiswürfeln und stapeln die Getränkeflaschen darauf.

Sonnensegel sind ideale Schattenspender für die Gartenparty.

Mit einem Sonnensegel sorgen Sie für eine mediterrane Stimmung. Die Segel sind gute Schattenspender, die vor UV-Strahlen und leichten Regenfällen schützen. So verspricht Ihre Gartenparty einen Hauch von Urlaub und eine kurze Auszeit vom stressigen Alltag.

Verwandeln Sie die Party in einen Sommernachtstraum

Wenn der Abend der Gartenparty nicht so sommerlich ist wie gehofft, lassen sich einige Vorkehrungen treffen, um die Party gemütlich ausklingen zu lassen.

Legen Sie Decken aus oder verstauen Sie diese griffbereit in den Gartenboxen. Als zusätzliche Wärmequelle stellen Sie Heizstrahler auf. Sie sorgen für wohlige Wärme in Sekundenschnelle und dienen zeitgleich als praktische Lichtquelle.

Feuerschalen sorgen für Lagerfeuerstimmung.

Eine Feuerschale ist eine kostengünstige Alternative zum Heizstrahler und verleiht Ihrer Gartenparty eine Lagerfeuerstimmung. Sie lassen sich dank ihrer handlichen Größe und dem geringen Gewicht genau dort einsetzen, wo sie gerade benötigt werden. Achten Sie darauf, dass Sie die Schale in einer feuerfesten Umgebung aufstellen. Halten Sie genügend Abstand zu Gartenmöbel und Co. ein.

Mit den passenden Koch- und Grillaufsätzen ermöglicht die Feuerschale zudem die Zubereitung von leckeren Gerichten.

Kompost anlegen – Schritt für Schritt

Mit einem Komposter haben Sie die Möglichkeit, eine eigene Wohlfühlkur für den Gartenboden herzustellen. Denn Kompost reichert den Boden mit Nährstoffen an, verringert die Menge an benötigtem Dünger, lockert schwere Lehmböden und hilft sandigen Böden, das Wasser zu halten. Zudem ist Kompost eine ideale Nahrungsquelle für Mikroorganismen und Regenwürmer, die für die Bodengesundheit entscheidend sind.

Sie sehen, Kompost ist kostbar für den Boden. Dabei brauchen Sie ihn nicht teuer im Fachmarkt zu kaufen, sondern können Ihren eigenen Komposthaufen anlegen. Auf diese Weise verwerten Sie Ihre Gartenabfälle, schonen die Bio-Tonne und stellen eigenen Dauerhumus her. Damit Sie wissen, wie es geht, erklären wir das Anlegen eines Komposthaufens Schritt für Schritt.

Schritt 1: Der Standort

Ein wichtiger Faktor beim Anlegen eines Komposthaufens ist sein Standort. Denn im Komposter laufen verschiedene Prozesse ab, die auf die richtige Wahl des Standortes angewiesen sind. Die direkte Sonne würde den Kompost nur austrocknen und die Zersetzung der Abfälle stoppen. Deswegen ist ein Platz in der prallen Sonne ungeeignet. Besser ist Halbschatten bis Schatten. Andererseits darf der Kompost auch nicht andauerndem Regen ausgesetzt sein, da es so zu Fäulnis kommen kann. Hierbei kann eine Abdeckung helfen.

Wählen Sie einen windgeschützten Bereich, der mit einer Schubkarre problemlos zu erreichen ist. Wenn Sie versteckt hinter Stauden ein Plätzchen frei haben, dann ist das auch für die Optik prima. Denn der Anblick eines Komposters erfreut nicht jeden und kann das Bild des Gartens stören. Halten Sie ebenfalls etwas Abstand zum Nachbargrundstück ein, um auch ihnen nicht den Komposter direkt vor die Nase zu setzen.

Zweiter Schritt: Der Komposter

Es gibt verschiedene Arten von Komposter. Dabei sind manche Komposter geschlossen und andere offen. Die geschlossenen Varianten zählen zu den Schnellkompostern und haben eine intensivere Hitzeentwicklung im Inneren. Das kurbelt die Verrottung an, sodass schneller Kompost entsteht.

