Schlagwort: Tierhaltung

teich-Tipp: Eisfrei durch den Winter

Teich-Tipp: Sicher durch den Winter

Langsam werden die Tage kürzer und der Herbst geht merklich in den Winter über. Während der Winterzeit ziehen sich die Fische in tiefere Wasserschichten zurück und bleiben dort bis zum Frühjahr in einer Art Winterstarre. Der Herzschlag verlangsamt sich auf rund einen Schlag pro Minute, und der Stoffwechsel kommt fast vollständig zum Erliegen. Fische nehmen in der Winterstarre nur sehr wenig Sauerstoff auf und brauchen keine Nahrung mehr.

Die Teichbewohner sollten auf diese veränderten Bedingungen vorbereitet werden, um den typischen Frühjahrskrankheiten vorzubeugen. Die einzelnen Schritte um die kostbaren Fische auf die Winterzeit vorzubereiten sind mit geringen Kostenaufwand und wenig Arbeit umzusetzen.

Fettreserven schützen die Tiere vor Kälte und körperlicher Schwäche. Diese Fettreserven sollten vor dem Winter gezielt angefüttert werden. Füttern Sie die Fische mehrmals täglich mit kleinen Portionen. Hier sollte darauf geachtet werden, dass die Fische das Futter auch annehmen und keine Reste des Futters im Teich verbleiben. Vitamine und Mineralien sollten während der Konditionierungsfütterung täglich beigefüttert werden. Sie unterstützen die Tiere dabei Fettreserven anzulegen und beleben den Stoffwechsel. Bei niedrigen Temperaturen sollten leicht verdauliche Futtervarianten verwendet werden, wie z.B. Sanikoi Staple Prime. Durch den hohen Weizenkeimanteil und die zugesetzten Vitamine eignet sich das hochwertige Futter hervorragend für die Fütterung im Herbst.

Der Gartenteich im Winter

Die Temperaturen im Teich sollten regelmäßig kontrolliert und wenn möglich langsam gesenkt werden. Die Teichbewohner reagieren mitunter sensible auf starke Temperaturschwankungen und bereits Änderungen der Wassertemperatur von 4°C im Verlauf von 24 Stunden bedeuten für die Tiere erhöhten Stress. Wichtig sind die Temperatur regelnden Maßnahmen in erster Linie bei kleinen Teichen, die schnell auskühlen und durch die fehlende Wassertiefe nicht sicher gestellt ist, dass sich eine ca. 40 cm hohe Schicht mit einer Temperatur von ca. 4°C bildet. Wasser hat bei ca. 4°C die höchste Dichte und sinkt durch das Gewicht ab, so dass bei einer Wassertiefe von mehr als 80 cm das Überwintern problemlos möglich sein sollte. Bei einem Teichvolumen über 30.000 Litern wird ausreichend Wärme im Wasser gespeichert und das Auskühlen messbar verlangsamt. Hier ist nur bei extremen Wettersituationen ein Eingreifen notwendig.

Vorsicht ist geboten, wenn die Teichpumpe den Winter über in Betrieb bleibt. Die Wasserschichten werden durchgemischt und die schützende Wasserschicht am Grund des Teiches durch kaltes Oberflächenwasser herunter gekühlt. Die Eisbildung an der Oberfläche kann so zwar eine Weile verhindert werden, aber die am Boden ruhenden Teichbewohner erfrieren, da die Wassertemperatur unter 4° C sinkt. Dort wo die Teichbewohner sich für ihre Winterruhe zurück ziehen, sollte möglichst wenig Strömung herrschen, damit kein kaltes Wasser in die Ruhezone gelangt.

Teichpumpen sollten während der Winterzeit frostsicher eingelagert werden. Im Winter reicht der durch z.B. Kanadische Wasserpest oder Hornkraut produzierte Sauerstoff für die ruhenden Teichbewohner aus. Sinnvoller als der Betrieb eine Teichpumpe ist der Einsatz eines Oxydators oder eines Teichbelüfters, der das Teichwasser mit feinperlendem Sauerstoff versorgt und so die Fäulnisprozesse im Teich unterbindet.

Winterruhe bedeutet auch, dass keine größeren Baumaßnahmen am Teich vornehmen sollten. Die Fische werden unruhig und der Energieverbrauch steigt. Das steigert das Risiko, dass die Fische im Frühjahr entkräftet sind und krank werden. Sollte der Teich zufrieren, sollte man es vermeiden, diesen mit Klopfen oder Ähnlichem öffnen zu wollen. Tauen Sie das Eis stattdessen besser mit einem Fön oder heißem Wasser auf.

Um ein sehr starkes Abkühlen zu verhindern, kann man den Teich mit diversen Materialen abdecken. Geeignet sind Styropor, PE-Bälle, Doppelstegplatten und vieles mehr. Notwendig sind diese Maßnahmen allerdings nur bei kleinen Teich oder extremen Witterungsverhältnissen. Man sollte dabei auf jeden Fall darauf achten, dass eine kleine Stelle im Teich nicht abgedeckt wird. Diese Stelle sollte dann auch eisfrei gehalten werden, um einen Gasaustausch zu gewährleisten. Darüber hinaus ermöglicht diese eisfreie Stelle das Beobachten der Teichbewohner während der Winterzeit, so dass bei eventuellen Erkrankungen eingegriffen werden können.

