Brutmaschine – Inkubator – für Eier

Große Erfolge mit kleinen Eiern. WilTec hat eine neue Schiene auf den Markt gebracht Inkubatoren – Brutmaschinen für die Tierzucht, von Brutmaschinen für kleine und mittlere Serien, die ein Eingreifen per Hand erfordern, bis hin zum Vollautomaten. Der Inkubator oder in deutsch die Brutmaschinen kann als sogenannter Vollautomate bis zu 96 Eier gleichzeitig bebrüten, die Temperatur und die Feuchtigkeit werden automatisch reguliert. Die Eier vollautomatisch gewendet.

Ein Blick in den Shop von wiltec.de lohnt: Brutapparate-Inkubatoren

Ein paar Tipps für die Hygiene von Eiern und Inkubator – Brutmaschine

Um gute Brutergebnisse zu erzielen ist, ist Hygiene äußerst wichtig. Bei mangelnder Hygiene können die Küken schon in den ersten 10 Tagen sterben.

Nur saubere Eier sollten für den Brutvorgang benutzt werden. Verschmutzte Eier sind potentielle Überträger von Krankheitserregern, die sich in der optimalen Wärme und Feuchtigkeit innerhalb der Brutmaschine hervorragend entwickeln und vermehren. Sollten Sie jedoch verschmutzte Eier ausbrüten, waschen Sie diese vorerst in warmem Wasser (44-49°C), das ein Desinfektionsmittel enthält, wie vom Hersteller empfohlen (dazu eignen sich die meisten Haushaltsdesinfektionsmittel) und trocknen Sie die Eier umgehend nach dem Reinigen, indem Sie separate Tücher verwenden.

Weichen Sie die Eier nicht länger als vier Minuten ein, um die Fruchtbarkeit nicht zu beeinträchtigen und weichen Sie sie auch nicht in kaltem Wasser ein, was das Eindringen von Bakterien durch die Eierschale hervorruft.

Das unmittelbare Desinfizieren der Brutmaschine hilft bei der Hygiene. Dazu eignet sich Formaldehydgas. Es wird herstellt durch das Mixen von 1 Anteil (Gewicht) Potassium Permanganate (Condy ́s Crystals) mit 1.5 Anteilen (Menge) Formalin. Geben Sie die Chemikalien in eine Schüssel auf den Boden des Inkubators (Brutmaschine). Geben Sie zuerst Condy ́s Crystals in die Schüssel, dann geben Sie Formalin darüber. Nun schließen Sie den Inkubator (Brutmaschine) und verlassen den Raum.

Für eine ordnungsgemäße Begasung betätigen Sie die Brutmaschine wie vorgesehen unter Einhaltung der korrekten Temperatur und Feuchtigkeit. Nach zwanzig Minuten öffnen Sie die Luke der Brutmaschine und belüften Sie die Brutmaschine einige Minuten lang. Verlassen Sie dabei den belüfteten Raum.

Gesunder Lagerbestand

Wichtig ist, dass nur Eier aus einem gesunden Lagerbestand zum Brüten verwendet werden, da einige Krankheiten durch das Ei übertragen werden können. Die am häufigsten durch das Ei übertragenen Krankheiten sind Salmonellen, Geflügentyphus und Mycoplasma gallisepticum. Eier, die von Tieren gelegt werden, die mit diesen Krankheiten infiziert sind, werden möglicherweise nicht ausgebrütet. Von denen, die dennoch ausgebrütet werden, können einige Tiere während des Brutprozesses sterben, wobei die überlebenden Tiere zu Überträgern der Krankheit werden und gesunde Küken infizieren können.

Fügen Sie niemals Eier aus fremden Beständen zu Ihren Eiern, um Ihren Brutbestand aufzustocken, damit würden Sie eine Infektionsgefahr Ihres Brutbestandes riskieren.

Ernährung:

Das Ei beinhaltet den kompletten Futterspeicher für die optimal Entwicklung der Embryos ausschließlich des gasförmigen Sauerstoffes, der durch die in der Schale befindlichen Poren in das Ei eindringt. Dem Brutbestand muss eine ausgewogene Ernährung zugeführt werden, um den Nährstoffbedarf der Embryonen zu gewährleisten.

Mangelnde Nährstoffe sind häufig Vitamine oder Mineralstoffe.