Das sogenannte offene Kompostieren gehört zu den klassischen Kompostierungsverfahren. Hierbei besteht der Komposter aus vier Eckpfeilern, die mit Traversen verbunden sind. Diese Variante ist sowohl als Metall- als auch Holzkonstruktion erhältlich. Die Traversen halten dabei die Gartenabfälle zusammen und lassen gleichzeitig genügend Luft hinein.

Schritt 3: Was soll rein?

Rohe Reste von Obst und Gemüse dürfen auf den Komposthaufen.

Der Kompost ist kein Abfallhaufen. Das heißt, hier wird nicht einfach alles drauf geworfen und zu wertvollem Kompost verarbeitet. Selbst der Natur ist es mit ihren Mikroorganismen nicht möglich, alle Abfälle zu verdauen. Damit guter Kompost entsteht, kommt es auf den Inhalt an.

Diese Komponenten dürfen in den Kompost hinein: Laub- und Strauchschnitt, Rasenschnitt, Unkräuter (ohne Samen), Kräuter und verwelkte Blumen, rohe Reste von Gemüse und Obst, ungespritzte Bio-Zitrusfrüchte, Eierschalen, Kaffeesatz, Tee (ohne Metallklammern), ungefärbte Pappe und Papier (geringe Mengen), Algen, Mist von Haustieren (in kleinen Mengen, ohne Streu).

Was nicht in den Kompost hinein gehört: Gekochte Essensreste, Fisch, Fleisch, tierische Produkte, gespritzte Zitrusfrüchte, Wurzeln, große Zweige, Äste, schwer verrottendes Laub (z.B. Nussbaum, Eiche, Platanen, Kirchlorbeer und Kastanie), Schnittblumen, Samen tragendes Unkraut, Nussschalen, von Pilzen/Schädlingen befallene Pflanzen, Asche, Katzenstreu, Windeln, dickes/farbiges Papier.

Die Mischung macht‘s

Beim Kompost zählt nicht nur die Art der Abfälle, sondern auch ihre Zusammenstellung. Denn das unkoordinierte Aufschichten kann dazu führen, dass die Abfälle nicht verrotten oder eine matschige Konsistenz entwickeln. Deshalb schichten Sie trockene Substanz wie Staudenreste und Holzhäcksel immer abwechselnd mit feuchter Substanz wie Obstschalen und Grasschnitt aufeinander. Wenn Sie den Rasen gemäht haben und ein Berg Rasenschnitt über bleibt, sollte die Masse mit trockenen Holzhäckseln und zerrissenem Zeitungspapier vermengt werden. Auf diese Weise gleichen Sie die Feuchtigkeit des Rasenschnitts aus.

Unser Tipp: Entleeren Sie Kartoffelschalen und Kaffeesatz nicht immer an der selben Stelle. Variieren Sie den Ort, ansonsten wird die Verrottung gehemmt.

So funktioniert die Schichtung

Die erste Schicht des Komposthaufens bildet eine ca. 30 cm hohe Lage klein geschnittener Abfälle. Hierfür sind Rasenschnitt, Stauden oder Zweige geeignet. Diese Schicht wird direkt auf die Erde gesetzt. Wenn Ihre Wahl auf einen geschlossenen Komposter gefallen ist, benötigen Sie einen sogenannten Kompoststarter. Dieser regt das Bodenleben und die Verrottung an.

Auf diese erste Schicht folgen 5 bis 10 cm Gartenerde. Diese Lage „impft“ den Komposthaufen. Das heißt, dass die Gartenerde den Kompost mit wichtigen Mikroorganismen anreichert, die sich anschließend im Kompost vermehren. Diese zwei Lagen bilden die Basis des Komposthaufens und werden nun mit den verschieden Gartenabfällen befüllt. Geben Sie immer abwechselnd trockene und feuchte Komponenten hinzu.