Effektiv und kostengünstig ist die Verwendung eines Teichheizers in Kombination mit einem Frostwächter. Der Frostwächter schaltet den Teichheizer ein, wenn die Temperatur bei 0° Grad liegt und verhindert so, dass der Teich vollständig zufriert. Angeboten werden solche System z.B. von Schego.

Kontrollieren Sie, wenn möglich, im Laufe des Winters die Wasserqualität. Ist der Teich im Herbst gut gepflegt und gereinigt worden, sollte es im Verlauf des Winters nicht zu Problemen kommen. Die Fische sollten im Winter nur bei anhaltend warmen Temperaturen gefüttert werden. Bedenken Sie, dass das Futter, wenn es nicht gefressen wird, im Frühjahr zum Problem werden kann, da es die Wasserqualität beeinträchtigt.

Teichpflege im Herbst

Teichpflege im Herbst

In den Herbst Monaten September, Oktober und November kommt der Gartenteich langsam zur Ruhe. Pflanzen und Tiere bereiten sich auf den Winter vor und hier sollte der Teichbesitzer unterstützend in die Teichpflege eingreifen.

Die wichtigsten Aufgaben zum Thema Teichpflege im Herbst im Überblick:

  • Abfischen von Laub und Pflanzenteilen
  • Laubschutznetz über den Teich spannen
  • Teichtechnik reinigen und frostfrei lagern
  • Schläuche entleeren
  • Nicht winterharte Teichpflanzen geschützt lagern
  • Schwimm- und Unterwasserpflanzen auslichten
  • Gräser und Schilf zusammenbinden
  • Faulschlamm entfernen
  • Eisfreihalter einsetzen

Abfischen von Laub / Teichnetz einsetzen

Man kann sich im Herbst viel Arbei bei der Teichpflege sparen in dem man ein Teichnetz über den Gartenteich spannt. Das Teichnetz sorgt dafür, dass herabfallendes Laub nicht im Teichwasser landet. Abgestorbene Blätter und Pflanzenteile sollten regelmäßig mit Hilfe eines Keschers entfernt werden, damit die Wasserqualität nicht leidet. Die Pflanzenteile verrotten im Wasser und geben so Nährstoffe an das Wasser ab, die das biologische Gleichgewicht im Teich stören. So entstehen Faulgase unter der Eisschicht im Winter und im Frühjahr kommt es zu einer starken Algenblüte. Die entstehenden Faulgase führen im ungünstigsten Fall dazu, dass die Teichbewohner ersticken. Die gründliche Vorbereitung des Teiches auf den Winter trägt dazu bei, dass die Fische gesund bleiben und man im Frühjahr schnell wieder Freude an einem klaren Teich hat.

Das installierte Teichnetz sollte vor den ersten Nachtfrösten, nach Abschluss des Laubfalls mit den gefangen Blättern entfernt werden.

Teichtechnik reinigen und frostfrei lagern

Das Algenwachstum im Teich stoppt bei Temperaturen unter zehn Grad Celsius, so dass die Teichtechnik für den Winter nicht benötigt wird. Bei der Teichpflege im Herbst sollten Teichpumpen und Teichfilter aus dem Teich genommen werden. Gefrierendes Wasser dehnt sich, durch die sog. Anomalie des Wassers (Dichteanomalie: die Dichte unterhalb einer bestimmten Temperatur bei Temperaturabnahme verringert, der Stoff sich also bei Abkühlung ausdehnt), ab 3,98°C aus und kann dabei einen so starken Druck erzeugen, dass die Teichtechnik Schaden nimmt. Reinigen Sie alle Teichpumpen, Teichklärer und Teichfilterelemente gründlich und prüfen Sie diese vor der Einlagerung auf Beschädigungen. Die Lagerung sollte unbedingt an einem frostsicheren Ort (z.B. im Keller) erfolgen. Lagern Sie die Teichpumpen in einem Eimer Wasser, damit verhindern Sie, dass die Teichpumpe austrocknet und wichtige Kunststoffdichtungen spröde und porös werden.

Die verwendeten Schläuche sollten gründlich geleert werden, damit diese durch den Frost keinen Schaden nehmen.

Pflanzenpflege = Teichpflege

Sollte Ihr Gartenteich nicht tief genug sein um empfindliche Wasserpflanzen in frostfreie Zonen umsiedeln zu können, dann sollten Sie die Teichpflanzen für die Winterzeit an einen kalten, aber frostfreien Ort bringen. Hier empfiehlt sich der Keller oder ein kleines, entsprechend eingerichtetes Gewächshaus.

Gräser und Schilf sollten zusammengebunden und gegebenenfalls zurück geschnitten werden. Schneiden Sie die Schilfpflanzen, Rohrkolben und andere Teichpflanzen mit röhrenartigen Stengeln nur bis kurz über der Wasseroberfläche zurück. Wenn Sie die trockenen Halme nicht zu sehr stören, dann können Sie diese auch erst im Frühjahr zurück schneiden, denn verschiedene Insekten nutzen das Röhricht als Winterquartier. Die Pflanzen sorgen so für einen Gasaustausch im Gartenteich.

Seerosen und andere Schwimmpflanzen schneiden Sie am besten mit einer speziellen Teichschere möglichst weit unten ab. Entfernen Sie die Pflanzenreste gründlich, damit diese am Teichgrund keinen Faulschlamm bilden. Das spezielle Schneidwerkzeug hat einen langen Stiel, so dass Sie problemlos vom Teichrand aus arbeiten können. Die Pflanzenreste lassen sich gut mit einem Kescher entfernen.