Ein Mangel diesbezüglich hat gegebenenfalls keine negativen Auswirkungen auf das Brüten, jedoch kann die Schlupffähigkeit beeinträchtigt werden. Deshalb sind den verschiedenen Merkmalsklassen die jeweils bestimmte Ernährung zuzuführen. Mangelerscheinungen, wie der Mangel an Riboflavin, gehören zu den Hauptursachen des Embryosterbens im mittleren Stadium der Inkubation (zwischen dem 12. und 14. Tag).

Der Vitamin- und Mineralstoffbedarf von Hennen zur Eiablage ist geringer als der von Brütern. Die Ernährung sollte sechs bis acht Wochen vor dem Ausbrüten der Eier, unter besonderer Berücksichtigung der Vitamine A, D3, Riboflavin, Pantothensäure, Biotin, Folsäure , Vitamin B12 und dem Mineralstoff Mangan, begonnen werden.

Nährstoff-mangel Ergebnis
Riboflavin Führt zu einer schlechten Schlupfrate mit hoher Inzidenz von missgebildeten Embryonen, die zu feucht sind
Pantothensäure Senkt die Schlupffähigkeit und führt zu einer hohen Inzidenz von scheinbar normalen Embryonen, die in den letzten zwei oder drei Tagen der Inkubation sterben
Biotin, Cholin und Mangan Führt zu abnormaler Entwicklung des Embryos und einem Zustand, bekannt als vergrößertes Sprunggelenk / abfallende Achillessehne
B12 Führt zu einer schnellen Abnahme der Schlupfrate und einer zunehmend schlechteren Überlebensrate der Küken, die schlüpfen

Alter des Zuchttierbestandes

Ist das männliche Tier aktiv, nicht zu groß oder übergewichtig und fruchtbar, so hat das Alter wenig bzw. keinen Einfluss auf die Schlupfrate oder Vitalität der Küken. Je älter der Hahn ist, umso weniger Hennen kann er ohne Verlust der Fruchtbarkeit begatten. Fruchtbarkeit und Schlupfrate nehmen ab, ebenso wie die Eierproduktion der Henne mit steigendem Alter abnimmt. Am höchsten ist diese während der ersten und zweiten Legezeit.

Es ist wichtig, Größe, Form und Schalenstruktur bei der Auswahl von Bruteiern zu berücksichtigen. Die besten Ergebnisse lassen sich erzielen, wenn man Eier bevorzugt, die, je nach Art des Geflügels, einen Mittelwert des Eiergewichtes aufweisen. Da die Eiergröße erblich ist, ist eine Ausmusterung kleiner Eier ratsam, um eine optimale Eiergröße in der Nachkommenschaft zu erhalten. Besonders große oder kleine Eier sind im Inkubator (Brutmaschine) ein Handicap. Die Form des Eis ist erblich, eine kontinuierliche Verwendung von schlechten Eiformen erhält und erhöht diesen Fehler. Nur Eier mit guter Schalenstruktur sollten zum Brüten verwendet werden. Die Struktur der Eierschale ist nicht erblich; dennoch, Eier mit dünner Schale könnten brechen, so dass Bakterien in das Ei eindringen können oder extreme Feuchtigkeit aus dem Ei tritt. Poröse Eierschalen erhöhen die Rate des Feuchtigkeitsverlustes während Lagerung und Inkubation in der Brutmaschine. Haarrisse, die mit bloßem Auge nicht zu erkennen sind, können mittels eines starken Lichtes, das man hinter das Ei hält, gefunden werden. Die Farbe des Eis beeinträchtigt nicht die Schlupffähigkeit.

Eier der ersten Legezeit

Jedes fruchtbare Ei läßt sich unter den richtigen Bedingungen ausbrüten. Die „beste Praxis“ ist jedoch, nur die Eier von Hennen auszubrüten, die 12 Monate und älter sind. Sogar 12 Monate alte Hühnereier können kleiner sein, abhängig davon, wann gebrütet wurde. Wenn ein Tier im August, September oder Oktober schlüpft, produziert es früher Eier als eines, das im Januar, Februar oder März geschlüpft ist. Nach dem Winter ist es herangereift, während das Tier aus dem Monat Januar zu jung ist, um mit der Legezeit vor dem Winter zu beginnen, was somit erst im Frühjahr beginnt. ABER weil sie älter und stärker bei der Eiablage sind, werden diese Eier größer. Eier von Masthühnchen erzeugen kleine Küken und diese werden oft zu kleinen Hennen, die wiederum kleinere Eier produzieren, die wiederum kleinere Küken haben usw.