Sobald der Komposthaufen ungefähr 120 cm hoch ist, wird er verschlossen. Beispielsweise nehmen Sie dafür eine Schicht Rasenschnitt. Alternativ können Sie den Komposthaufen auch schützend bepflanzen. Wenn Sie in die oberste Schicht Gurken oder Kürbis pflanzen, wird der Kompost auf natürliche Weise verdeckt. Denn es handelt sich um rankende Pflanzen, die sich ausbreiten und große Blätter tragen. Zudem ziehen diese Pflanzen Nährstoffe aus dem Kompost, was Ihnen eine prächtige Ernte einbringt.

Im Komposthaufen laufen Verrottungsprozesse ab. Das Zersetzen der Gartenabfälle führt zu einem Absacken des Kompostes. Nach einiger Weile wird der Haufen nur noch 1/3 seiner anfänglichen Masse haben. Das ist der perfekte Zeitpunkt, um den Komposthaufen umzusetzen. Das heißt, Sie graben mit einer Schaufel das Innere des Haufens nach außen. Somit wird nicht nur durchgelüftet, sondern auch gleichmäßig durchgemischt. Das Umsetzen beschleunigt das Kompostieren. Zudem sehen Sie, ob es im Innern zu feucht oder zu trocken ist. Falls das der Fall ist, wirken Sie mit trockenen bzw. feuchten Substanzen entgegen.

Bringen Sie Kompost aus

Fertiger Kompost riecht nach Walderde.

Es dauert bis zu zwölf Monate, bis Sie den wertvollen Kompost in die Erde bringen können. Doch die Zeit ist das nährstoffreiche Substrat wert. Ob der Kompost reif ist, erkennen Sie an einer krümeligen Struktur. Zusätzlich riecht das fertige Substrat nach Walderde. Filtern Sie die Masse, indem Sie sie mit einem Gitter sieben. So bleiben grobe Reste hängen, die wieder auf dem Komposthaufen landen.

Ein guter Zeitpunkt, um den fertigen Kompost zu verteilen ist das Frühjahr. Als Beetvorbereitung ist das Substrat ideal. Ebenso kann der Kompost während der Wachstumsphase der Pflanzen verteilt werden. Stark zehrende Pflanzenarten wie Kartoffel, Zucchini, Sellerie, Tomate und Kohl freuen sich über eine Portion Kompost. Obsthölzer, Stauden, Blumen und Rasen sind auch für eine Zugabe von Kompost dankbar. Dauerkulturen können bereits im Herbst mit Kompost gemulcht werden. Dazu gehören zum Beispiel Beerensträucher und Obstbäume.

Abenteuer mit dem Kajak

Es ist Sommer und Sie sind auf der Suche nach neuen Abenteuern? Dann könnte das Kajakfahren etwas für Sie sein. Immerhin gehören Kajaktouren mit zu den schönsten Freizeitaktivitäten auf dem Wasser. Denn die Möglichkeiten an Touren, die mit einem Kajak unternommen werden können, sind nahezu grenzenlos. Ob auf dem offenen Meer, auf Seen oder Flüssen, an Wasserfällen oder in Buchten sowie Fjorden – dort können Sie überall mit einem Kajak Ihr eigenes Abenteuer erleben.

Was ist ein Kajak?

Beim Kajak handelt es sich um eine besondere Art Boot, die vor Jahrhunderten von den Inuits gebaut wurde und deren Bezeichnung „das Boot des Jägers“ bedeutet. Es besteht aus einem schalenförmigen Konstrukt, dessen Öffnung mit einem Überzug verschlossen wird. Der Fahrer sitzt in dieser Öffnung und ist rundherum ebenfalls von dem Überzug umgeben. So sollte kein Wasser in das Kajak gelangen.

Ursprünglich wurden Kajaks aus Holz und Walknochen gebaut. Dieses Konstrukt wurde anschließend mit Tierhaut überzogen. Diese altertümliche Bauweise wurde in den 1950er Jahren durch Fieberglas ersetzt und heutzutage werden robuste Kunststoffe verwendet. Das Cockpit, also der Teil in dem der Fahrer sitzt, wird durch eine elastische Gummischicht verschlossen. Ergänzt wird das eigentliche Gefährt durch ein Kajakpaddel. Dieses hat eine Griffstange mit zwei Paddelblättern, die sich jeweils an einem Ende der Stange befinden. Die Paddelblätter stehen im 90°-Winkel zueinander.