Faulschlamm entfernen

Der Faulschlamm ist vor allem im Winter ein Problem, denn durch Fäulnisprozesse wird giftiges Schwefelwasserstoffgas freigesetzt. Es kann aus dem zugefrorenen Teich nicht entweichen und löst sich mit der Zeit im Wasser. Entfernen Sie den Faulschlamm daher vor Wintereinbruch mit einem Schöpfeimer am Stiel oder einem elektrischen Teichschlammsauger. Den Schlamm aus der Teichpflege können Sie in dünnen Lagen auf den Kompost geben oder einfach als Dünger im Beet ausbringen.

Eisfreihalter einsetzen

Während der Winterzeit ziehen sich die Fische in tiefere Wasserschichten zurück und bleiben dort bis zum Frühjahr in einer Art Winterstarre. Der Herzschlag verlangsamt sich auf rund einen Schlag pro Minute und der Stoffwechsel kommt fast vollständig zum Erliegen. Fische nehmen in der Winterstarre nur sehr wenig Sauerstoff auf und brauchen keine Nahrung mehr.

Gefahr droht den Tieren in dieser Zeit nur durch Einfrieren oder Ersticken durch Sauerstoffmangel bzw. hohe Faulgaskonzentration im Wasser. Bei einer Wassertiefe von mindestens 80 cm ist die Gefahr durch erfrieren auszuschließen, aber Sauerstoffmangel oder Faulgasbildung kann bei geschlossener Eisdecke zum Problem werden, daher empfehlen wir den Einsatz von sogenannten Eisfreihaltern. Diese elektrischen Helfer der Teichpflege sollten rechtzeitig vor der Eisbildung in den Teich eingesetzt werden.

Wenn Sie den Eisfreihalter nicht rechtzeitig eingesetzt haben, sollten Sie die Wasseroberfläche auf keinen Fall aufhacken, denn die Druck- und Schallwellen im Wasser wecken die Fische aus ihrer Winterstarre. Tauen Sie das Eis stattdessen besser mit einem Fön oder heißem Wasser auf.

Wichtig für das Thema Teichpflege ist der richtige Umgang mit Fischfutter: ab einer Wassertemperatur von weniger als 12 Grad Celsius sollten Sie die Fische nicht mehr füttern, da durch die Verlangsamung des Stoffwechsels die aufgenommene Nahrung nicht mehr richtig verdaut werden kann. Die Folge wäre, dass Ihre Fische zugrunde gehen würden.

SunSun Teichpumpe Energiesparpumpe

Teichpumpenauswahl – der Weg zur passenden Teichpumpe

Die Auswahl der richtigen Teichpumpe hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zum einen ist die Größe des Gartenteichs entscheidend und zum anderen der Einsatzbereich: Soll eine Teichfilteranlage betrieben werden, gibt es einen Wasserfall oder einen Bachlauf, ist ein Teichskimmer oder ein Wasserspiel gewünscht?

Darüber hinaus sollte eine Teichpumpe möglichst energieeffizient arbeiten, damit keine unnötigen Energiekosten entstehen. In den meisten Fällen läuft die Teichpumpe das ganze Jahr über rund um die Uhr, daher sollte man bei der Auswahl eine möglichst stromsparende Teichpumpe in Betracht ziehen.

Die Förderleistung der Teichpumpe muss unbedingt auf die Größe des Teichfilters abgestimmt werden. Eine zu große Förderleistung der Teichpumpe führt zu einem Überlaufen des Teichfilters und das sollte auf jeden Fall vermieden werden. Beachtet werden sollte auf jeden Fall auch der Umwälzzyklus des Teiches und die Verweildauer des Teichwassers im Teichfilter.

Je nach Verwendungsart ist der optimale Umwälzzyklus von unterschiedlichen Faktoren abhängig: Fischbesatz, Wasserpflanzen, Sonneneinstrahlung, gewünschte Wasserklarheit. Selbstverständlich müssen ggf. weitere Komponenten des Filterkreislaufes aufeinander abgestimmt werden.

Grundsätzlich sind zwei Unterscheidungen zu machen, bei denen die Meinungen teilweise weit auseinander gehen. Unser reichhaltiges Angebot an Teichpumpen finden Sie unter www.teich-tip.de -> Teichpumpen & Skimmer durch die Filter auf der rechten Seite können Sie den Leistungsbereich der Teichpumpe eingrenzen und so einen schnellen Überblick über unser Sortiment bekommen.

1. Optimale Umwälzung des Teiches – die richtige Teichpumpe.

Der Umwälzzyklus ist definiert als die Zeit in Stunden, in der man den gesamten Teichinhalt durch den Teichfilter leitet.

Als Richtwerte können folgende Angaben dienen:

Koiteich / Fischteich:

• 1 Zyklus pro 3 Stunden
• 2 Umwälzungen in 1 Stunde (ohne Bepflanzung und mit hohem Fischbesatz)

Gartenteich/Pflanzteich:

Bei einem Teich ohne Fischbesatz ist weniger Umwälzung notwendig. Hier kann eine Umwälzung am Tag als Richtwert genommen werden, um das Teichwasser mit Sauerstoff anzureichern und das Wasser in Bewegung zu halten.

Schwimmteich:

Hier ist der Umwälzzyklus stark von der Bepflanzung und dem eigenen Anspruch abhängig.
Die obere Grenze ist bei 1 x in 2-3 Stunden zu ziehen, die untere Grenze bei „keiner Umwälzung“.