Sind die Küken gesund, und weisen die Eier eine angemessene Größe auf, schlage ich vor, die Tiere im Anfangsstadium (mit ungefähr 4 Wochen) mit Krumen zu füttern, die einen Fleischzusatz enthalten. Das versorgt die Tiere zusätzlich mit vielen Proteinen, so dass sie auch besser gedeihen. Bitte keine allzu kleinen Eier ausbrüten.

Lagerung der Bruteier

Die embryonale Entwicklung setzt sich fort, wenn die Temperatur der befruchteten Eier oberhalb 20°C gehalten wird. Deshalb ist es wichtig, Eier kontinuierlich aufzusammeln und unter kühlen Bedingungen zu lagern.

Mindestens zweimal täglich sollten Eier aufgesammelt werden, vorzugsweise drei- bis viermal täglich. Um eine hohe Schlupfrate zu erzielen, sollten die Eier nicht länger als eine Woche gelagert sein.

Die beste Temperatur für die Lagerung von Bruteiern ist zwischen 10 und 16°C. Die Luftfeuchtigkeit bei der Lagerung spielt auch eine wesentliche Rolle. Eine Luftfeuchtigkeit unterhalb von 70 % bewirkt, dass die Eier extrem an Feuchtigkeit verlieren. Nachfolgend finden Sie die korrekten Temperaturangaben bezüglich Feuchtigkeit für die Lagerung. Falls Sie über keinen geeigneten Kühlraum verfügen, lagern Sie die Eier bitte an einem kühlen trockenen Ort. Die Lagerung von Eiern bei stark variierender Temperatur und Feuchtigkeit bewirkt eine Pre-Inkubation und niedrigere Schlupffähigkeit.

Trockentemperatur Feuchtigkeitsmesswert
60% relative
Feuchtigkeit
70% relative
Feuchtigkeit
80% relative
Feuchtigkeit
°C °C °C °C
10 6.8 7.4 8.2
11.1 7.6 8.3 9.3
12.2 8.4 9.4 10.5
13.3 9.6 10.6 11.4
14.3 10.7 11.5 12.1
15.3 11.5 12.2 13.3

Weitere Faktoren, die den Erfolg beeinträchtigen

Nachlässige Handhabung beim Befüllen der Brutmaschine oder Vorzögerungen, die zu einer Abkühlung der Eier führen, können zu einem Absterben der Embryonen führen.

Übermäßige Inzucht von Geflügel kann tödliche oder semi-Lethalfehler in den Genen hervorrufen, was ebenfalls eine Sterblichkeit während der Inkubation bewirken kann.

Konstante Temperatur

Die Körpertemperatur eines Huhns schwankt zwischen 40.5°C und 41.7°C. abhängig von seiner Aktivität. Die optimale Temperatur eines bebrüteten Eis liegt ungefähr bei 37.8°C. Wird ein Ei von einem Huhn ausgebrütet, kann die Oberfläche des Eis von 39.2°C bis 39.4°C erreichen. Der Eimittelpunkt wird 37.8°C jedoch nicht überschreiten.

In modernen lüftungsbetriebenen Inkubatoren (Brutmaschine) beträgt die vom Hersteller empfohlene Temperatur zwischen 37.0°C und 37.64°C. Eine Temperatur von 39.5°C ist tödlich. Die konstante und schnelle Luftzirkulation bei diesem Typ von Brutmaschine hält die Temperatur von Ei und Inkubator gleichermaßen.

Die Wärmeproduktion des Embryos steigt in dem Maße, wie die Inkubation in der Brutmaschine vorangeht. Der Temperaturanstieg ist während der letzten zwei Tage am größten, je nach Aktivität des Embryos. Die Temperatur der Eier steigt bis zu 2°C oberhalb der Umgebungstemperatur im Inkubator (Brutmaschine). Aus diesem Grund wird die Temperatur häufig bis zu 1°C gesenkt.