Unterwegs mit dem Kajak

Mit dem Kajak entdecken Sie die Natur mal anders.

Mit dem Kajak können verschiedene Gewässer befahren werden. Gerade für Einsteiger eignen sich Kajaktouren auf Flüssen, Kanälen oder Seen gut, die keine Hindernisse oder Weißwasser aufweisen. Denn hier kann entspannt gepaddelt oder umhergetrieben werden, ohne sich auf etwas Bestimmtes konzentrieren zu müssen. Vielmehr sind solche Touren die Gelegenheit, um die Natur zu beobachten.

Wer bereits Erfahrung mit dem Kajak hat, der kann das Seekajakfahren ausprobieren. Hierbei erkunden Sie Küstenabschnitte mit dem Kajak. Das gibt Ihnen die Möglichkeit, die Küste aus einer ganz neuen Perspektive zu betrachten und Dinge zu erkunden, die Sie zu Fuß niemals erreichen würden. Je nach Küste kommen Sie mit Tieren in Kontakt, bekommen einen Adrenalinkick durch Brandungswellen oder entdecken unberührte Strände.

Wilder wird es beim Wildwasserkajak. Das ist nur etwas für Geübte und stellt die größte Herausforderung beim Fahren mit dem Kajak dar. Immerhin wird durch reißendes Gewässer gepaddelt. Während Sie den wilden Strömungen folgen, kommt es vor, dass Sie Wasserfälle hinunterstürzen. Dabei behalten Sie einen klaren Kopf und genießen die nasse Kajakfahrt.

Welche Ausrüstung brauchen Sie?

Zur Ausstattung für eine Kajaktour gehört natürlich ein Kajak. Je nach geplanter Tour ist auf die Länge des Kajaks zu achten. Für entspannte Entdeckungstouren eignen sich längere Kajaks besser, da diese viel Stauraum im Innern bieten. Für Wildwasserfahrten greifen Sie besser auf kompaktere Kajaks zurück, damit Sie wendiger sind.

Damit Sie voran kommen, brauchen Sie ein zweiblättriges Paddel. Dieses ist ungefähr zwei Meter lang. Allerdings hängt die Länge auch vom jeweiligen Kajak, der eigenen Körpergröße und der zu fahrenden Disziplin ab. Daher sollte eine professionelle Beratung beim Kauf in Anspruch genommen werden. Schließlich braucht es noch eine Spritzdecke. Dies meint das elastische Gummi, das den Einstieg in das Kajak dicht hält. Für Ihre Sicherheit benötigen Sie einen Helm, eine Schwimmweste und einen Neoprenanzug.  

Selbst für den Transport des Kajaks und für das Verstauen Zuhause gibt es nützliches Zubehör. So ist ein Kajak-Wandhalter praktisch, um das Kajak platzsparend zu verstauen.

Beliebte Ziele

Kajakfahren können Sie mit der ganzen Familie.

Kajakfahren ist fast überall möglich. Doch unter Kajakfahrern gibt es Ziele, die besonders beliebt sind. So gilt Norwegen als ein Highlight. Hier bekommen Sie die Natur in ihrer schönsten Form zu sehen. Selbst Begegnungen mit Walen sind in Norwegen möglich. Auch der Grand Canyon oder Touren in Costa Rica sind einzigartige Erlebnisse.

Zudem gibt es spezielle Kanäle für Kajakfahrer. Einer davon ist der Elskanal in Augsburg. Allerdings ist der Elskanal etwas für Fortgeschrittene. Wer also sein Können auf olympischem Niveau testen will, der ist dort richtig.

Die Top 5 der Grillfehler

Das Grillen gehört im Sommer einfach dazu, doch leider ist nicht jeder als Grillprofi auf die Welt gekommen. Damit Fleisch, Fisch und Gemüse gelingen, gibt es einige Dinge, die man beim Grillen unbedingt vermeiden sollte. Hierfür haben wir Ihnen die Top 5 der größten Grill-Fauxpas zusammengestellt.