2. Verweildauer des Wassers im Teichfilter / Filtervolumen

SunSun Bio Teichfilter CBF-350C

Hier wird das tatsächliche Volumen des eingesetzten Teichfilters bei drucklosen Teichfiltersystemen interessant:

Art. 50107 – SunSun CBF-350 Bio-Teichfilter  = ca. 85 Liter Volumen
Art. 50108 – SunSun CBF-350B Bio-Teichfilter  = ca. 170 Liter Volumen
Art. 50114 – SunSun CBF-350C Bio-Teichfilter  = ca. 250 Liter Volumen
Art. 50167 – SunSun CBF-550 Bio-Teichfilter  = ca. 110 Liter Volumen

Nach einem Zeitraum von ca. 2-3 Wochen siedeln sich nitrifizierende Bakterien in den Filterschwämmen an. Diese brauchen Zeit, um auf das Wasser wirken zu können.

Der angestrebte Zeitraum, den die eingesetzte Teichpumpe benötigt, um den Teichfilter einmal komplett zu füllen, sollte bei den oben genannten Filtervolumen zwischen 1,5 Minuten und 3 Minuten liegen.

Bei einem Miniteich ist eine Teichpumpe mit einer Umwälzleistung bis 1.000 Liter pro Stunde ausreichend. Sinnvoll wäre hier z.B. die Verwendung einer Springbrunnenpumpe mit Filter. Kleinere bis mittlere Gartenteiche mit einer ungefähren Größe von bis zu 10 Kubikmetern benötigen bei einer Umwälzrate von etwa einmal alle 2 Stunden eine Teichpumpe, die bis zu 5.000 Liter pro Stunde fördert. Bei entsprechend größeren Teichen muss die Größe der Teichpumpe entsprechend angepasst werden. Zu bedenken ist neben der Größe des Teiches auch der Fischbesatz und die Förderleistung, die die Teichpumpe verliert, wenn sie das Wasser aus größerer Tiefe oder auf größere Höhe fördern muss. Der Durchmesser und die Länge des verwendeten Schlauches haben auch Einfluss auf die Wassermenge, die den Teichfilter erreicht. Die angegebenen Werte sind Richtwerte, die helfen sollen, eine passende Teichpumpe für Ihren Gartenteich zu finden.

Springbrunnenpumpen sind ein optisches Highlight in einem Gartenteich und reichern darüber hinaus den Gartenteich zusätzlich mit Sauerstoff an. Wir bieten darüber hinaus Springbrunnenpumpen mit zusätzlichen Filtern und UVC-Klärern an, so dass die Springbrunnenpumpe einen echten Mehrwert für jeden Gartenteich darstellt.

Um eine einwandfreie Funktion der Teichpumpen zu gewährleisten, ist es notwendig, diese regelmäßig zu reinigen. Wir empfehlen eine wöchentliche Reinigung der Teichpumpen, dazu sollte die Teichpumpe geöffnet werden, damit die Pumpenwelle von eventuellen Verschmutzungen befreit werden kann.

Bei Fragen zum Reinigungsvorgang steht Ihnen unser SupportTeam gerne zur Verfügung.

Inkubator - Brutmaschine für Eier Automatische Brutmaschine 48 Eier

Brutmaschine – Inkubator – für Eier

Große Erfolge mit kleinen Eiern. WilTec hat eine neue Schiene auf den Markt gebracht Inkubatoren – Brutmaschinen für die Tierzucht, von Brutmaschinen für kleine und mittlere Serien, die ein Eingreifen per Hand erfordern, bis hin zum Vollautomaten. Der Inkubator oder in deutsch die Brutmaschinen kann als sogenannter Vollautomate bis zu 96 Eier gleichzeitig bebrüten, die Temperatur und die Feuchtigkeit werden automatisch reguliert. Die Eier vollautomatisch gewendet.

Ein Blick in den Shop von wiltec.de lohnt: Brutapparate-Inkubatoren

Ein paar Tipps für die Hygiene von Eiern und Inkubator – Brutmaschine

Um gute Brutergebnisse zu erzielen ist, ist Hygiene äußerst wichtig. Bei mangelnder Hygiene können die Küken schon in den ersten 10 Tagen sterben.

Nur saubere Eier sollten für den Brutvorgang benutzt werden. Verschmutzte Eier sind potentielle Überträger von Krankheitserregern, die sich in der optimalen Wärme und Feuchtigkeit innerhalb der Brutmaschine hervorragend entwickeln und vermehren. Sollten Sie jedoch verschmutzte Eier ausbrüten, waschen Sie diese vorerst in warmem Wasser (44-49°C), das ein Desinfektionsmittel enthält, wie vom Hersteller empfohlen (dazu eignen sich die meisten Haushaltsdesinfektionsmittel) und trocknen Sie die Eier umgehend nach dem Reinigen, indem Sie separate Tücher verwenden.

Weichen Sie die Eier nicht länger als vier Minuten ein, um die Fruchtbarkeit nicht zu beeinträchtigen und weichen Sie sie auch nicht in kaltem Wasser ein, was das Eindringen von Bakterien durch die Eierschale hervorruft.