Platz 5: Schmutziges Grillrost

Ein schmutziges Grillrost kann das Grillergebnis und den Magen verderben.

Am Ende der Grillparty sollte nicht nur das Geschirr gereinigt werden, sondern auch das Grillrost. Denn das zubereitete Grillgut hinterlässt seine Spuren. Wer das Säubern aufschiebt und das Rost beim nächsten Grillabend wiederverwendet, wird über sein Grillergebnis nicht all zu glücklich sein. Zum einen bilden sich durch die Rückstände Bakterien, die Ihnen ganz schön auf den Magen schlagen können, zum anderen nimmt das Gegrillte den Geschmack des vorherigen Grillguts an. Außerdem können sich die alten Reste während des Grillprozesses lösen und am frischen Fleisch und Gemüse hängen bleiben – nicht gerade appetitlich.

Aus diesem Grund sollte man das Rost am besten einmal unmittelbar vor- und unmittelbar nach dem Grillen säubern. Mit einer Grillbürste gelingt dies im Handumdrehen, vor allem wenn das Rost noch warm ist. Noch ein kleiner Tipp: wenn Sie das Rost vorher mit etwas Öl einreiben, bleibt das Grillgut nicht so schnell daran haften.

Platz 4: Fehlendes oder schlechtes Zubehör

Das Einstechen mit der Kabel macht das Fleisch zäh und trocken.

Gerade keine Grillzange zur Hand? Mit einer Gabel wird es schon klappen, oder? Falsch gedacht. Das richtige Zubehör ist das A und O des erfolgreichen Grillens. Wer lieber zur Gabel statt zur Zange greift riskiert, dass das Fleisch an Flüssigkeit verliert und so schnell trocken und zäh wird. Außerdem kann die Verwendung einer Gabel ganz schnell zu Verbrennungen führen, denn sie bietet keinen großen Abstand zum Grillrost.

Eine Grillzange macht aber nicht nur das Wenden, sondern auch das Anreichen viel leichter, da sie einen viel besseren Halt bietet – das Würstchen soll ja schließlich auf den Teller und nicht auf den Boden.

Wer überprüfen möchte, ob sein Fleisch von Innen gar ist, sollte auf ein Fleischthermometer zurückgreifen und es nicht, wie viele denken, an der dicksten Stelle anschneiden. Ähnlich wie beim Anstechen kommt es ebenfalls zum Flüssigkeitsverlust.

Platz 3: Bier aufs Fleisch

Bier gehört beim Grillen nicht aufs Fleisch, nur in Marinade oder Glas.

Ein kühles Bier gehört einfach zur Grillparty dazu, doch zur „Verbesserung“ des Geschmacks ist es leider nicht geeignet. Im Gegenteil: wer Bier während des Garprozesses über das Fleisch schüttet, erhält dabei keine schmackhafte Biernote oder zarteres Fleisch, sondern senkt damit lediglich die Temperatur der Glut und spült die vorhandene Marinade ab. Außerdem kann dadurch Asche aufgewirbelt werden und sich auf dem Fleisch absetzen.

Auch Flammen sollte man nicht mit Bier löschen. Wenn Fett oder Marinade zu einer erhöhten Flammenentwicklung führen, ziehen Sie das Fleisch einfach ein wenig zur Seite. Sollte sich jedoch ein richtiger Fettbrand entwickeln, ist der Löschversuch mit Bier (oder einer anderen Flüssigkeit) sogar richtig gefährlich. Es kommt zu einer Fettexplosion, die Griller und Umstehende in Gefahr bringt. Also: Bier lieber ins Glas statt auf den Grill!

Platz 2: Zu starke Hitzeentwicklung

Zu starke Hitze macht das Fleisch trocken bis ungenießbar.

Viele Leute grillen nach dem Motto „je heißer der Grill, desto schneller ist das Essen fertig“. Leider ist dies einer der weit verbreitetsten Grillirrtümer. Denn bei zu viel Hitze wird das Fleisch nicht schneller gar, sondern trocken oder sogar ungenießbar. Steaks können bei falscher Zubereitung von außen völlig schwarz, aber im Innern noch fast roh sein und auch Geflügel neigt bei starker Hitze dazu, schnell zu verbrennen.