Das unmittelbare Desinfizieren der Brutmaschine hilft bei der Hygiene. Dazu eignet sich Formaldehydgas. Es wird herstellt durch das Mixen von 1 Anteil (Gewicht) Potassium Permanganate (Condy ́s Crystals) mit 1.5 Anteilen (Menge) Formalin. Geben Sie die Chemikalien in eine Schüssel auf den Boden des Inkubators (Brutmaschine). Geben Sie zuerst Condy ́s Crystals in die Schüssel, dann geben Sie Formalin darüber. Nun schließen Sie den Inkubator (Brutmaschine) und verlassen den Raum.

Für eine ordnungsgemäße Begasung betätigen Sie die Brutmaschine wie vorgesehen unter Einhaltung der korrekten Temperatur und Feuchtigkeit. Nach zwanzig Minuten öffnen Sie die Luke der Brutmaschine und belüften Sie die Brutmaschine einige Minuten lang. Verlassen Sie dabei den belüfteten Raum.

Gesunder Lagerbestand

Wichtig ist, dass nur Eier aus einem gesunden Lagerbestand zum Brüten verwendet werden, da einige Krankheiten durch das Ei übertragen werden können. Die am häufigsten durch das Ei übertragenen Krankheiten sind Salmonellen, Geflügentyphus und Mycoplasma gallisepticum. Eier, die von Tieren gelegt werden, die mit diesen Krankheiten infiziert sind, werden möglicherweise nicht ausgebrütet. Von denen, die dennoch ausgebrütet werden, können einige Tiere während des Brutprozesses sterben, wobei die überlebenden Tiere zu Überträgern der Krankheit werden und gesunde Küken infizieren können.

Fügen Sie niemals Eier aus fremden Beständen zu Ihren Eiern, um Ihren Brutbestand aufzustocken, damit würden Sie eine Infektionsgefahr Ihres Brutbestandes riskieren.

Ernährung:

Das Ei beinhaltet den kompletten Futterspeicher für die optimal Entwicklung der Embryos ausschließlich des gasförmigen Sauerstoffes, der durch die in der Schale befindlichen Poren in das Ei eindringt. Dem Brutbestand muss eine ausgewogene Ernährung zugeführt werden, um den Nährstoffbedarf der Embryonen zu gewährleisten.

Mangelnde Nährstoffe sind häufig Vitamine oder Mineralstoffe.

Ein Mangel diesbezüglich hat gegebenenfalls keine negativen Auswirkungen auf das Brüten, jedoch kann die Schlupffähigkeit beeinträchtigt werden. Deshalb sind den verschiedenen Merkmalsklassen die jeweils bestimmte Ernährung zuzuführen. Mangelerscheinungen, wie der Mangel an Riboflavin, gehören zu den Hauptursachen des Embryosterbens im mittleren Stadium der Inkubation (zwischen dem 12. und 14. Tag).

Der Vitamin- und Mineralstoffbedarf von Hennen zur Eiablage ist geringer als der von Brütern. Die Ernährung sollte sechs bis acht Wochen vor dem Ausbrüten der Eier, unter besonderer Berücksichtigung der Vitamine A, D3, Riboflavin, Pantothensäure, Biotin, Folsäure , Vitamin B12 und dem Mineralstoff Mangan, begonnen werden.

Nährstoff-mangel Ergebnis
Riboflavin Führt zu einer schlechten Schlupfrate mit hoher Inzidenz von missgebildeten Embryonen, die zu feucht sind
Pantothensäure Senkt die Schlupffähigkeit und führt zu einer hohen Inzidenz von scheinbar normalen Embryonen, die in den letzten zwei oder drei Tagen der Inkubation sterben
Biotin, Cholin und Mangan Führt zu abnormaler Entwicklung des Embryos und einem Zustand, bekannt als vergrößertes Sprunggelenk / abfallende Achillessehne
B12 Führt zu einer schnellen Abnahme der Schlupfrate und einer zunehmend schlechteren Überlebensrate der Küken, die schlüpfen

Alter des Zuchttierbestandes

Ist das männliche Tier aktiv, nicht zu groß oder übergewichtig und fruchtbar, so hat das Alter wenig bzw. keinen Einfluss auf die Schlupfrate oder Vitalität der Küken. Je älter der Hahn ist, umso weniger Hennen kann er ohne Verlust der Fruchtbarkeit begatten. Fruchtbarkeit und Schlupfrate nehmen ab, ebenso wie die Eierproduktion der Henne mit steigendem Alter abnimmt. Am höchsten ist diese während der ersten und zweiten Legezeit.

Es ist wichtig, Größe, Form und Schalenstruktur bei der Auswahl von Bruteiern zu berücksichtigen. Die besten Ergebnisse lassen sich erzielen, wenn man Eier bevorzugt, die, je nach Art des Geflügels, einen Mittelwert des Eiergewichtes aufweisen. Da die Eiergröße erblich ist, ist eine Ausmusterung kleiner Eier ratsam, um eine optimale Eiergröße in der Nachkommenschaft zu erhalten. Besonders große oder kleine Eier sind im Inkubator (Brutmaschine) ein Handicap. Die Form des Eis ist erblich, eine kontinuierliche Verwendung von schlechten Eiformen erhält und erhöht diesen Fehler. Nur Eier mit guter Schalenstruktur sollten zum Brüten verwendet werden. Die Struktur der Eierschale ist nicht erblich; dennoch, Eier mit dünner Schale könnten brechen, so dass Bakterien in das Ei eindringen können oder extreme Feuchtigkeit aus dem Ei tritt. Poröse Eierschalen erhöhen die Rate des Feuchtigkeitsverlustes während Lagerung und Inkubation in der Brutmaschine. Haarrisse, die mit bloßem Auge nicht zu erkennen sind, können mittels eines starken Lichtes, das man hinter das Ei hält, gefunden werden. Die Farbe des Eis beeinträchtigt nicht die Schlupffähigkeit.

Eier der ersten Legezeit

Jedes fruchtbare Ei läßt sich unter den richtigen Bedingungen ausbrüten. Die „beste Praxis“ ist jedoch, nur die Eier von Hennen auszubrüten, die 12 Monate und älter sind. Sogar 12 Monate alte Hühnereier können kleiner sein, abhängig davon, wann gebrütet wurde. Wenn ein Tier im August, September oder Oktober schlüpft, produziert es früher Eier als eines, das im Januar, Februar oder März geschlüpft ist. Nach dem Winter ist es herangereift, während das Tier aus dem Monat Januar zu jung ist, um mit der Legezeit vor dem Winter zu beginnen, was somit erst im Frühjahr beginnt. ABER weil sie älter und stärker bei der Eiablage sind, werden diese Eier größer. Eier von Masthühnchen erzeugen kleine Küken und diese werden oft zu kleinen Hennen, die wiederum kleinere Eier produzieren, die wiederum kleinere Küken haben usw.

Sind die Küken gesund, und weisen die Eier eine angemessene Größe auf, schlage ich vor, die Tiere im Anfangsstadium (mit ungefähr 4 Wochen) mit Krumen zu füttern, die einen Fleischzusatz enthalten. Das versorgt die Tiere zusätzlich mit vielen Proteinen, so dass sie auch besser gedeihen. Bitte keine allzu kleinen Eier ausbrüten.

Lagerung der Bruteier

Die embryonale Entwicklung setzt sich fort, wenn die Temperatur der befruchteten Eier oberhalb 20°C gehalten wird. Deshalb ist es wichtig, Eier kontinuierlich aufzusammeln und unter kühlen Bedingungen zu lagern.

Mindestens zweimal täglich sollten Eier aufgesammelt werden, vorzugsweise drei- bis viermal täglich. Um eine hohe Schlupfrate zu erzielen, sollten die Eier nicht länger als eine Woche gelagert sein.

Die beste Temperatur für die Lagerung von Bruteiern ist zwischen 10 und 16°C. Die Luftfeuchtigkeit bei der Lagerung spielt auch eine wesentliche Rolle. Eine Luftfeuchtigkeit unterhalb von 70 % bewirkt, dass die Eier extrem an Feuchtigkeit verlieren. Nachfolgend finden Sie die korrekten Temperaturangaben bezüglich Feuchtigkeit für die Lagerung. Falls Sie über keinen geeigneten Kühlraum verfügen, lagern Sie die Eier bitte an einem kühlen trockenen Ort. Die Lagerung von Eiern bei stark variierender Temperatur und Feuchtigkeit bewirkt eine Pre-Inkubation und niedrigere Schlupffähigkeit.

Trockentemperatur Feuchtigkeitsmesswert
60% relative
Feuchtigkeit
70% relative
Feuchtigkeit
80% relative
Feuchtigkeit
°C °C °C °C
10 6.8 7.4 8.2
11.1 7.6 8.3 9.3
12.2 8.4 9.4 10.5
13.3 9.6 10.6 11.4
14.3 10.7 11.5 12.1
15.3 11.5 12.2 13.3

Weitere Faktoren, die den Erfolg beeinträchtigen

Nachlässige Handhabung beim Befüllen der Brutmaschine oder Vorzögerungen, die zu einer Abkühlung der Eier führen, können zu einem Absterben der Embryonen führen.

Übermäßige Inzucht von Geflügel kann tödliche oder semi-Lethalfehler in den Genen hervorrufen, was ebenfalls eine Sterblichkeit während der Inkubation bewirken kann.

Konstante Temperatur

Die Körpertemperatur eines Huhns schwankt zwischen 40.5°C und 41.7°C. abhängig von seiner Aktivität. Die optimale Temperatur eines bebrüteten Eis liegt ungefähr bei 37.8°C. Wird ein Ei von einem Huhn ausgebrütet, kann die Oberfläche des Eis von 39.2°C bis 39.4°C erreichen. Der Eimittelpunkt wird 37.8°C jedoch nicht überschreiten.

In modernen lüftungsbetriebenen Inkubatoren (Brutmaschine) beträgt die vom Hersteller empfohlene Temperatur zwischen 37.0°C und 37.64°C. Eine Temperatur von 39.5°C ist tödlich. Die konstante und schnelle Luftzirkulation bei diesem Typ von Brutmaschine hält die Temperatur von Ei und Inkubator gleichermaßen.

Die Wärmeproduktion des Embryos steigt in dem Maße, wie die Inkubation in der Brutmaschine vorangeht. Der Temperaturanstieg ist während der letzten zwei Tage am größten, je nach Aktivität des Embryos. Die Temperatur der Eier steigt bis zu 2°C oberhalb der Umgebungstemperatur im Inkubator (Brutmaschine). Aus diesem Grund wird die Temperatur häufig bis zu 1°C gesenkt.

Teichfilter Set Wiltec 54641

Installationshinweise Teichfilter-Set

Positionieren Sie den Teichfilter von Beginn an der Stelle, die in Ihrem Garten für den Teichfilter vorgesehen ist. Ein späteres Umstellen des Bio-Teichfilter ist durch das Gewicht der wassergetränkten Filtermaterialien nur schwer möglich.