Das Anbrennen von Fleisch hat aber nicht nur geschmackliche Auswirkungen, es entstehen dabei auch krebserregende heterozyklische Amine. Bei der Temperaturauswahl oder der Menge der Grillkohle lieber nach dem Motto „weniger ist mehr“ vorgehen.

Platz 1: Das Spiel mit dem Feuer

Grillen und Spiritus? Dabei können Stichflammen und Verpuffungen entstehen.

Die Grillparty hat begonnen, die Gäste sind da, jetzt muss nur noch der Grill angeheizt werden. Damit es schnell geht, greifen viele gerne zu Brandbeschleunigern wie Brennspiritus oder Benzin. Eine Gefahr für Griller und Gäste. In Deutschland gibt es jährlich ca. 3000 bis 4000 Grillunfälle, 500 davon mit schwersten Verletzungen. 75% dieser Unfälle lassen sich auf die Verwendung von Brandbeschleuniger zurückführen.

Doch was genau macht Spiritus so gefährlich? Spiritus ist mit Chemikalien versetztes Ethanol, also ein hochentzündlicher Alkohol. Wenn die Flüssigkeit oder entstehendes Gas mit der offenen Flamme in Berührung kommt, führt dies zu einer unkontrollierten Verbrennung. Dies kann eine Stichflamme hervorrufen oder es kann zu einer Verpuffung kommen. Hier werden Temperaturen von 1000°C bis 1800°C freigesetzt, die zu schwersten Verbrennungen und im schlimmsten Fall sogar zum Tod führen können.

Wer solche Unfälle vermeiden möchte, sollte sich im Vorfeld gut vorbereiten. Ein Holzkohlegrill kann schon nach 30 Minuten einsatzbereit sein und wem das Vorglühen dennoch zu lange dauert, kann zu einer Vielzahl anderer Hilfsmittel zurückgreifen, beispielsweise Anzünder aus Holzwolle, Wachs oder Sägespäne. Wer einen Heißluftföhn verwenden möchte, sollte darauf achten, dass es nicht zu einem Funkenflug kommt. Hierfür eignen sich Grills, die bereits mit einer Funkenhaube ausgestattet sind.

Fazit zum Insektenbeet

Im Frühjahr dieses Jahres hatten wir eine Idee: „Lasst uns die Insekten bei Ihrer Nahrungssuche mit einem Insektenbeet unterstützen!“ Denn Insekten wie Bienen, Hummeln und Co. leisten einen wichtigen Beitrag. Immerhin bestäuben sie unsere Pflanzen. Dadurch haben wir zum einen Nahrung in Form von Obst sowie Gemüse und zum anderen Sauerstoff. Letzterer wird ebenfalls durch das Bestäuben der Insekten indirekt vorangetrieben, da die Bestäubung zur Vermehrung der Pflanzen führt und mehr Pflanzen auch mehr Sauerstoff bedeutet. Daher haben bestäubende Insekten einen großen Anteil an der Gesundheit unserer Umwelt.

Damit unser Insektenbeet alltagstauglich und zugleich etwas Besonderes wird, haben wir uns für einen Sandkasten als Basis entschieden. Wir wollten zeigen, dass nahezu jedes Gefäß in eine wunderbare Insektenwiese verwandelt werden kann. Mit einer Schutzschicht für das Holz, etwas Erde und zahlreichen insektenfreundlichen Pflanzen startete unser Projekt.

Vom kargen Beet zur Blumenwiese

Nach nur kurzer Zeit begann die Verwandlung des Beetes. Kleine Pflänzchen steckten ihre Köpfe aus der Erde heraus und es entstand ein wildes Chaos an Kornblumen, Steppen-Salbei, Sonnenblumen, Rittersporn, Nelken, Katzenminze, Edeldistel und Co. Während andere Beete unschönen Besuch von Schnecken bekamen, blieb unser Insektenbeet im Sandkasten verschont. Einzig und alleine die bestäubenden Insekten fielen über die leckeren Wildblumen her.