Der Teichfilter sollte in Waage aufgestellt werden, damit es im Betrieb nicht dazu kommt, dass Wasser seitlich überläuft. Darüber hinaus ist so sicher gestellt, dass bei der Reinigung der Grobschmutz vollständig durch den Schmutzablauf abfließen kann und nicht durch eine Schräglage im Teichfilter verbleibt. Achten Sie bei der Auswahl der Stelle darauf, dass der Teichfilter möglichst nicht der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist.

Wir empfehlen die Rückführung des Teichwassers über einen Bachlauf, um so eine zusätzliche Sauerstoffanreicherung zu gewährleisten. Sollten Sie sich für die Verwendung eines Bachlaufes entscheiden, dann beachten Sie bitte, dass der Teichfilter oberhalb des Bachlaufes positioniert werden muss. Bei der Rückführung über einen Teichschlauch empfehlen wir, den Auslauf wenn möglich nicht zu verkleinern. Hier besteht ansonsten die Gefahr eines Rückstaus im Teichfilterbehälter, der unter Umständen das Filtersystem zum Überlaufen bringt.

 Montage UVC-Teichklärer (optional) am Teichfilter

Entnehmen Sie den Teichklärer der Verpackung und prüfen Sie bitte sorgfältig, ob eine Beschädigung durch den Transport vorliegt. Ein durch den Transport oder einen Sturz beschädigtes Quarzglas oder UVc Leuchtmittel verhindert die ordnungsgemäße Inbetriebnahme des Teichklärers.

Die Montage des Teichklärers an der Teichfilter sollte von zwei Personen übernommen werden. Schieben Sie den Klärer in die beiden dafür vorgesehenen Öffnungen des Teichfilters und fixieren Sie ihn in dieser Position. Die zweite Person montiert nun an der Innenseite des Teichfilters die Verschraubungen des Teichklärers. Einzelheiten entnehmen Sie bitte unserer bebilderten Montageanleitung. Wenn alle Verschraubungen fest sitzen, kann der Teichklärer los gelassen werden. Bitte beachten Sie den Mindestabstand von 2 Meter zum Teich, wenn ein Teichklärer installiert wird.

Installation der Teichpumpe vor dem Teichfilter

Bei der Installation Ihrer Teichpumpe sollten Sie immer die Beschaffenheit des Teichgrundes im Auge behalten. Wenn sichergestellt ist, dass der Teichboden nicht mit Pflanzenerde, Kies oder ähnlichem bedeckt ist, dann kann die Teichpumpe bedenkenlos an der tiefsten Stelle des Teiches platziert werden.

Sollte sich auf dem Teichgrund Kiese, Pflanzerde oder Ähnliches befinden, dann sollte die Teichpumpe an einer erhöhten Stelle installiert werden, um sicher zu stellen, dass die Teichpumpe nicht verstopft. Zum Erhöhen der Teichpumpe kann z.B. ein größerer Stein oder ein Pflanzkorb verwendet werden. Schließen Sie die Teichpumpe mit einem geeigneten Teichschlauch an den Teichfilter bzw. an den Teichklärer an.

Bitte setzen Sie Teichfiltersystem nicht über längere Zeit außer Betrieb, da die benötigten Mikroorganismen sonst durch Sauerstoffmangel absterben. Die Teichpumpe muss 24h in Betrieb sein, um eine optimales Filterergebnis zu erreichen. UVC- Teichklärer kann man individuell je nach Verschmutzungsgrad des Teiches auch nur stundenweise in Betrieb nehmen. Hier sollte die Trübung des Wassers beobachtet werden.

Fischfutter Ernährung vom Koi Artikel 71144405 WilTec

Ernährung von Kois

Kois sind in Bezug auf ihre Ernährung sehr anspruchsvoll; gewöhnliches Fischfutter reicht nicht aus, um die Koi-Karpfen zufrieden zu stellen. Es gibt eine große Auswahl an Spezialfutter, das das Wachstum fördert, den Kois zu einer besonderen Farbenpracht verhilft, der Gesundheit förderlich ist oder für einen guten Muskelaufbau sorgt.

Koifutter sollte ausreichend Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine enthalten, diese werden in der Regel dem Fischfutter in ausreichender Menge zugesetzt. Wichtig ist, dass das Futter richtig gelagert und nicht über das Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus verwendet wird. Durch falsche oder sehr lange Lagerung des Futtermittels gehen wichtige Nährstoffe verloren. Hitze zerstört zum Beispiel das temperaturempfindliche Vitamin C. Achten Sie darauf, dass das Koifutter möglichst lichtgeschützt, trocken, kühl und luftdicht verschlossen gelagert wird.

Das im Futter enthaltene Eiweiß sorgt für den Aufbau bzw. Zuwachs von Muskeln. Eiweiß sollte nicht zur Energiegewinnung genutzt werden, da dies dazu führen würde, dass eine vermehrte Ammoniakausscheidung über die Kiemen erfolgt. Diese Ausscheidung hat negative Auswirkungen auf den Fisch und auf die Wasserqualität im Koiteich. Daher muss darauf geachtet werden, dass Fett und Eiweiß in einem ausgewogenen Verhältnis im Fischfutter enthalten sind.

Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass ein Verhältnis von 1:2-2.5 Fett zu Eiweiß gewährleistet, dass der Fisch seine Energie aus dem Fett erhält und das Eiweiß für den Muskelaufbau verwendet. Fett ist nicht nur der wichtigste Energielieferant, es beeinflusst auch die Kondition des Kois positiv, so dass der Fisch widerstandfähiger und stressresistenter wird.

Kohlenhydrate sollten in Koifutter wenig bis gar nicht enthalten sein, da diese dazu führen, dass die Fische verfetten und Leberfunktionsstörungen bekommen. Kois können Kohlenhydrate nur sehr eingeschränkt verwerten, so dass diese zum größten Teil unverdaut über den Kot ausgeschieden werden und unnötig das Wasser belasten.

Beobachten Sie das Verhalten der Kois aufmerksam und passen Sie die Fütterung entsprechend an. Die Fütterung sollte nicht nur von der Wassertemperatur, sondern auch von der Aktivität der Fische abhängig gemacht werden. Füttern Sie im Sommer nicht nur Fertigfutter, sondern auch frisches Obst und Gemüse oder Insekten. Ein Fastentag pro Woche in der Sommerzeit entlastet den Darm und sorgt für gesunde und muntere Fische. Füttern Sie lieber mehrmals am Tag kleinere Mengen, das entspricht der natürlichen Ernährungsweise der Kois und schont die Wasserqualität und den Teichfilter.

Jebao Fischfutterautomat
Fischfutterautomat zur regelmäßigen Fütterung

Für das Wachstum und das Wohlbefinden der Kois ist es sehr wichtig, dass die Fütterung regelmäßig und in gleichbleibender Menge erfolgt. Wir empfehlen daher die Verwendung von Fischfutterautomaten. Fischfutterautomaten bieten zahlreiche Möglichkeiten, die Fütterung zu steuern, so dass das Fischfutter immer in optimalen Mengen zum optimalen Zeitpunkt in den Gartenteich gelangt. Fischfutterautomaten sind einfach anzubringen und funktionieren zuverlässig. Die Karpfen nehmen die Futterautomaten gut an und gewöhnen sich schnell an diese Fütterung. Selbstverständlich spricht nichts dagegen, die Kois auch weiterhin mit der Hand zu füttern oder z.B. einen Fish Dome zu verwenden. Dieses Spielzeug zur Fischfütterung ermöglicht es Ihnen, Ihre Kois besser zu beobachten und so frühzeitig Krankheiten zu erkennen.

Die Auswahl des richtigen Teichfiltersystems.

Für sauberes und algenfreies Teichwasser, bzw. einen klaren Gartenteich und gesunde Fische, ist die Auswahl des richtigen Teichfiltersystems wichtig. Fremdstoffe, wie z.B. Blätter, Pollen und Gräser bringen den Koiteich aus dem Gleichgewicht, so dass das Wasser getrübt wird, der Boden verschlammt. In der Regel hat dies unerwünschtes Algenwachstum zur Folge. Im schlimmsten Fall beginnt der Teich zu kippen. Um das zu verhindern, sollte das Teichfiltersystem auf die Größe und den Besatz des Gartenteiches angepasst werden.

 

Druckteichfilter oder Durchlaufteichfilter?

SunSun Druckteichfilter CPF-20000
Druckteichfilter
 eignen sich am besten für kleinere bis mittlere Teichgrößen mit geringen bis mittlerem Fischbesatz. Bei der Verwendung eines Druckteichfilters ist es problemlos möglich, z.B. einen Wasserfall oder einen höher gelegenen Bachlauf mit zu betreiben. Die Platzierung ist versteckt am Teichrand möglich, indem der Filter z.B. im Boden versenkt wird. Die integrierten UVC-Teichklärer beseitigen Bakterien und Keime und tragen so zu einem gesunden Teich bei. Die Geräte sind unkompliziert und schnell zu installieren und lassen sich problemlos reinigen.

SunSun Bio Teichfilter CBF-550

Durchlaufteichfilter werden für mittelgroße bis große Teiche eingesetzt und lassen sich durch Zusatzmodule beliebig an die Teichgröße anpassen. Die Mehrkammerfilter mit biologischer Filterwirkung sind auch für Koiteiche mit großem Fischbesatz geeignet. Die Größe des Teichklärers kann individuell an die örtlichen Gegebenheiten angepasst werden.

Sunsun Teichklärer CUV-636

Beide Teichfilter kombinieren die mechanische und biologische Reinigung. In den Filtermaterialien siedeln sich Mikroorganismen an, die Keime und Bakterien aus dem Wasser entfernen. Schwebstoffe und Schmutz verbleiben durch die mechanische Filterung im Teichfilter und gelangen nicht mehr ins Teichwasser zurück.
Es dauert etwa 4-6 Wochen, bis sich Filterbakterien in eine ausreichenden Menge im Bioteichfilter angesiedelt haben. Erst nach dieser Zeit ist es sinnvoll, einen UVC-Teichklärer zuzuschalten. Starterbakterien helfen, die Anlaufphase eines neuen Filters zu verkürzen. Es handelt sich bei Starterbakterien um spezielle im Labor gezüchtete Mikroorganismen, durch deren Zugabe man die Anlaufzeit eines Teichfilters erheblich verkürzen kann. Bakterien sind ab einer Temperatur von etwa 10°-12°C aktiv, die Temperatur im Teichfilter sollte nicht über 40°C ansteigen, daher sollte der Teichfilter idealerweise schattig stehen und keiner direkten Sonnenstrahlung ausgesetzt sein.