Damit unser Insektenbeet alltagstauglich und zugleich etwas Besonderes wird, haben wir uns für einen Sandkasten als Basis entschieden. Wir wollten zeigen, dass nahezu jedes Gefäß in eine wunderbare Insektenwiese verwandelt werden kann. Mit einer Schutzschicht für das Holz, etwas Erde und zahlreichen insektenfreundlichen Pflanzen startete unser Projekt. Nach nur kurzer Zeit begann die Verwandlung des Beetes. Kleine Pflänzchen steckten ihre Köpfe aus der Erde heraus und es entstand ein wildes Chaos an Kornblumen, Steppen-Salbei, Sonnenblumen, Rittersporn, Nelken, Katzenminze, Edeldistel und Co. Während andere Beete unschönen Besuch von Schnecken bekamen, blieb unser Insektenbeet im Sandkasten verschont. Einzig und alleine die bestäubenden Insekten fielen über die leckeren Wildblumen her.

Unser Fazit

Insgesamt war die Idee ein voller Erfolg! Die Pflanzen im Beet blühten nach und nach, sodass monatelang Trubel um die Blumen herrschte. Zudem blühten die Pflanzen in verschiedenen Farben und trugen wunderbare Akzente bei. Schließlich waren verschiedene Insekten vor Ort, die sich satt aßen, Pollen mitnahmen und Blüten bestäubten.

Durch die Verwendung von mehrjährigen Stauden in Kombination mit selbst aussäenden Wildblumen, wird das Insektenbeet auch im nächsten Jahr wieder erblühen. Wir werden sehen, welche Pflanzen sich verteilt haben und in welcher Pracht sich das Beet im zweiten Jahr zeigt.

So bunt erstrahlt das Insektenbeet

Der Traum vom eigenen Pool – Teil II

DIY Pool mauern

Ein eigener Pool im heimischen Grün ist der Traum vieler Gartenbesitzer. Dort kann nach Herzenslust und mit voller Privatsphäre geschwommen, geplanscht und sich abgekühlt werden. Wer sich den Traum vom eigenen Pool realisieren möchte, kann zwischen unterschiedliche Poolarten wählen. Eine davon ist die gemauerte Variante. Solch ein gemauerter Garten-Pool kann in seiner Größe und Form individuell an die eigenen Wünsche sowie Vorstellungen angepasst werden. Wenn der Traum-Pool auf Papier steht, geht es an die Umsetzung.

Rechtliche Grundlage kennen

Bevor Sie einfach drauf los buddeln und sich Material besorgen, sollten Sie die rechtlichen Voraussetzungen für den Bau eines Pools kennen. Diese variieren je nach Bundesland und es kann eine Baugenehmigung benötigt werden. So eine Genehmigung wird in den meisten Bundesländern bei Pools ab 100 Kubikmeter Wasservolumen nötig. Wenn Sie einen Pool von 1,50 Meter Tiefe und 8 Meter Durchmesser planen, liegen Sie bei 75 Kubikmeter Wasservolumen und wären nicht genehmigungspflichtig.

Der richtige Standort

Für die richtige Platzierung des Pools sind einige Aspekte zu bedenken. Es empfiehlt sich eine Südost-Lage, die das Wasser schon am Morgen angenehm aufwärmt. Natürlich wollen Sie eine Abkühlung, doch eiskaltes Wasser führt zu einer Erhöhung der eigenen Temperatur, da der Körper die Kälte mit stärkeren Stoffwechselvorgängen ausgleicht. Daher ist leicht erwärmtes Wasser die bessere Erfrischung.

Bedenken Sie, dass Sie für den Pool Wasser- sowie Stromleitungen benötigen. Wenn Sie Neuverlegungen vermeiden wollen, sollte der Pool in der Nähe solcher Leitungen platziert werden. Zudem sollte der Boden geprüft werden. Bei einem zu hohen Grundwasserstand wählen Sie besser eine andere Poolart.

Zusätzlich zu beachten

Damit der Pool sicher steht, brauchen Sie einen ebenen und festen Untergrund. Das heißt, Wurzeln und Steine werden entfernt, um einen Schaden an der Folie zu vermeiden. Unebenheiten sind leicht mit Sand auszugleichen.

Wenn der Pool mindestens 1,50 Meter oder tiefer werden soll, sollten von dieser Gesamthöhe nur zwei Drittel aus dem Erdreich hinausragen. Denn der Druck, der durch die Wassermenge entsteht, wäre zu hoch für die Außenwand. Das Wasser würde die Wände verformen oder sogar umknicken. Durch den Erdeinbau erhält der Pool Stabilität.

Außerdem sollten die Wasserrohre, durch die der Pool mit Wasser versorgt wird, ein leichtes Gefälle zum Schwimmbecken hin aufweisen. Auf diese Weise kann kein Wasser in den Rohren stehen bleiben. Immerhin würden die Wasserreste im Winter in den Rohren gefrieren und diese beschädigen.

Garten-Pool selber mauern

Ein Bagger erleichtert den Aushub.

Sie haben einen Entwurf des Pools angefertigt und den Standort festgelegt. Dann kann es los gehen: Markieren Sie die Umrisse des Schwimmbeckens. Hierfür können Sie umweltfreundliche Sprühfarbe verwenden, die Sie direkt auf dem Untergrund auftragen. Nun heben Sie den entsprechenden Bereich aus. Je nach Tiefe erleichtert Ihnen ein Bagger die Arbeit. Sobald die Grube ausgehoben ist, können Sie den Untergrund eben machen. Wurzeln und Steine werden entfernt, Löcher aufgefüllt.

Dann werden aus Stahl gefertigte Bewehrungsmatten verlegt. An diese werden die benötigten Rohrleitungen (in PVC-Rohren gehüllt) angebracht. Zu diesen Leitungen gehören die Pumpe, entsprechende Filter und der Ablauf. Diese PVC-Rohre werden mit passenden Fittingen verklebt und schließlich verschraubt. Nun gießen Sie die Bodenplatte und lassen sie aushärten.

Die Seitenwände entstehen

Die Seitenwände werden gemauert.

Auf der stabilen Bodenplatte geht es weiter mit der Umrandung. Für die Seitenwände nutzen Sie zum Beispiel Schalsteine. Die Steine verfügen einseitig über eine Kerbe für Moniereisen. Diese Seite gehört nach oben, da auf jede Reihe der Schalsteine Eisenstäbe gesetzt werden. Haben Sie die entsprechende Höhe mit den Schalsteinen erreicht, bauen Sie die gewünschte Technik in die hohlen Steine ein. Dazu gehören je nach Bedarf die Beleuchtung, ein Wassereinlauf, der Ablauf und der Skimmer. Erst dann werden die Schalsteine mit Beton gefüllt. Natürlich ist Ihre Fantasie hier unbegrenzt. Beispielsweise können Sie auch eine Treppe mauern, die den Weg hinein sowie aus dem Pool hinaus erleichtert.

Direkt nach dem Befüllen wird das gemauerte Konstrukt mit einem wasserbeständigen Putz innen sowie außen verputzt. Ist der Putz trocken, kleben Sie Dämmplatten an die Innenwände des Pools. Anschließend werden die Innenwände erneut verputzt. Die Außenwände des Pools erhalten einen Isolieranstrich und Bitumenbahnen werden eingeflämmt. Die Innenwände können schließlich mit Folie ausgekleidet werden. Hierfür gibt es witterungsbeständige Folie, die speziell gegen Bakterien- und Pilzbefall behandelt wurde. Diese ist in verschiedenen Farben erhältlich und wird von Ihnen faltenfrei angebracht.

Finale Schritte

Der Pool ist fertig, wenn es heißt „Wasser marsch!“

Im letzten Schritt wird der Hohlraum zwischen den Außenwänden und dem Erdreich wieder aufgefüllt. Dafür nutzen Sie den eigenen Aushub und achten auf eine ausreichende Drainage. Sie können den Bereich um den Pool herum bepflanzen, mit Holzdielen verkleiden, Fliesen legen oder so gestalten, wie Sie es sich wünschen.

Jetzt befüllen Sie den Pool mit Wasser und nehmen die Technik in Betrieb.